Nach Jahren der Flaute baut Hessen wieder Windräder
Die hessischen Anstrengungen, den Ausbau der Windkraft zu beschleunigen, scheinen zu fruchten. Wie schnelles Tempo geht, zeigen aber andere Bundesländer.
Die hessischen Anstrengungen, den Ausbau der Windkraft zu beschleunigen, scheinen zu fruchten. Wie schnelles Tempo geht, zeigen aber andere Bundesländer.
Bislang wurde die Errichtung von Windparks staatlich gefördert. Jetzt zahlen zum ersten Mal Unternehmen dafür. Es geht um Flächen in der Nord- und Ostsee.
Die Windenergie in Hessen nimmt wieder mehr Fahrt auf. Laut Wirtschaftsminister Al-Wazir sind im ersten Halbjahr 19 neue Anlagen in Betrieb gegangen. Die Genehmigungsverfahren seien deutlich verkürzt worden.
Der Klimabeirat stößt sich an einer Entscheidung der Stadtverordneten. Die sind für Klimaschutz – aber gegen Windräder.
Fast ein Drittel des eingespeisten Stroms stammte aus Windkraft. Knapp dahinter lag die Kohle im ersten Quartal. Der Export ging zurück.
Im vorderen Spessart soll ein Windkraftprojekt verwirklicht werden. Die hessische und die bayerische Seite arbeiten dabei zusammen und suchen nun nach Projektpartnern.
Das Interesse an Windkraft ist hoch, trotzdem gehen in Hessen nur wenige Anlagen in Betrieb. Das liegt auch daran, dass jede Genehmigung dafür fast zwei Jahre dauert. Von nun an soll es aber viel schneller gehen.
Nach langen Diskussionen hat Niedernhausen einstimmig beschlossen, einen Bürgerentscheid über die Zulassung von Windrädern abzuhalten
Der Konzernverlust wird wohl noch einmal höher ausfallen als erwartet, teilt der Energietechnikkonzern Siemens Energy mit. Es gibt aber auch gute Nachrichten.
Bayern will plötzlich Windräder bauen und Wirtschaftsminister Habeck steht unter Druck. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit Bürgermeister Johannes Grebner über Windkraftgegner und die Herausforderungen vor Ort und mit F.A.Z.-Innenpolitikchef Jasper von Altenbockum über den Sinkflug der Grünen.
Die norddeutschen Länder müssen teilweise höhere Strompreise als die süddeutschen Länder zahlen. Grund dafür ist der schleppende Ausbau von Stromtrassen und erneuerbaren Energien. Nun wollen sie unterschiedliche Strompreise.
Die Industrie ächzt unter langen Genehmigungsverfahren und hohen Auflagen. Das Bundesverkehrsministerium will das jetzt ändern – auch der Windkraft zuliebe.
Stabilitäts- und Wachstumspakt vor dem Aus +++ Ausbau der Windkraft +++ Wärmepumpenherstellung +++ Verkauf der Firma Viessmann +++ „Die Liebenden im brennenden Wald“
Ohne viel mehr Windräder an Land und auf dem Meer gelingt der Umstieg der deutschen Energieversorgung nicht. Und auch nicht ohne fossile Kraftwerke im Hintergrund.
Die Nordsee soll Europas „grünes Kraftwerk“ werden. Die Erklärung von Ostende bezieht auch Nicht-EU-Staaten wie Norwegen und Großbritannien ein. Aber über die Kosten verrät sie nichts.
Ist in der EU und in Großbritannien die Panik ausgebrochen? Die geplante Verzehnfachung der Offshore-Windkraft in der Nordsee zeigt, was in Europa auf dem Spiel steht.
Deutschland und acht weitere europäische Länder wollen die Windkraft in der Nordsee massiv ausbauen. Dazu haben sie sich neue Ziele gesetzt.
Die EU hat bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien im globalen Vergleich bereits die Nase vorn. Der Ausbau der Windkraft geht aber eher schleppend voran, wie ein neuer Bericht zeigt.
In Hessen kommt der Windkraftausbau kaum voran.
Die mittelständische Fischer Group geht für die Klimaziele in die Offensive. Zwei Windräder sollen vor dem Werkstor des Autozulieferers aufgestellt werden.
ABO Wind will für Hessen-Forst fünf Windkraftanlagen auf einem Höhenzug im Taunus in der Wetterau bauen, die bis zu 260 Meter hoch sein werden. Und es könnten noch mehr werden.
Frankreichs Energieministerin Agnès Pannier-Runacher will Berlin nicht noch einmal um die Verlängerung der deutschen AKW-Laufzeiten bitten. Sie nennt es aber „nicht akzeptabel“, wenn die EU den französischen Atomstrom diskriminiert.
In Niedernhausen zeichnet sich eine breite Mehrheit dafür ab, einen Bürgerentscheid zur möglichen Nutzung der Windenergie im Kommunalwald abzuhalten. Dabei könnte viel Geld herausspringen, wie das Beispiele aus anderen Gemeinden zeigen.
Die Perspektiven scheinen rosig, der Wettbewerb ist aber knallhart. Personalmangel könnte die Ausbauziele gefährden.
Nordex hat ein paar Sondereffekte zu verkraften. Aber die Zeiten bleiben schwierig – weshalb der Vorstand wenig verspricht.
Im Rheingau dürften Abstimmungen für oder wider die Nutzung der Windenergie anders ausgehen als noch vor einigen Jahren. Der Widerstand bröckelt merklich.
Bei einem Bürgerentscheid in Hünstetten ist ein positives Votum für Rotoren zu erwarten. Nennenswerte Kritik an dem geplanten Windpark wird aus der Gemeinde im Untertaunus nicht laut.
Mehrere Brauereien haben Preiserhöhungen angekündigt. Im Fernverkehr endet die Maskenpflicht. Und: Bei der Post sind weitere Streiks möglich. Der Februar bringt noch mehr Neuerungen.
Die Windkraftbranche hakt 2022 als letztes mieses Jahr ab. Für 2023 gibt es Rekordausschreibungen. Angeblich ist das der Ampel zu verdanken. Doch auch diese lässt mit Beschleunigungsgesetzen auf sich warten.
Das neue Jahr soll eine Zeit des Aufbruchs werden, aber der Ausbau im Süden stockt weiter.
Die Windenergiebranche war angetan, als die Ausbauziele für Nord- und Ostsee gesetzlich verankert wurden. Warum hadert sie jetzt so sehr?
Mit ihnen rechnen wir uns unsere CO2-Bilanz schön – dieser Verdacht haftet hartnäckig an erneuerbaren Energieanlagen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt aber, dass Windräder und Solaranlagen viel besser sind als ihr Ruf.
Wasserstoff gilt als Grundstoff für eine kohlendioxidfreie Wirtschaft. Nun wollen Deutschland und Norwegen bei der Zukunftstechnik kooperieren. Bis es so weit ist, geht es aber zunächst noch um Erdgas.
Die Widersprüche der deutschen Energiepolitik sind zu groß geworden, als dass ein Thema wie die Kernkraft einfach verschwinden könnte. Es war nur eine Frage der Zeit, dass die FDP darauf zurückkommen würde.
Die neuen Gesetze für den schnelleren Bau von Windenergieanlagen gehen am Ziel vorbei. Sie sind sogar kontraproduktiv.
Fast die Hälfte des Stroms in Deutschland kam 2022 aus erneuerbaren Quellen. Der Wirtschaftsminister betont aber lieber, wie weit der Weg noch sei.