Wie Aids zur stillen Seuche wird
Während Europa immer weniger HIV-Infizierte zählt, gibt es in Irland wieder mehr. Testmüdigkeit ist ein Grund, viel wichtiger ist aber der in den Schulen tabuisierte Umgang mit Sexualthemen.
Während Europa immer weniger HIV-Infizierte zählt, gibt es in Irland wieder mehr. Testmüdigkeit ist ein Grund, viel wichtiger ist aber der in den Schulen tabuisierte Umgang mit Sexualthemen.
Was in der Begründung für den Chemie-Nobelpreis unerwähnt bleibt: Das Wissenschaftsdrama um die ersten genetisch veränderten Babys der Welt. Es handelt von einem Forscher, der keine Grenzen kannte. Ein Gastbeitrag.
Timothy Ray Brown war der erste HIV-Patient, bei dem das Virus nach einer sehr speziellen Behandlung nicht mehr nachweisbar war. Am Dienstag ist der „Berliner Patient“ in Kalifornien an Krebs gestorben.
Bei der Corona-Quarantäne werde von den Behörden eine „massive Drohkulisse“ aufgebaut, kritisiert die Juristin Andrea Kießling. Die Meinung, die Bürger würden im Kampf gegen die Pandemie komplett „entrechtet“, hält sie aber für „Quatsch“. Ein Interview.
Nach 16 Jahren Forschung empfiehlt die Europäische Arzneimittelagentur ein Mikrobiozid zum Schutz vor HIV. Wie wichtig so ein Schutz ist, zeigt sich gerade auch mit Blick auf die Corona-Pandemie.
Was ist von der hektischen Impfstoffsuche zu halten? Was sind die ersten Lehren aus der Pandemie? Warum fehlt es der Virologie an Nachwuchs? Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager hat Antworten und spricht zudem über Forscher-Duelle und tückische Erreger.
Die Weltaidskonferenz findet nur virtuell statt – und handelt vor allem von Corona. Die Folgen der pandemiebedingten Beschränkungen sind verheerend: Tausende HIV-Infizierte können nicht mit lebenserhaltenden Medikamenten versorgt werden.
Das Coronavirus droht, andere Bedrohungen in den Hintergrund zu drängen – wie etwa großflächige Waldbrände, HIV-Erkrankungen oder medizinische Versorgungsengpässe. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Der Vizepräsident des Frankfurter „House of Pharma & Healthcare“, Jochen Maas, geht davon aus, dass eine zweite Corona-Welle kommt. Für eine Katastrophe hält er das aber nicht.
Er war Teil der legendären „Act Up“-Bewegung: Nun ist der Aids-Aktivist und Autor Larry Kramer im Alter von 84 Jahren gestorben.
Drogenkranke gehören zur Risikogruppe, für die eine Corona-Infektion tödlich enden kann. Die Therapieeinrichtung Villa Lilly in Bad Schwalbach stellt das vor Herausforderungen.
Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Wo kommt das verdammte Ding her? Eine Spurensuche jenseits von Verschwörungstheorien und anderen fragwürdigen Quellen.
Afrika im Zeiten der Corona-Pandemie: Mit Seuchenschutz haben afrikanische Länder Erfahrung, auch ist die Bevölkerung vergleichsweise jung. Aber es mangelt ihnen an vielem, nicht nur an teuren Beatmungsgeräten und Intensivbetten.
Der Wettlauf um eine Arzneitherapie oder Impfung gegen Covid-19 nimmt Fahrt auf – mit allen unangenehmen Nebenwirkungen. Entscheidende Daten werden in vielen der Arzneistudien nicht genannt.
Aids, Sars, Ebola, die Schweinegrippe und Ehec: Johannes Nießen musste sich in seiner Laufbahn als Arzt schon vielen Epidemien und Pandemien entgegenstellen. Doch die Corona-Pandemie ist anders.
In der Corona-Krise ist Eindämmung das Gebot der Stunde. Das Strafrecht kann einen Beitrag dazu leisten. Dass das auch notwendig ist, zeigen nicht zuletzt zahlreiche Berichte über individuelles Fehlverhalten in der Krise.
Im Jahr 1986 schrieb Susan Sontag die Kurzgeschichte „Wie wir jetzt leben“. Sie handelt von einer anderen Viruskrise und zeigt, wie sich die Kommunikation nach einer Ansteckung verändert. Eine Warnung in Zeiten der Pandemie.
Hendrik Streeck ist wahrscheinlich der Virologe, der die meisten Patienten in Deutschland gesehen hat. Ein Interview über neue Covid-19-Symptome, Schnelltests und zu hohe Todeszahlen.
Das neuartige Coronavirus breitet sich zunehmend aus. Wenn es aber gelingt, die Infektionsrate abzubremsen, gewinnen Mediziner und Forscher mehr Zeit, um lebenswichtige Therapien zu finden – und zu erproben.
Mit seinem Youtube-Video ist dem Journalisten Jurij Dud gelungen, woran bisher alle gescheitert sind: Er hat ein Bewusstsein für das Problem geschaffen, das Russland mit HIV und Aids hat.
Schlechte Luft kann tödlich sein. Wie viele Menschen durch Ozon, Feinstaub und andere Schadstoffe sterben, haben Mainzer Forscher ermittelt.
Plötzlich schnellt die Zahl hoch: Nun sind 80 Menschen am Coronovirus gestorben. 2300 haben sich in China angesteckt. Mit einem HIV-Medikament wollen Ärzte nun zumindest gegen die Symptome des Virus vorgehen.
Die dänische Künstlerin Madame Nielsen wurde 1963 als Claus Beck-Nielsen geboren. Im Roman „Das Monster“ blickt sie zurück auf ihre Zeit in der Performance-Truppe „The Wooster Group“ und das New York der Neunziger.
Eine Infektion mit dem HI-Virus bedeutet heutzutage kein Todesurteil mehr. Stefan Miller aus Langen kann dank Medikamenten ein normales Leben führen. Anlässlich des Welt-Aids-Tags erzählt er seine Geschichte.
Riccardo Simonetti ist Entertainer und erfolgreicher Influencer – er ist aber auch Kampagnenbotschafter für „Jugend gegen Aids“. Im Interview spricht er über Aids-Stigma, Alltags-Homophobie und Aufklärungsarbeit.
Betroffene und ihre Arbeitgeber suchen die Öffentlichkeit und klären nicht nur zum Welt-Aids-Tag auf. Das ist wichtig, denn ein offener Umgang mit dem Thema kann für beide Seiten Vorteile haben.
Laut einer ersten Schätzung werden die seit rund einem Jahr frei verkäuflichen HIV-Selbsttests gut angenommen – rund 30.000 sollen seitdem genutzt worden sein. Die Deutsche Aidshilfe spricht von „einer wirklich guten Nachricht“.
Das Mainzer Unternehmen Biontech erhält 55 Millionen Dollar zur Entwicklung neuer Impfstoffe und Immuntherapien. Damit soll die Gesundheitsversorgung in armen Regionen der Welt verbessert werden.
Vorausschauende Entwicklungspolitik hat erstaunliche Erfolge erzielt. Deutschlands neues Milliarden-Versprechen ist ein wichtiges Signal für andere Staaten. Doch die Herausforderungen bleiben immens. Ein Gastbeitrag.
Aids, Tuberkulose und Malaria zählen zu den tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Die EU-Mittel für deren Bekämpfung sollen um weitere 550 Millionen Euro aufgestockt werden.
Wegen seiner HIV-Infektion darf ein Polizei-Bewerber nicht abgelehnt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover entschieden.
Rund 770.000 Menschen starben 2018 an Erkrankungen im Zusammenhang mit Aids – ein Rückgang von 33 Prozent gegenüber 2010. Die größten Fortschritte beim Kampf gegen HIV verzeichnen die am schwersten betroffenen Regionen.
Die Syphilis konnte lange zurückgedrängt werden, doch seit einigen Jahren mehren sich die Infektionen mit der Geschlechtskrankheit wieder. In Deutschland hat sich die Rate seit 2010 mehr als verdoppelt.
Bislang konnte das Virus nur in Schach gehalten, nicht aber entfernt werden. Nun ist es Forschern in Amerika gelungen, den Aids-Erreger aus dem Genom lebender Tiere zu beseitigen.
In Wien hat erneut der Life Ball stattgefunden, bei dem seit 1993 Spenden für HIV-Infizierte gesammelt werden. Die Veranstaltung in diesem Jahr könnte die letzte sein. Fast 50.000 Menschen kommen jedes Jahr zum Life Ball nach Wien.
Heilbar ist HIV bisher nicht. Doch das Virus lässt sich im Körper so stark zurückdrängen, dass es kaum mehr nachweisbar und nicht mehr auf andere übertragbar ist. Experten betonten nun die Wichtigkeit, sich früh testen zu lassen.