Viele Besucher auf Weihnachtsmärkten, doch der Einzelhandel hadert
Die Weihnachtsmärkte sind auch 2025 wieder gut besucht worden. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Der Einzelhandel hadert dagegen mit dem Weihnachtsgeschäft.
Weihnachten ist vorbei. Aber die Weihnachtsstimmung dauert mindestens bis Silvester. Deshalb haben die verlängerten Märkte in Offenbach, Wiesbaden, Mainz oder Gießen ihre Berechtigung.
Als Weihnachtsmarkt werden die in der Adventszeit veranstalteten Märkte in ganz Deutschland und darüber hinaus bezeichnet. Regionalen Traditionen folgend werden manche Märkte auch als Adventsmarkt oder Christkindlmarkt bezeichnet.
Sie gehen auf mittelalterliche Traditionen zurück, nach denen im frühen Winter Märkte veranstaltet wurden, auf denen sich die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Haushaltswaren für die Winterzeit eindecken konnten. Später wurden dem Angebot der Märkte auch Geschenke und frisch zubereitete Speisen hinzugefügt. Zu den traditionsreichsten Weihnachtsmärkten in Deutschland gehören der Dresdner Striezelmarkt, der seit 1434 jedes Jahr stattfindet, und der Nürnberger Christkindlmarkt, der 1628 erstmals erwähnt wurde. Die Weihnachtsmärkte öffnen in der Regel am Montag nach Totensonntag ihre Pforten und enden am 23. Dezember.
Der Weihnachtsmarkt heute
Viele Menschen bummeln nicht nur zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken über den örtlichen Weihnachtsmarkt, sondern nutzen ihn als abendlichen Treffpunkt zum Essen und Trinken mit Freunden. Entsprechend stark zugenommen hat das gastronomische Angebot.
Dazu kommen Vergnügungen wie Kinderkarussells und Eislaufbahnen. Längst ist der Weihnachtsmarkt für die beliebtesten Städte ein großer Wirtschaftsfaktor geworden. Die deutschlandweit besucherstärksten Weihnachtsmärkte in Köln begrüßen jährlich rund 6 Mio. Gäste und spülen der Domstadt rund 300 Mio. Euro in die Kassen. Längst wurde das Modell Weihnachtsmarkt ins Ausland exportiert: Selbst am Pariser Champs Élysées und im Londoner Hyde Park werden mittlerweile auch deutsch inspirierte Weihnachtsmärkte mit Glühwein und Grillwurst veranstaltet.
Die Weihnachtsmärkte sind auch 2025 wieder gut besucht worden. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Der Einzelhandel hadert dagegen mit dem Weihnachtsgeschäft.
Der Weihnachtsmarkt ist mehr als Bratwurst und gebrannte Mandel: Der Kunsthandwerkermarkt bietet die Chance auf das besondere Last-minute-Weihnachtsgeschenk – oder auch die Kleinigkeit für den Wichtel im eigenen Haus.
Nierenspieß, Reibekuchen, Glühwein: Besucher könnten meinen, auf einem Weihnachtsmarkt lasse sich recht leicht gutes Geld verdienen. Ein Selbstversuch am Bratwurststand auf dem Frankfurter Römerberg.
Passanten meldeten am Freitagabend einen Jugendlichen mit einer Waffe auf einem Weihnachtsmarkt. Nun steht fest: Es handelte sich um eine Attrappe. Die Polizei spricht von „Imponiergehabe und mangelnder Weitsicht“.
Sie ist eine der bekanntesten deutschen Musikerinnen. Wuselige Orte wie Weihnachtsmärkte kann Helene Fischer dennoch besuchen – dies müsse nur „mit Umsicht“ geschehen, sagte sie in einem Interview.
Bei einem Messerangriff in Herford in Ostwestfalen wird ein 16-Jähriger lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Ein 15 Jahre alter mutmaßlicher Täter wurde inzwischen festgenommen.
Glühweinduft und Lichterglanz: Ein Überblick über alle Termine und Orte der Weihnachtsmärkte von Aschaffenburg bis Wiesbaden.
Die Stadt Hanau und die Einzelhändler in der Stadtmitte verschärfen die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Weihnachtsmarkt. Dazu gehört auch eine verstärkte Überwachung in den Parkhäusern.
20 Euro für bis zu 8000 Kinder: Die Stadt Frankfurt verschickt an Familien mit Frankfurt-Pass Gutscheine für den Weihnachtsmarkt.
K.-o.-Tropfen können böse Folgen haben. Nicht nur Testarmbänder können das Risiko in Bars und auf Weihnachtsmärkten reduzieren.
Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet, die Deutsche Bahn baut in Mainz, und in Kronberg wurde ein Pianistenpreis verliehen: Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Auf dem Weihnachtsmarkt herrscht zur Eröffnung Optimismus unter den Schaustellern. Die Menschen seien in Weihnachtsstimmung. Das Thema Sicherheit spielt eine erstaunlich untergeordnete Rolle – sogar beim Spezialhändler für Klingen aller Art.
Der hessische Innenminister Roman Poseck wirbt für Weihnachtsmärkte, trotz Sicherheitsrisiken. Seine Worte sind ein Plädoyer für die freiheitliche Gesellschaft und Zivilcourage im Alltag.
Hessens Innenminister Roman Poseck sieht eine „abstrakte Gefahr“ von Anschlägen. Trotzdem solle niemand deswegen auf einen Weihnachtsmarktbesuch verzichten. Neue Einsatzkonzepte sollen die Sicherheit erhöhen.
Glühwein und Bratwurst bleiben auf Hessens Weihnachtsmärkten preislich stabil. Warum größere Preissprünge laut Branchenverband dieses Jahr ausbleiben.
Die Tassen sind da und von guter Qualität, zum Baum vor dem Römer haben sich noch immer keine Meckerer gefunden: Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt deuten auf ein sicheres und fröhliches Fest – mit neuem Angebot für Familien.
Die gestiegenen Sicherheitsanforderungen gefährden die Weihnachtsmärkte nicht. Frankfurt und andere Städte setzen auf pragmatische Lösungen und besonnenes Handeln.
Die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte laufen. Das Thema Sicherheit beschäftigt die Veranstalter nach der Amokfahrt von Magdeburg im vergangenen Jahr umso intensiver. Eine Absagewelle gibt es dennoch nicht.
Großeinsatz im Nordwestzentrum, Weihnachtsmärkte verstärken Sicherheit, Wiesbadens Wasser muss abgekocht werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Pförtner, Museumspersonal und Parkwächter sind meist keine städtischen Angestellten, sondern Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen. Ohne sie kommen Ämter, Kultureinrichtungen und Großveranstaltungen mehr aus.
Ryanair macht Schluss mit Papier. Jugendliche mit Kulturpass müssen sich beeilen. Was sich im November sonst noch für Verbraucherinnen und Verbraucher ändert.
Eine Nordmanntanne aus Unterfranken wird dieses Jahr Frankfurts Weihnachtsmarkt schmücken. Mit 31 Metern und 6 Tonnen ein wahrer Gigant – und passend benannt: „Frau Holle“. Nächste Woche beginnt ihre Reise auf den Römerberg.
Der Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Ein Weihnachtsmann schlug einen Vierjährigen mit einem Tannenzweig, weil dieser ihm die Zunge rausgestreckt hatte. Nun wurde er verurteilt.
Auf einem „antikolonialen“ Weihnachtsmarkt in Darmstadt waren Schlüsselanhänger mit dem roten Dreieck der Terrororganisation Hamas angeboten worden. Das evangelische Dekanat untersagt nun die Nutzung der Räume der Gemeinde.
In einer evangelischen Kirchengemeinde war Material mit Symbolen der Hamas angeboten worden. Ein Stadtverordneter der Linken hatte die Aktion gegen Kritik in Schutz genommen. Nun wird sein Rücktritt gefordert.
Seit auf einem Weihnachtsmarkt in Darmstadt Artikel mit Hamas-Propaganda angeboten wurden, reißt die Diskussion nicht ab. Jetzt hat Oberbürgermeister Hanno Benz auf Vorwürfe des „Darmstädter Friedensbündnisses“ geantwortet.
Ein Weihnachtsmarkt mit Symbolen der palästinensischen Terrororganisation hatte Empörung ausgelöste. Ein „Friedensbündnis“ greift nun die Kritiker scharf an.
Trauen sich die Menschen noch auf Weihnachtsmärkte? Volker Jung blickt auf 16 Jahren als Kirchenpräsident zurück. Und in Frankfurt werden weibliche Ikonen aus Osteuropa ausgestellt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Veranstalter der Weihnachtsmärkte blicken nach dem Anschlag von Magdeburg mit Sorgen wegen weiter steigender Kosten für Sicherheit in die Zukunft. Sie weisen allerdings auch auf die wichtige gesellschaftliche Funktion der besinnlichen Veranstaltungen hin.
Vergangene Woche kam es auf einem Berliner Weihnachtsmarkt zu einem schweren Unfall. Ein 20 Jahre alter Angestellter eines Fahrgeschäfts wurde von einer Gondel am Kopf getroffen. Nun ist er in einer Klinik seinen Verletzungen erlegen.
Auf Tiktok kursiert ein Video, in dem ein Mann schwere Straftaten auf einem Weihnachtsmarkt in Bremerhaven androht. Die Polizei reagiert schnell.
Nach dem Anschlag in Magdeburg werden hessische Weihnachtsmärkte stärker gesichert. Bei einer Gedenkminute in Frankfurt rücken die Menschen zusammen. Und Parteien erleben vor der Wahl großen Zulauf. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach dem Anschlag in Magdeburg werden die hessischen Weihnachtsmärkte fortgeführt, allerdings mit noch umfassenderen Sicherheitsvorkehrungen. Bei einer Gedenkminute auf dem Römerberg zeigen die Menschen Geschlossenheit.
Nach einem Weihnachtsmarkt mit israelfeindlichen Symbolen in Darmstadt darf ein Pfarrer sein Amt nicht mehr ausüben. Die Reaktion ist erfreulich eindeutig.
In Magdeburg helfen Rettungskräfte den Opfern, und Ermittler suchen Erklärungen. Der Fahrer des Wagens, der mindestens zwei Menschen tötete, passt nicht ins Dschihadisten-Profil. Falschmeldungen verbreiten sich.
Bei einem „antikolonialen Weihnachtsmarkt“ in einer evangelischen Kirche in Darmstadt wurden Produkte mit Hamas-Symbolen verkauft. Nun entschuldigt sich der Pfarrer und sagt, dass die Aktivisten ihn getäuscht hätten.