„Gott hat mich so geschaffen, wie ich bin“
In Indonesien werden die Islamisten immer mächtiger. Aber es gibt Leute, die sich widersetzen. Ein Besuch in der weltweit wohl einzigen Koranschule für Transgender.
In Indonesien werden die Islamisten immer mächtiger. Aber es gibt Leute, die sich widersetzen. Ein Besuch in der weltweit wohl einzigen Koranschule für Transgender.
An der Universität Leipzig versuchen Aktivisten mit verleumderischen Vorwürfen und Störaktionen, ein Seminar zu verhindern. Die Universität scheint sich dem Druck nicht zu beugen.
In Spanien streitet sich die Regierungskoalition über ein neues Transgender-Gesetz. Feministinnen sehen die Errungenschaften der Gleichberechtigung gefährdet – durch „Männer, die sich als Frauen ausweisen“.
Homophobie ist in muslimischen Milieus verbreitet. Hat sie aber wirklich eine religiöse Begründung? Und wie steht der Islam zur Transsexualität? Beides klärt eine Konferenz in Frankfurt.
In den letzten Jahrzehnten unterlag die Transgender-Bewegung einem großen Wandel, so eine US-Studie. Und die Zahl der Menschen, die sich als trans ansehen, steigt.
Nicht binäre Personen ordnen sich weder weiblich noch männlich zu. In Ansprachen finden sie sich oft nicht wieder, etwa beim Online-Ticketkauf. René_ Rain Hornstein hat vor Gericht gegen die Deutsche Bahn geklagt – mit Erfolg.
Die Transgender-Bewegung spaltet die Frauenorganisation Terre des Femmes. Wie soll man für Frauenrechte kämpfen, wenn es keine Frauen mehr geben soll?
Der frühere US-Präsident macht in Texas Stimmung gegen Schulunterricht über sexuelle Minderheiten. „Unangemessene Inhalte“ sollten landesweit verboten werden, fordert der 76-Jährige.
Trans-Athletinnen zerstörten den Frauensport an den Hochschulen, sagen Konservative wie der republikanische Gouverneur Ron DeSantis. Doch die Statistiken sprechen eine andere Sprache.
Das Selbstbestimmungsgesetz gibt vor, Transpersonen seien nur dadurch zu schützen, dass ihr Trans-Sein verschwiegen wird. Das ist falsch. Ein Gastbeitrag.
Auffällig viele Kommentatoren sind derzeit um den Nachweis bemüht, dass es mehr als zwei Geschlechter gebe. Es blüht die Pseudo-Expertise. Ein Gastbeitrag.
Amerika streitet über Transjugendliche vor allem am Beispiel des Schulsports. Selbst die republikanische Partei ist sich uneins.
Kritik am Transgender-Paradigma ist durch den Meinungspluralismus geschützt, urteilt ein britisches Arbeitsgericht. An der Humboldt-Universität muss sich diese Sicht erst noch durchsetzen.
Debatten über Transgender finden überall statt. Im Judentum und im Islam sind sie durch Widersprüche gekennzeichnet.
Bisher mussten Betroffene zwei Gutachten vorlegen, um ihr Geschlecht zu ändern. Die Bundesregierung findet das entwürdigend und will es einfacher machen.
Geschlechtsangleichungen haben gravierende körperliche Folgen. Darüber muss aufgeklärt werden. Doch das Familienministerium will eine offene Debatte über Risiken verhindern.
Die Polizei hinderte Teilnehmer eines Protests für sexuelle und Gender-Vielfalt daran, sich im Istanbuler Stadtzentrum zu versammeln. Um ihren Unmut gegen die Festnahmen kundzutun, schlugen Anwohner auf Töpfe und Pfannen.
Der Fußball-Weltverband will sich neue Regeln geben zum Umgang mit Transmenschen. Derweil schließt der Rugby-Weltverband IRL Transgender-Frauen von internationalen Frauenwettbewerben aus.
Der Internationale Schwimmverband will Sportlerinnen vor einem Nachteil gegenüber Transgender-Frauen schützen und gleichzeitig Inklusion betreiben. Aber eine für alle faire Regelung gibt es nicht.
Die FINA hat mit einer Richtlinie fast ausgeschlossen, dass Transgender-Athletinnen in Frauenwettbewerben starten. Sie sieht vor, dass die Geschlechtsumwandlung vor dem zwölften Geburtstag abgeschlossen sein muss.
Transfrauen sind im Schach längst kein Novum mehr. Dennoch kämpft Yosha Iglésias gegen Ausgrenzung, denn der Sexismus grassiert: Vorurteile und Diskriminierung sind noch immer weit verbreitet.
In der „Welt“ kritisieren fünf Gastautoren die angebliche Transgender-Ideologie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Daraufhin wird der Springer-Konzern von der queeren Jobmesse „Sticks & Stones“ ausgeladen. Nun schaltet sich Springer-Chef Döpfner ein.
Die Bundesregierung möchte das Transsexuellengesetz durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzen. Individuelle Wünsche sollten für den rechtlichen Umgang mit dem Geschlecht nicht der alleinige Maßstab sein. Ein Gastbeitrag.
Laut einer Studie sind Transgender besonders häufig von Armut betroffen. Die kalifornische Stadt Palm Springs will ihnen mit einem neuen Programm unter die Arme greifen.
Sven Lehmann, der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, spricht im Interview über Homosexualität, Feminismus und die Abschaffung des Transsexuellengesetzes.
Junge Fotografen haben sich mit Identität, Emotionen und Gleichberechtigung beschäftigt. Das Fotobuch „2021 Edited“ präsentiert Arbeiten aus dem letzten Jahr.
Von der Vorschule bis zu dritten Klasse sollen Lehrer in Florida bald nicht mehr mit Kindern über Genderidentität und sexuelle Orientierung sprechen. Gegner fürchten Nachteile für Homosexuelle und Transgender.
In der Debatte über Gender und Geschlecht geht es nicht um Toleranz, sondern einen Wahrheitskonflikt. Entspannungsappelle helfen nicht weiter.
Tim wurde als Mädchen geboren, wusste aber schon an seinem zweiten Geburtstag, dass er lieber ein Junge sein wollte. Seine Mutter erzählt von dem schwierigen, am Ende aber beglückenden Weg, seinen Willen zu akzeptieren.
An der Universität Halle soll der Arbeitskreis Antifaschismus wegen angeblicher Transfeindlichkeit verboten werden. Ein Lehrstück in studentischer Cancel Culture.
Das IOC will die Sportverbände zu einem harmonisierten Ansatz mit transgender Sportlern bewegen – ohne starre Regeln festzulegen. Denn in einzelne Sportarten will das Komitee nicht eingreifen.
In ihrer Hexenjagd instrumentalisieren Studenten die Marktwirtschaft, um die Meinungsfreiheit der anderen zu unterdrücken. Das könnte man die neoliberale Variante des Meinungsterrors nennen.
In China ist die gesellschaftliche Akzeptanz sexueller Minderheiten extrem gering, auch wenn sich seit den Neunzigerjahren vieles verbessert hat. Eine LGBT-Organisation berichtet von zunehmenden Druck – und will aus Angst anonym bleiben.
Gewichtheberin Laurel Hubbard aus Neuseeland ist die erste Transgender-Frau bei Olympia. In Tokio steht sie im Fokus. Eine Regelung, die allen Aspekten gerecht wird, sucht das IOC noch.
In Spanien ist es schon so weit, in Deutschland vielleicht bald: Das biologische Geschlecht soll auf den Müllhaufen. Doch wenn Frauen relativ werden, haben wir ein Problem.
Spanien wird mit dem geplanten Transgender-Gesetz eines von sechzehn Ländern weltweit sein, dass das „freie Recht auf Bestimmung des Geschlechts“ anerkennt. Geht das zu weit oder nicht weit genug?