Neue Räuber
Die „Venus von Morgantina“ ist einsam. Zwar steht der antike Kunstschatz nach einem Grabraub endlich wieder in der Nähe seiner Fundstätte, aber kaum einer findet das kleine Museum. Jetzt gibt es Streit.
Die „Venus von Morgantina“ ist einsam. Zwar steht der antike Kunstschatz nach einem Grabraub endlich wieder in der Nähe seiner Fundstätte, aber kaum einer findet das kleine Museum. Jetzt gibt es Streit.
Bald stimmen die Schweizer über die Abschaffung der Rundfunkgebühren ab. Wie sähe das Land ohne öffentliche Sender aus? Die Antwort ist nicht nur für die Schweizer interessant.
Seide hat die Schweiz einst reich gemacht, ohne sie wären selbst die Banken nicht das, was sie heute sind. Eine Reise in die Stadt der Weber und Händler.
Post von Kandinsky, Dix, Nolde & Co. aus dem Archiv einer Kunsthandlung im aktuellen Katalog vom Autographenhandel Eberhard Köstler in Tutzing.
Wer in diesen nebelgrauen Tagen an den Lago Maggiore fährt, findet statt Hautevolee hohe Literatur. Eine Spurensuche in den Fußstapfen der Dichterin Mascha Kaléko.
In Bern und Bonn eröffnet die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“. Doch was bedeutet so eine Erbschaft wie die von Raubkunstfällen belastete Sammlung, wenn sie von einem Skandal begleitet wird?
Mercedes testet in Zürich einen Lieferdienst mit einem flinken Fluggerät. Kommt es vom Kurs ab, fällt es vom Himmel - aber mit Fallschirm.
Rückkehr der Wirklichkeit: Auch in der Schweiz blühte die Neue Sachlichkeit – und zwar auf ganz eigene Weise. Daran erinnert eine konzise Schau im Museum Oskar Reinhart in Winterthur.
Der frühere UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler rechnet mit den Vereinten Nationen ab und präsentiert sich als ein der Allgemeinheit verantwortlicher Kämpfer für Wahrheit und Recht.
Die Schweizer Privatbanken haben ein Problem. Denn nach dem Abschied vom Schwarzgeld hängen die Früchte viel höher. Die Margen sind unter Druck, die Kosten zu hoch.
Die Jahre 1919 bis 1939 bildeten für das Verhältnis zwischen dem offiziellen Bern und dem Genfer Internationalen Komitee vom Roten Kreuz eine eigene Epoche. Humanitäre Hilfe und Spendenaufrufe gab es zwar weiterhin, sie standen aber nicht mehr so stark im Fokus.
Kiesinger bekam eine Ausnahmegenehmigung, Adenauer ein schlichtes Familiengrab und Kohl sucht Kirchennähe: Was die Wahl der letzten Ruhestätte eines bundesdeutschen Kanzlers bedeutet.
Mit Tempo 200 bretterte ein Deutscher über eine Schweizer Alpenautobahn – jetzt hat das Justizministerium in Bern ein „Ersuchen um Vollstreckung der Freiheitsstrafe“ nach Baden-Württemberg übermittelt.
Nils Müller war 20 Jahre Vegetarier. Heute schlachtet er Vieh auf seinen Weiden. Die Tiere hatten vorher ein gutes Leben auf seinem Schweizer Biohof.
Maurice Maggi sät Blumen, um seine Heimat Zürich ein wenig grüner zu machen. Früher wurde er dafür kritisiert, heute ist der Guerrillagärtner Vorbild geworden.
Beim Literaturfestival am Monte Verità zeigt sich der einstige Zufluchtsort für Lebensreformer als Frühlingsparadies. Doch dann stört drastische Dokumentarliteratur das Idyll empfindlich.
Das Dreiländereck im Süden Baden-Württembergs zieht immer mehr Migranten aus Afrika an. Warum ist gerade Weil am Rhein das gelobte Land für Flüchtlinge?
Die Schweizer Finanzaufsicht kämpft gegen die Zunahme von Geldwäsche und Korruption. Sie setzt 21 Banken auf die Hochrisikoliste und erteilt dem Ruf nach Deregulierung eine Absage.
Vom 31. März bis 1. April locken die Frühjahrsauktionen mit alter und neuer Kunst und Autographen bei Koller in Zürich. Eine Vorschau
Österreich nimmt die Kleidung von Musliminnen ins Visier. Wer auf der Straße sein Gesicht nicht zeigt, muss nun mit Strafe rechnen. Ein neues Gesetzespaket soll die Integration von Migranten zudem mit neuen Pflichten vorantreiben.
Schabernack und Schadenfreude: Am 1. April schicken sich Menschen kreativ aufs Glatteis. Woher kommt der Brauch eigentlich? Und was sorgte in den vergangenen Jahrzehnten für besonders viel Aufsehen?
Die Zeitungsverleger fordern, dass die öffentlich-rechtlichen Sender schrumpfen. Sie seien zu teuer und zu groß. Die Schweizer Volkspartei will sie ganz abschalten. Es riecht nach Brexit.
Besonders viel Freude hatte ihr die Strecke im Banff-Nationalpark bislang nie gemacht. Doch Lara Gut ist gereift. Dem zweiten Platz in der Abfahrt folgt ihr Sieg im Super-G. Und eine Liebeserklärung.
Hintergrund soll die Ungewissheit über den Ausgang des bevorstehenden Verfassungsreferendums und den Verbleib Italiens in der Eurozone sein. Wo bringen die Italiener das Geld hin?
Kann es gutgehen, wenn ein Südbadener mit südländischem Elan „la cucina della passione“ serviert? Machen wir die Probe: bei Armin Röttele in Baden-Baden.
Rebstöcke pflegen, abbeeren, quetschen, gären, abpressen und reifen lassen. Bis Wein verkostet wird, ist viel Arbeit vonnöten. Ein Tessiner Winzerpaar erzählt.
Basels Museumslandschaft zeichnet sich nicht nur durch hochkarätige Ausstellungen und Sammlungen aus, sondern sorgt mit originellen Bistros und Cafés auch für die Muße, um die visuellen Eindrücke zu verarbeiten.
Erst zwei europäische Länder haben ein landesweites generelles Burkaverbot verhängt. In anderen europäischen Staaten wird darüber diskutiert. Deutsche Politiker sind sich in der Frage uneins – zu Recht?
Die Schweizergarde dient mehr als nur dem protokollarischen Ehrendienst. Seit über 500 Jahren ist das Armeekorps dem Schutz des Papstes verschrieben. Doch nun wird es Zeit für eine Fortbildung.
Der Schweizer Nationalrat will das Verhüllungsverbot aufs ganze Land ausdehnen. Doch die Gesetzesvorlage hat wenig Aussicht auf Erfolg - es sei denn, es käme zum Volksentscheid.
Viele Flüchtlinge aus Afrika suchen ihren Weg in die Schweiz. Aber bleiben wollen sie dort in der Regel nicht. Deutschland ist nicht weit und der Weg ist einfach.
Die Eintracht bleibt ihrem Konzept treu: Shani Tarashaj, 21 Jahre alter Nationalstürmer der Schweiz, kommt vom FC Everton und gilt als schnell und torgefährlich.
Als ihr Sohn in den Bergen stirbt, macht sich die Hebamme Petra Flachsenberg auf den Weg, ihn zu holen. Dann geht sie immer weiter. Die Geschichte einer Entbindung.
Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller hat einen neuen Roman veröffentlicht. Im Interview spricht sie über ihre Zeit als Hilfsschwester in der geschlossenen Psychiatrie und über ihre Ehe mit dem Bruder von Heiner Müller.
Kosmopolitisch, zentral und trotzdem beschaulich: Im Quartier Enge lässt sich gut leben, mit Badestrand vor der Haustür - wenn man es sich leisten kann.
Ein Ausflug in die Schweiz endet für eine deutsche Familie tödlich. Zwischen zwei Lastwagen zerquetscht, kam für die Insassen jede Hilfe zu spät. Die Bergungsarbeiten am Gotthardtunnel sind schwierig.