Nach dem Essen lassen sie Dampf ab
Student Alessandro engagiert sich im Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland. In seiner Freizeit arbeitet er an Lokomotiven und begleitet Gäste auf historischer Fahrt
Student Alessandro engagiert sich im Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland. In seiner Freizeit arbeitet er an Lokomotiven und begleitet Gäste auf historischer Fahrt
Unser Autor hat sich auf die „Grand Tour of Switzerland“ gemacht, eine neue Luxus-Auto-Route durch die Schweiz. Auf den Luxus hat er allerdings verzichtet.
Wer ist der Mann auf dem Selbstporträt? Und wem schenkte er es 1938? Die Geschichte eines vor kurzem noch Berühmten und einer faszinierenden Vergessenen.
Schweizerischer als Fondue und Rösti: Ein Buch über den Cervelat erfreut als volkskundliche Lobrede auf die altmodische Präzisionsarbeit.
Gewalt ist für diesen Regisseur nie Selbstzweck gewesen: Das Filmfestival von Locarno widmet Sam Peckinpah eine Retrospektive.
Canyoning ist eine Extremsportart - die meisten, die es versuchen, sind aber Anfänger. Über den freien Fall in den Schluchten Österreichs und der Schweiz.
In einem beschaulichen Schweizer Bergdorf soll das höchste Hotel der Welt entstehen. Das sorgt für richtig viel Ärger.
In einer Abstimmung hat die Schweiz für eine Rundfunkgebühr votiert, die alle zahlen müssen. Doch das nützt dem öffentlichen Rundfunk nichts. Im Gegenteil: Nun fragen sich alle nach seinem eigentlichen Auftrag.
Google hat für seinen Dienst „Street View“ die Schweiz noch einmal fotografiert. Ein Gericht erzwang, Personen und Orte zu verpixeln. Geklappt hat das nicht: Nun gibt es eine künstliche Panorama-Welt.
Die guten Vorgaben der Wall Street heben auch die Tokioter Börse ins Plus. Die amerikanische Notenbank bleibt auf ihrem Weg zur Zinswende.
Winter des bösen Erwachens: Nach der Freigabe des Franken-Wechselkurses ist die Schweizer Tourismuswirtschaft stärker als je zuvor mit ihren Defiziten konfrontiert.
Die Kurhäuser am schönen Ufer, illustre Nachbarn, komponierende Maestros und ein kleiner dicker Berliner mit Schreibmaschine: Das Familienhotel Rivabella in Brissago hat sie alle überlebt.
Von Schuld und Schulden: Die historische Angst vor Deutschland bei Franzosen, Italienern und Schweizern ist verflogen und einer regelrechten Begeisterung gewichen. Besonders das politische System wird gelobt.
Die Eidgenossen wollen weniger Ausländer in ihr Land lassen. Mit diesem Ansinnen verstoßen sie jedoch gegen das Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Und die heimische Wirtschaft ist sowieso entsetzt.
Keiner hat so oft gegen den Schach-Weltmeister gewonnen wie Fabiano Caruana. Der 22 Jahre alte Amerikaner, der für Italien am Brett sitzt, gilt als kommender Herausforderer von Magnus Carlsen.
Die Schweizer Regierung hilft den Unternehmen des Landes, sich an die Aufwertung des Franken anzupassen. Exportabhängige Unternehmen können ab sofort Kurzarbeitsentschädigung beantragen.
Rennfahrer Sebastian Vettel wird in seiner Wahlheimat Schweiz günstig pauschal besteuert. Damit könnte es bald vorbei sein. An diesem Wochenende stimmen die Schweizer darüber ab, ob sie das Steuerprivileg für reiche Ausländer abschaffen.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zum antarktischen Meereis, dem Schweizer Gletscherkollaps und zur heißen Klimakampagne aus Berlin.
Schweizer Abgeordnete sind Meister des Kompromisses. Das liegt an der höflichen Art der Eidgenossen, aber auch an der direkten Demokratie. Eine kleine politische Leistungsschau.
Warum vermachte der Sammler Cornelius Gurlitt seine Bilder dem Berner Kunstmuseum? Eine Ausstellung in Aarau liefert Hinweise. Sie führen zu dem im Nationalsozialismus verfemten Maler Karl Ballmer zurück - und zum Gegenwartskünstler Marc Bauer hin.
Der neue Gotthard-Basistunnel ist eine technische Herausforderung. In diesem Eisenbahntunnel soll ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem dafür sorgen, dass nichts passiert. Die erste Testphase ist jetzt abgeschlossen.
Vor 150 Jahren entstand in Kalifornien die Idee des Nationalparks, vor 100 Jahren der erste und bis heute einzige in der Schweiz. Im Tessin könnte nun das zweite Schutzgebiet entstehen - mit komplett neuen Ansätzen.
Ernst Bromeis fordert den Fluss heraus. Er will den ganzen Rhein bis zur Nordsee durchschwimmen. Tagein, tagaus. Eine Grenzerfahrung mit Botschaft: „Ohne Wasser funktioniert auf dieser Welt nichts.“
Er zeigt sich als Meister seines Fachs: Der Italiener Vincenzo Nibali gewinnt die Tour wie ein Alleinherrscher und wehrt auch Angriffe auf seine Redlichkeit ab. Nicht jeden kann er überzeugen.
Die Koalitionspartner im Römer, CDU und Grüne, vertreten diametral entgegengesetzte Positionen zum Umgang mit der Burka. Die CDU ist dafür, die Grünen entschieden dagegen.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das französische Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit bestätigt. Er wies damit die Klage einer jungen Muslimin ab.
Farbhypnose mitten in der Stadt: Der Schweizer Künstler Daniele Buetti macht Paaren und Passanten in der Rotunde der Schirn ein unwiderstehliches Angebot.
Die Schweizer stimmen ab: Werden sie für einen riesigen Mindestlohn entscheiden und Tausende Arbeitsplätze gefährden? Wahrscheinlich nicht. Und das ist gut so.
Im Frühling gerät das Tessin unter Kitschverdacht: blauer See, weiße Berge, bunte Blütenpracht. In Locarno und Ascona genießt man dazu den Abglanz der legendären Reformbewegung auf dem Monte Verità.
Wie kam es, dass selbstbestimmte Künstlerinnen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts sich zurückstellten und den Karrieren der Männer dienten? Eine neue Ausstellung zeigt, ohne Jammern und Klagen, den Lebensweg der russischen Malerin Marianne Werefkin auf.
Wein anbauen hat viele Vorteile - aber welche Rebsorte soll es sein? Eine mit „Tessinernote“, eine mit „Fox-Ton“ oder doch ein Träubchen, das auch als Tafelobst taugt?
Bei der Buchmesse in Leipzig will die Schweiz nicht einfach Gastland sein, sondern dazugehören. Gleichzeitig wollen die Schweizer laut Volksentscheid weniger Zuwanderung. Jetzt ist die Verstörung groß.
Schnüffeln, schnuppern, fressen: Ein tschechoslowakischer Wolfshund gastiert in den Frankfurter Kammerspielen. Und zwar Devin von der Wolfsranch.
Eidgenossen lüften das Geheimnis ihres Goldhandels. Die Schweiz behauptet sich abermals im internationalen Markt.
Den Schweizer Banken drohen nach dem Votum für eine eingeschränkte Einwanderung Konsequenzen in den EU-Ländern. Italien erwägt offenbar ein Verbot grenzüberschreitender Geschäfte mit Privatkunden.
Seit der Abstimmung über die Einwanderung gibt es zwei Länder namens Schweiz. Eines will weltoffen sein – das andere hat Angst um den eigenen Wohlstand.