Italienische Volte im Fußball
In der Serie A deutete lange alles auf einen Saisonabbruch hin. Nach einem verzweifelten Signal und einer Kehrtwende der Politik dürfen die Vereine wieder hoffen. Doch noch immer ist die wichtigste Frage unbeantwortet.
In der Serie A deutete lange alles auf einen Saisonabbruch hin. Nach einem verzweifelten Signal und einer Kehrtwende der Politik dürfen die Vereine wieder hoffen. Doch noch immer ist die wichtigste Frage unbeantwortet.
20 bis 25 Vermummte hatten am Maifeiertag in Berlin mit Fußtritten und einer Metallstange ein Kamerateam der „heute-show“ angegriffen. Vier Männer und zwei Frauen waren festgenommen worden. Sie sind wieder frei.
Kurz vor dem Tag der Arbeit war der Bundesgerichtshof fleißig. In drei Fällen hat er zu Presse- und Kunstfreiheit und dem Urheberrecht scheinbar klar entschieden. Doch eines bleibt offen.
Wie eine späte Performance von Joseph Beuys: Berlins Protestszene sucht nach neuen Formen und hängt alten Volksbühnenträumen nach. Der 1. Mai beweist: Wir leben nicht in einer Diktatur.
In Deutschland sind am Maifeiertag zum ersten Mal seit Mitte März wieder weniger als 1000 Neumeldungen an einem Tag registriert worden. Insgesamt haben sich nachweislich fast 162.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
Traditionell gibt es in Berlin am 1. Mai große Demonstrationszüge und laute Proteste. Trotz Corona will sich die linke Szene nicht einschränken lassen – und versammelt sich vielerorts. Auch in Leipzig und Hamburg kommt es zu Versammlungen.
Italiens Ministerpräsident Conte entgleitet die Kontrolle. Eine umfassende „Öffnung“ von Alltag und Wirtschaft hält er für verfrüht. Manche Kommunen und Regionen widersetzen sich den Regeln aus Rom.
Großkundgebung mit Volksfestcharakter: So bestreitet der oberste Gewerkschafter sonst den 1. Mai. Diesmal gibt es Reiner Hoffmann nur im Netz. Eine große Bühne hat er trotzdem.
Bei Maybrit Illner wird deutlich, weshalb Deutschland am Tag der Arbeit vor einem wirtschaftlichen Kollaps steht. Die Misere hat viel mit einer Illusion zu tun, die sich in den Boomjahren bei den Bürgern festgesetzt hat.
Reisen ins Ausland werden dieses Jahr immer unwahrscheinlicher, davon könnte der heimische Tourismus profitieren. Auch für den Tag der Arbeit am 1. Mai muss viel umstrukturiert werden. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nach geringeren Zahlen zu Wochenbeginn sind wieder mehr Neuinfektionen in Hessen gemeldet worden. Das Plus zum Dienstag beträgt 1,6 Prozent. Auch am Maifeiertag wird in Hessen getestet.
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat gezeigt: Protest auf der Straße kann die Welt bewegen. Jetzt müssen Demonstranten neue Wege finden. Gar nicht so einfach.
Die Liberalen wollten eine Alternative für enttäuschte Sozialdemokraten werden, kündigt der FDP-Vorsitzende in Stuttgart an – und präsentiert einen, der diesen Wechsel schon hinter sich hat: den früheren Chef der Arbeitsagentur Florian Gerster.
Am Weltspartag stellt sich besonders derzeit die Frage nach dem Sinn des Sparens. Den hat es auf jeden Fall – auch wenn man sich besser von tradierten Sparschwein-Vorstellungen verabschiedet.
Der Machtkampf unter Amerikas Demokraten ist in vollem Gange. Die einen wollen die Partei inhaltlich nach links rücken – andere wollen vor allem Donald Trump schlagen. Und dann weiter sehen.
Nachdem „Aufstehen“ mit Wagenknecht ihre Anführerin verloren hat, offenbart sich, wie groß der Unmut in der Bewegung ist. Während ein Mitgründer mit der Führung abrechnet, fordern Teile der Basis, die Verantwortung an sie zu übergeben. Ein Besuch bei der Ortsgruppe in Wiesbaden.
Fast alle Feiertage liegen 2019 arbeitnehmerfreundlich, also mitten in der Woche. Wer früh plant, kann seinen Kollegen zuvorkommen und mit Brückentagen seinen Urlaub verlängern. Auf die Berliner wartet eine besondere Überraschung.
Am Weltspartag stellt sich besonders derzeit die Frage nach dem Sinn des Sparens. Den hat es auf jeden Fall – auch wenn man sich besser von tradierten Sparschwein-Vorstellungen verabschiedet.
Nicht jeder Angehörige des Geburtsjahrgangs 1948 gehört deshalb schon zu den Achtundsechzigern. Ein Bremer Student der Geschichte berichtet über ein Experiment der Oral History.
Der Handball erfindet sich neu in Hamburg. Auf die Insolvenz des HSV Handball folgt der Aufstieg des Handballsportvereins Hamburg in die zweite Liga. Der Vereinsname ist neu – und die alte Arroganz verschwunden.
Eine kluge Verwendung für Abwasser, Öko-Lego und tausende Pfuhlschnepfen, die gerettet werden können – erfreuliche Meldungen, die in dieser Woche zu kurz gekommen sind.
Die ungewöhnlich sonnige Woche soll die Bauernregel nicht vergessen machen: „Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor die Kalte Sophie vorüber ist“, und die erwartet uns am 15. Mai.
Die Ausschreitungen am Tag der Arbeit bringen die französische Regierung in Erklärungsnot. Denn die Geheimdienste warnten offenbar vor der massiven Mobilisierung des „Schwarzen Blocks“.
Das Projekt Amerika war bei der Deutschen Telekom eigentlich schon beendet. Dank eines Kurswechsels mauserte sich T-Mobile aber zu einem erfolgreichen Telefonriesen – und ist jetzt in Übersee sogar heimischer als daheim.
Brennende Fahrzeuge und zerstörte Geschäfte: Mehr als tausend Vermummte haben in Paris am Rande einer Mai-Demonstration randaliert. Schon im Vorfeld hatte die Polizei vor Ausschreitungen „extremistischer Bewegungen“ gewarnt.
Selbst die Gewerkschaften finden die Idee vom Gehalt fürs Nichtstun seltsam. Die Politik sollte lieber in Schulen investieren.
8,84 Euro pro Stunde beträgt der gesetzliche Mindestlohn heute. Kevin Kühnert findet das viel zu niedrig – und will Änderungen noch in dieser Legislaturperiode.
Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen über Langzeitarbeitslosigkeit. Was FDP-Chef Christian Lindner bei „Hart aber fair“ Betroffenen vorschwärmt, klingt absurd.
Die Kritik am bedingungslosen Grundeinkommen wächst. Jetzt äußern sich auch die Chefs der wichtigsten Gewerkschaften mit drastischen Worten.
Weg von Hartz, hin zum bedingungslosen Grundeinkommen? Die neue Sozialstaatsdebatte nährt die Utopie vom Lohn ohne Arbeit – und ist blind für Risiken.
Nach einer frühen Führung gleitet den Bayern das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid noch aus der Hand. In der hektischen Schlussphase vergeben die Münchner gleich mehrere Chancen.
Sparen bringt heute nichts mehr, sagen viele. Am Besten lasse man es ganz. Zwei Irrtümer: Falsch verstanden, hat es noch nie etwas gebracht. Richtig verstanden, ist es so wichtig wie eh und je.
Das linke Zentrum ist immer wieder Ausgangspunkt von Krawallen. Doch nach dem G-20-Chaos werden die Rufe nach einer Räumung der Roten Flora immer lauter. Bürgermeister Scholz zögert noch.
Emmanuel Macron nutzt die Chance der späten Geburt: Er ist als Lichtgestalt im politischen Wahlkampf erschienen und rettet nun nicht nur Frankreich – sondern gleich ganz Europa.
Haltungsproblem, falscher Korpsgeist und schwache Führung: Die Bundeswehr steht unter massiver Kritik – und Ursula von der Leyen startet den Versuch, die Erregung wieder einzudämmen.
Der Tanz in den Mai galt jahrhundertelang als traditionelles Dorfritual, längst feiern ihn aber auch die Städter – sogar im Frankfurter Literaturhaus.