So funktionieren Mexikos Drogenkartelle
Der Rauschgiftkonsum hat Mexikos Kartelle mächtig gemacht. Heute kontrollieren sie ein Drittel des mexikanischen Territoriums und verzeichnen Milliardengewinne.
Der Tod von „El Mencho“ zeigt Mexikos Handlungsfähigkeit. Doch ohne strukturelle Reformen bleibt der Schlag gegen das CJNG-Kartell folgenlos.
Der Rauschgiftkonsum hat Mexikos Kartelle mächtig gemacht. Heute kontrollieren sie ein Drittel des mexikanischen Territoriums und verzeichnen Milliardengewinne.
Stadt der Narcos: Culiacán in Sinaloa ist Heimat vieler berüchtigter und verfeindeter Drogenhändler in Mexiko – auf dem Friedhof sind sie in feudaler Atmosphäre vereint.
Vergangenes Jahr wurde der mexikanische Drogenboss Ismael „El Mayo“ Zambada in Texas festgenommen. Nun bekennt sich der ehemalige Kopf des Sinaloa-Kartells schuldig. Er erkenne das Leid an, das er über Menschen gebracht habe.
José Adolfo Macías Villamar soll mit seiner Bande und dem Sinaloa-Kartell wichtige Kokain-Handelsrouten kontrolliert haben. In den USA droht ihm eine lange Haftstrafe. Ecuadors Präsident ist offenbar froh, „Fito“ los zu werden.
In Mexiko tobt ein Krieg innerhalb des Sinaloa-Kartells. Wir sprechen über die Macht der Narcos und die Machtlosigkeit ihrer Gegenspieler.
Das organisierte Verbrechen in Mexiko hat sein Business diversifiziert. Der Drogenhandel macht nur noch einen Teil aus. Ein besonders lukratives Geschäftsfeld: Migranten.
Zehn Jahre lang stand Jürgen Stock an der Spitze von Interpol. Zum Abschied erklärt er, warum die organisierte Kriminalität immer stärker wird – und warum es die Hilfe von verbrecherischen Staaten braucht, um sie zurückzudrängen.
Genaro García Luna wird beschuldigt, über Jahre hinweg den Drogenschmuggel des Sinaloa-Kartells abgesichert und dafür Bestechungsgelder in Millionenhöhe entgegengenommen zu haben.
Korruption und Kokainschmuggel: Der frühere mexikanische Sicherheitsminister Genaro García Luna ist wegen seiner Geschäfte mit dem Sinaloa-Kartell zu einer langen Freiheitsstrafe in den USA verurteilt worden.
In den USA saß Emma Coronel eine Haftstrafe ab, weil sie am Drogen-Imperium ihres Mannes beteiligt war. Nun ist die Frau von El Chapo bei der Mailänder Modewoche zu sehen. Sie verdiene eine zweite Chance, so die Designerin.
Nach der aufsehenerregenden Festnahme des Drogenbarons Ismael „El Mayo“ Zambada wurde viel über das Zustandekommen spekuliert. Nun präsentiert „El Mayo“ seine Verson: Er sei in einen Hinterhalt gelockt worden.
Joaquín Guzmán López war vergangene Woche in den USA verhaftet worden. Ihm werden unter anderem Vergehen mit Betäubungsmitteln und Geldwäsche vorgeworfen. Spekulationen über einen Deal mit den US-Behörden weist sein Anwalt zurück.
Ismael Zambada galt als einer der letzten großen mexikanischen Drogenbosse. Für Hinweise zu seiner Ergreifung waren 15 Millionen Dollar Belohnung ausgesetzt. Jetzt wurden Zambada und ein weiterer Drogenbaron auf einem Flugplatz festgenommen.
Es ist ein Coup gegen eine der mächtigsten Drogenhandelsorganisationen der Welt: Bei den festgenommenen Drogenbossen handelt es sich um „El Mayo" Zambada und den Sohn von „El Chapo" Guzman. Beide sollen sich gestellt haben.
In der legalen Wirtschaft erkämpfen sich immer mehr Frauen Führungspositionen. Warum sollte es in der illegalen Wirtschaft anders sein?
Ecuadors neuer Präsident will den Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität verschärfen. Doch ein berüchtigter Boss verschwindet unterdessen aus einem Hochsicherheitsgefängnis.
Ovidio Guzmán, Sohn des Drogenbosses „El Chapo“, soll in den USA wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt werden. Vor einem Gericht plädierte der 33-Jährige auf „nicht schuldig“.
Nach der Festnahme seines Vaters war Ovidio Guzmán zu einem der Anführer des Sinaloa-Kartells aufgestiegen. Nun könnte er seinem Vater bald in einem US-Gefängnis Gesellschaft leisten.
Emma Coronel soll am Mittwoch aus einer Haftanstalt in Long Beach nahe Los Angeles entlassen werden – nach etwas mehr als der Hälfte ihrer Haftstrafe. Das gab die Gefängnisbehörde bekannt.
Haftstrafen brauchen Drogenbosse in Lateinamerika nicht zu fürchten: Die Geschäfte gehen munter weiter, der Champagner fließt in Strömen. Manche Gefängnisse werden längst von Häftlingen „verwaltet“.
Hector Elias Flores Aceves, auch als „Panther“ oder „El 15“ bekannt, gilt als einer der wichtigsten Anführer des Sinaloa-Kartells. Ihm werden unter anderem Aufträge für Morde im Touristenort Cancun zur Last gelegt.
Eine Jury in New York hat Mexikos früheren obersten Drogenbekämpfer schuldig gesprochen. Genaro García Luna ließ sich mit Millionen Dollar bestechen und half dem Sinaloa-Kartell, sich in Mexiko und den USA auszubreiten.
Genaro García Luna soll dem Sinaloa-Kartell als hoher Beamter geholfen haben, Tonnen von Kokain in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln. Nun steht er vor Gericht. Doch seine Verteidigung wirft den Zeugen Rache vor.
Der mexikanische Drogenboss hat einen Hilferuf an Mexikos Präsidenten gesandt. „In den sechs Jahren, in denen Joaquín in den USA ist, hat er nicht die Sonne gesehen“, klagt sein Anwalt. El Chapo ist zu lebenslanger Haft verurteilt.
Das Sinaloa-Kartell reagiert mit einer Eskalation der Gewalt auf die Festnahme von Ovidio Guzmán – einem Sohn von „El Chapo“. Dass der Zugriff kurz vor dem Besuch des US-Präsidenten erfolgt, ist wohl kein Zufall.
Ovidio Guzmán gilt als einer der wichtigsten Händler von Fentanyl in Mexiko. Bei seiner Festnahme sind nach Angaben der Regierung 29 Menschen getötet worden.
Sicherheitskräfte haben den Sohn von Joaquin „El Chapo“ Guzman und aktuellen Anführer des Sinaloa-Kartells, Ovidio Guzman, festgenommen. Daraufhin gab es eine heftige Schießereien am Flughafen der mexikanischen Stadt Culiacan am Donnerstag.
Guayaquil galt einst als wirtschaftliches Zentrum Ecuadors, als „Perle des Pazifiks“. Jetzt verlässt Kokain die Hafenstadt in Richtung USA und Europa.
Nach der Festnahme eines Kartellbosses spielen sich in der mexikanischen Stadt Culiacán Szenen wie im Krieg ab – und die Armee lässt den Verbrecher wieder frei.
Heftige Schießereien, Panik und Chaos auf den Straßen der mexikanischen Stadt Culiacán: Im Zusammenhang mit der versuchten Festnahme von Ovidio Guzmán López, Sohn des früheren Drogenbosses „El Chapo“, sind Bandenmitglieder auf die Sicherheitskräfte losgegangen.
Der mexikanische Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán muss lebenslang ins Gefängnis. Das Strafmaß wurde am Mittwoch in New York verkündet. Zuvor hatte „El Chapo“ das Gericht mit einer Beschwerde überrascht.
Die Verurteilung Joaquín Guzmáns ist eine Zäsur in der Geschichte der Drogenbekämpfung. Doch ein Sieg über die Kartelle ist sie noch nicht.
Der mexikanische Drogenboss „El Chapo“ soll für den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen. Die amerikanische Regierung feiert sich für den Schuldspruch. Doch was bedeute das Urteil für den internationalen Drogenhandel?
Herzförmige Stempel auf Marihuana-Päckchen, Kosenamen und gemeinsame Nächte: im Prozess gegen El Chapo sagt dessen Geliebte aus. Sogar gemeinsam durch einen Tunnel sind sie geflohen – El Chapo war dabei splitternackt.
Im Prozess gegen „El Chapo“ Guzmán geht es um Schmuggel. Doch auch unzählige Morde gehörten zum Geschäft des mexikanischen Drogenbosses – teilweise sind sie zu blutig für den Gerichtssaal.
Amerika will die organisierte Kriminalität bekämpfen. Justizminister Jeff Sessions erhielt von Trump den Auftrag, eine Reihe von kriminellen Vereinigungen zu zerschlagen. Ganz oben dabei: vier lateinamerikanische Organisationen.