Die zahllosen Pirouetten der Sex-Mellows
Meg Wolitzer gelang im Vorjahr mit ihrem Roman „Die Interessanten“ der Durchbruch in Deutschland. Ihr Roman „Die Stellung“ aus dem Jahr 2005 ist sexuell und literarisch allerdings ziemlich unbefreit.
Meg Wolitzer gelang im Vorjahr mit ihrem Roman „Die Interessanten“ der Durchbruch in Deutschland. Ihr Roman „Die Stellung“ aus dem Jahr 2005 ist sexuell und literarisch allerdings ziemlich unbefreit.
Nutzer von Datingportalen gelten als arme Würste, die auf gefälschte Profile hereinfallen. Damit es so weit kommt, muss es im Netz erhebliche Defizite im zwischenmenschlichen Umgang geben. Erst dadurch wirken stupide Bots sexy.
Nicht heroisch oder kosmisch sollte der Liebesakt sein, sondern surreal und unkompliziert. Eben so wie in Miranda Julys immer besser werdendem Roman „Der erste fiese Typ“.
Sat.1 zeigt zwei Serien, die nicht aus Amerika kommen: „Frauenherzen“ wird zwar mit „Sex And the City“ verglichen, ist aber eine originelle Eigenproduktion, genau wie „Josephine Klick - Allein unter Cops“.
Wie der Sex von morgen aussieht, wissen wir nicht. Aber man kann ruhig schon mal spekulieren.
Den klassischen Aufklärungsunterricht gibt es nicht mehr. Stand früher in der Sexualkunde die Biologie im Vordergrund, so geht es heute um Verantwortung und Toleranz. Und in Zukunft?
Er spricht mit Taxifahrern über Sex und mit Kranken über den Tod. Seine Bücher über das Glück oder die Gelassenheit sind allesamt Bestseller. Ein Besuch bei Wilhelm Schmid.
Sie heißen AmyX oder Honey. In Chatrooms ziehen sie sich für Männer aus. Die zahlen für nackte Haut – und die Illusion der Macht. Einblicke in eine Parallelwelt.
Das Land der aufgehenden Sonne galt lange Zeit als Zukunftslabor. Was Wissenschaft und Technik betrifft, mag das immer noch stimmen. Aber wie steht es dort mit dem Sex?
Wer mit nackter Haut wirbt, verkauft mehr: Nach diesem Grundsatz entstehen viele Werbeplakate. Allerdings: Zurückhaltung wäre für die Unternehmen besser.
Amerikanische Behörden erlauben den Verkaufsstart der ersten Lustpille für Frauen. Das Medikament soll den Sexualtrieb steigern. Erste Untersuchungen zeigen, wie wirksam es tatsächlich ist.
Bisher war Cybersex ein ziemlich schales Vergnügen. Jetzt kommen neue Hilfsmittel auf den Markt. Manche rufen schon das Zeitalter der Robophilie aus.
Amy Schumer ist in ihrer Vulgarität und scheinbaren Harmlosigkeit so etwas wie ein feministischer Tarnkappenbomber. Zum Filmstart von „Dating Queen“ spricht die amerikanische Komikerin über Oberflächlichkeiten und ihr schmutziges Image.
Weil immer mehr Menschen per Smartphone-Anwendungen nach Affären suchen, sieht ein amerikanisches Magazin die Romantik in Gefahr. Der Anbieter Tinder weist dies zurück und startet eine Gegenattacke auf Twitter.
Drei weitere Frauen beschuldigen den Komiker, er habe sie missbraucht. Ein Vorfall liegt bereits mehr als 30 Jahre zurück. „Ich habe mein ganzes Leben lang mit einem schrecklichen Geheimnis gelebt“, sagt eine der Frauen.
Weibliche Sexualität soll und darf heute ausgelebt werden. Wenn es mal hapert, könnten bald Pillen helfen. Aber die alte Frage bleibt: Was will eine Frau wirklich?
Die öffentliche Thematisierung von Sexualität ist ein sich selbst verstärkender Prozess. Die Gründe dafür sind in unserem Schamgefühl zu suchen: Nacktheit beschämt weniger, wenn sie in der Gruppe zelebriert wird.
Tinder, gemacht für schnellen Sex und beworben mit großer Romantik, ist meine Generation in App-Form. Leider ist meine Generation so dumm, dass sie die Liebe nicht verdient.
Zahllose Sexfilme stehen kostenlos im Internet. Eine ganze Generation wächst damit auf. Was bewirkt das in den Köpfen und Betten? Ein Plädoyer für die Pornographie.
Gerade kommen so viele Frauen zugleich in die Wechseljahre wie nie zuvor: Die Babyboomer erreichen jene Lebensphase, unter der viele Frauen leiden. Das aber muss nicht sein, diese Zeit bietet auch Chancen.
Etwas muss dran sein am Sex. Jedenfalls hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks Fortpflanzung praktisch überall im Tierreich durchgesetzt. Warum? Das ist Forschern bis heute ein großes Rätsel.
Wie sich unser Paarungsverhalten dramatisch verändert.
Der wegen Missbrauchs beschuldigte Bill Cosby verteidigt sich gegen den Vorwurf ein Vergewaltiger zu sein. Auch viele andere Menschen hätten in den siebziger Jahren vor dem Sex Drogen genommen.
In der Netflix-Serie „BoJack Horseman“ sind die Grenzen zwischen Tragik und Komik so flüchtig wie die zwischen Mensch und Tier. So kommt einem das zynische Pferd auch in der zweiten Staffel erstaunlich nahe.
Ein schwuler Biologielehrer redet im Aufklärungsunterricht an einer Potsdamer Gesamtschule über Normalität, Homosexualität und Identität. Nicht allen gefällt so ein offener Umgang mit Sexualität.
Was bedeutet es für die Liebe, wenn es im Bett nicht mehr klappt? Der Auflagenmillionär Wilhelm Schmid offeriert mit „Sexout“ Auswege.
Der neue Kassenschlager in Chinas Kinos stammt nicht aus Hollywood, sondern aus Schanghai: vier versnobte Sexbomben schlagen sich im Kampf um Mann und Karriere die Köpfe ein. „Tiny Times“ ist die Beschreibung des chinesischen Traums.
Bildungsbürgerliche Philhellenen haben Sex und nackte Leiber, aber ihre Neigungen gelten in Deutschland als rückständig und romantisch. Neue Statuen moderner Herrscher könnten dagegen, wie man aus dem Ostblock weiß, die Massen beglücken.
Alles wird anders. Der „Musikantenstadl“ verjüngt sich zu ,Die Stadl-Show‘, FIFAs Problem-Blatter hört lieber auf Gigi als auf Sepp und Wolfgang Joop überlässt Heidis Models wieder ihrem Schicksal.
„Hacienda Villa“ statt „Kommune 1“: In einer Wohngemeinschaft in New York dreht sich das Leben um Sex. Wer hier wohnt, den schockt nichts mehr.
Das Thema Heilung ist erst einmal vom Tisch. Doch die Therapie von HIV-Patienten ist mittlerweile so erfolgreich, dass man sich beim Aids-Kongress in Düsseldorf auf den Kampf gegen die Stigmatisierung einigt.
Der Paartherapeut Ulrich Clement über die Autonomie der Frauen, die Müdigkeit der Männer, über Erotik und Authentizität - und den sexuellen Fingerabdruck.
Benimmregeln sollen den vor allem britischen Sauftourismus im mallorquinischen Magaluf bändigen. Das neue Regelwerk schreibt unter anderem vor, gewisse Tätigkeiten fortan nur noch bekleidet zu verrichten.
Ein neues Medikament soll die Libido bei Frauen steigern, gleichzeitig aber Müdigkeit verursachen. Was die alte Frage aufwirft: Warum soll jemand Lust auf Sex haben, wenn er eigentlich keine hat?
Wasser und Essen gegen Sex: Ungeheuerliche Vorwürfe erheben 14 Kinder in der Zentralafrikanischen Republik gegen französische Blauhelmsoldaten. Der eigentliche Skandal spielte sich aber in Paris und Genf ab.
Ein Zimmermädchen hat Sex mit einem Politiker, kurz darauf ist es tot: Der neue „Tatort“ mit Kopper und Odenthal orientiert sich am Fall Strauss-Kahn. Doch macht das die Handlung realistisch?