Warum schont der Papst McCarrick?
Im Missbrauchsskandal in Chile greift Papst Franziskus drakonisch durch, sechs Bischöfe traten schon zurück. Gegenüber Bischof McCarrick verhält er sich jedoch nachsichtig. Denn Franziskus hat ihm viel zu verdanken.
Im Missbrauchsskandal in Chile greift Papst Franziskus drakonisch durch, sechs Bischöfe traten schon zurück. Gegenüber Bischof McCarrick verhält er sich jedoch nachsichtig. Denn Franziskus hat ihm viel zu verdanken.
Auch Republikaner wollen nun den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung gegen Trumps Kandidaten für den Obersten Gerichtshof untersuchen. Inzwischen hat sich auch die Frau zu erkennen gegeben, die den Juristen beschuldigt.
Mehr als 1000 katholische Geistliche sollen sich einem Bericht zufolge des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben. Deutsche Bischöfe zeigen sich entsetzt angesichts des Ausmaßes.
Sollte die Katholische Kirche wirklich etwas tun wollen, um Missbrauch in ihren Reihen entgegen zu treten, müsste sie erst einmal die Strukturen ändern.
Nach Ansicht der Justizministerin missbrauchen Anwälte und Vereine die Möglichkeiten zu Abmahnungen in zehn Prozent der Fälle. Nun will sie handeln.
Eine Professorin geht, Studenten geraten zwischen die Fronten: Tobt an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein Kampf zwischen Männern und Frauen? Nein, sagt der Präsident. Doch das sehen nicht nur Studenten anders.
Amerika klärt Kindesmissbrauch durch katholische Priester mit juristischen Mitteln auf. In Deutschland machen das Wissenschaftler, die nur eingeschränkten Zugriff auf die Akten haben. Die Kirche verhindert die Strafverfolgung.
Der Reitverband will durchgreifen: Bei der Jugend-DM setzt er auf verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen Alkohol-Missbrauch. Der Nachwuchs wird Kontrollen unterzogen.
Im Staufener Missbrauchsfall waren den Behörden schwere Fehler vorgeworfen worden. Jetzt haben die Beteiligten Fehler und Versäumnisse eingeräumt – und Besserung versprochen.
Ein junges Mädchen wird vergewaltigt, ein Täter bricht das Schweigen, doch dann schalten sich seine Eltern ein: „Alles Isy“ ist einer der wichtigsten Familienfilme des Jahres.
Der chinesische Internet-Magnat Richard Liu wird in Amerika einer Vergewaltigung beschuldigt. Das treibt die Aktie seines Unternehmens JD.com in den Keller.
Der aufsehenssregende Fall Susanna F. wird wohl noch in diesem Herbst in einer Anklage münden. Es geht um Mord, Vergewaltigung und Raub. Noch laufen die Ermittlungen jedoch. Dazu stellt sich eine andere Frage.
Ein Schauspieler bezichtigt Asia Argento, ihn als Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben. Der Fall ist brisant, denn Argento gilt als eine der Initiatorinnen von MeToo. Jetzt zieht ein TV-Sender Konsequenzen.
Während einer Klassenfahrt soll ein zehn Jahre altes Kind aus Berlin von seinen Mitschülern sexuell missbraucht worden sein – die mutmaßlichen Täter dürfen nicht mehr zum Unterricht kommen.
Opfer sexuellen Missbrauchs können aus einem Fonds von Bund und Ländern finanzielle Hilfe beantragen. Doch was sie dabei erleben, stürzt manche wieder in eine Krise.
Ein zehn Jahre altes Kind aus Berlin ist während einer Klassenfahrt missbraucht worden. Zwei Mitschüler sollen das Opfer festgehalten haben, der mutmaßliche Haupttäter ist ebenfalls erst zehn Jahre alt.
Der Reiterverband räumt übermäßigen Alkoholkonsum einiger junger Springreiter ein, spricht jedoch von Einzelfällen. Ein konkreter Fall „sexualisierter Gewalt“ sei mit einer 18-monatigen Sperre geahndet worden.
Acht Jugendliche sollen in Velbert ein Mädchen nach einem Freibadbesuch in einen Wald gezerrt und mehrfach vergewaltigt haben. Nun beginnt der Prozess gegen sechs mutmaßliche Peiniger. Das Opfer steht vor einer unangenehmen Aufgabe.
Eine 20 Jahre alte Schauspielerin wirft dem Filmstar vor, sie sexuell missbraucht zu haben. Depardieu bestreitet jeglichen Vorwurf einer Vergewaltigung oder eines sexuellen Übergriffs.
Die „MeToo“-Vorkämpferin und Schauspielerin Asia Argento soll einen Minderjährigen missbraucht haben. Sie bestreitet die Vorwürfe. Nun schreibt ihre Mitstreiterin Rose McGowan einen offenen Brief an sie – und erhebt schwere Vorwürfe.
Nach seinem „Brief an das Volk Gottes“ meldet sich Papst Franziskus wieder zu Wort. Er fordert alle Gläubigen auf, sich bei einem Missbrauchs-Verdacht an Behörden oder Bischöfe zu wenden.
Lange Zeit war in Irland Nationalbewusstsein vom Katholizismus kaum zu trennen. Vielleicht war der Vertrauensverlust der Kirche dort deshalb besonders groß. Papst Franziskus muss sich bei seinem Besuch der Kritik stellen.
Der Papst bittet am zweiten Tag seiner Irland-Reise abermals um Vergebung für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Einrichtungen. Doch ein hoher Geistlicher erhebt im Fall des früheren Erzbischofs McCarrick schwere Vorwürfe gegen ihn.
Als erstes katholisches Kirchenoberhaupt seit fast 40 Jahren besucht Papst Franziskus Irland. Eine Reise die von einem erneuten Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche überschattet wird. Missbrauchsopfer fordern eine Reaktion des Kirchenoberhaupts.
Am Samstag sagte Franziskus bei seinem Besuch in Dublin, das Fehlverhalten der Kirche bleibe „eine Quelle des Schmerzes und der Scham für die katholische Gemeinschaft“.
Der irische Premierminister Varadkar will ein „neues Kapitel“ in der Beziehung zum Vatikan aufschlagen – und dessen Einfluss minimieren. Der Papst betet für die Missbrauchsopfer und verspricht Hilfe.
Die Missbrauchsskandale überschatten Franziskus’ Reise nach Irland im Rahmen des Weltfamilientreffens. In Dublin hat der Pontifex deutliche Worte zu dem „Fehlverhalten der Kirche“ gefunden.
Die amerikanische Presse wird nach den Missbrauchsvorwürfen gegen die #MeToo-Frontfrau Asia Argento immer wieder mit neuen Details versorgt – Absender anonym. Manch einer vermutete Harvey Weinstein hinter den Indiskretionen.
Auf seiner Irland-Reise trifft der Papst auch Missbrauchsopfer. Benno Hafeneger, der etliche Missbrauchsfälle aufgearbeitet hat, erklärt, welchen Fragen sich die katholische Kirche stellen muss.
Mit Asia Argento wird eine Schauspielerin und Regisseurin sexueller Übergriffe beschuldigt, die zu den Wortführerinnen von #MeToo gehört. Als Einwand gegen die Bewegung und ihre Forderungen trägt das nicht.
Ein Priester führte in den Achtzigern einen Missbrauchsring in Pennsylvania. Tatorte der Vergewaltigungen: Pfarrhäuser, Sakristeien, Priesterwohnungen. Der heutige Washingtoner Erzbischof Wuerl sprach beim Begräbnis des Priesters – voller Lob.
In einem Brief an alle Christen hat Papst Franziskus Fehler im Umgang mit Missbrauchsfällen eingestanden und um Vergebung gebeten. Seiner Meinung nach gebe es für Missbrauch in der Kirche vor allem eine Ursache.
Zwei Tage nach dem erschütternden Bericht zu Missbrauchsfällen in der amerikanischen Kirche reagiert auch der Vatikan.
Laut amerikanischen Ermittlungsbehörden soll die Katholische Kirche Jahrzehntelang Missbrauchsfälle vertuscht haben. In einem Statement von Papst Franziskus heißt es, die Vorfälle seien „beschämend und traurig“.
Wieder wird die katholische Kirche in Amerika von ihrer Vergangenheit eingeholt. Diesmal stehen die Diözesen Pennsylvanias am Pranger. Und wieder wollen die Verantwortlichen von nichts gewusst haben.
Keine weiteren Auskünfte zur Arbeit der „Task Force“ und deren Bericht: Sat.1 schließt Untersuchungen im Fall Dieter Wedel ab, dem Schauspielerinnen sexuelle Übergriffe angelastet hatten. Und das Ergebnis?