Nun kommt die „Wasserwende“
Der Grundwasserspiegel sinkt, Gewässer werden verschmutzt. Mit einer nationalen Wasserstrategie will die Bundesregierung die Wasserversorgung sichern.
Der Grundwasserspiegel sinkt, Gewässer werden verschmutzt. Mit einer nationalen Wasserstrategie will die Bundesregierung die Wasserversorgung sichern.
Polen ist ein Kohleland. Eigentlich. Dennoch droht der Winter hart zu werden, was zu einem Problem für die Regierung werden kann.
Die Wartungsarbeiten bei Nord Stream 1 sind vorbei, die EZB verkündet ihren Zinsentscheid, die Regierung in Italien steht vor dem Aus und Deutschland spielt gegen Österreich im EM-Viertelfinale.
Ein Cocktail aus Rezessions- und Zinssorgen lähmt die Anleger in Europa.
Dem Gashändler geht das Geld aus.
Eine fehlende Gasturbine für die Gas-Pipeline Nordstream 1 beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen. Der Hersteller Siemens Energy überprüft die Maschinen in seinem Werk im kanadischen Montreal.
Gegenüber Uniper hat der Gaslieferant die Verantwortung außerhalb der eigenen Einflusssphäre verortet. Der deutsche Energiekonzern hält diese Begründung für vorgeschoben und nimmt nun einen Milliardenkredit in Anspruch.
„Neben Unternehmen, Kommunen und Ländern müssen Privatverbraucherinnen und -verbraucher Teil der massiven Energiesparkampagne werden“, sagt Siegfried Russwurm.
Der ukrainische Präsident meint, sich nicht auf alle Mitarbeiter verlassen zu können. Angesichts von Verrätern feuert er seinen Geheimdienstchef. Russlands Ex-Präsident Medwedew droht der Ukraine mit dem „Jüngsten Gericht“.
Bundeskanzler Scholz fordert eine geopolitische EU. Die Hitze erreicht Deutschland. Und: Wann endet das politische Chaos in Rom? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ampelkoalition und Opposition sind sich uneins über weitere Entlastungen für Verbraucher.
Chemnitz wird 2025 eine Kulturhauptstadt, wie es sie noch nie gab: Sie will sich ihrer Zerrissenheit und Gefährdung stellen und ihren unternehmerischen Elan präsentieren. Das weckt schon jetzt die größten Erwartungen.
Populisten und Extremisten könnten die steigenden Energiepreise als neues Mobilisierungsthema missbrauchen, fürchtet Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Ihnen gehe es um Angst und Spaltung.
Putins Angriff auf die Ukraine hat eine neue Wirklichkeit geschaffen. Auch in Deutschland und der Europäischen Union kann vieles nicht so bleiben, wie es ist. Ein Gastbeitrag des Bundeskanzlers.
Verbrauchern sollen Strom und Gas nicht abgestellt werden, wenn sie die Rechnung nicht bezahlen können – so lautet der Vorschlag von Umweltministerin Lemke. Der Justizminister hat Zweifel.
Bis Ende August soll es eine Streikpause geben. Aber das hohe Lohnplus wird für die Häfen Folgen haben.
Mercedes-Benz will in seinen Werken nicht mehr nur Fahrzeuge herstellen, sondern auch eigenen Wind- und Sonnenstrom erzeugen.
Nach dem Ersten Weltkrieg hatte es Zehntausende Kriegsgefangene nach Sibirien verschlagen. Fridtjof Nansen, bekannt geworden als Polarforscher, spielte bei ihrer Rückführung eine Schlüsselrolle.
Kein Gas aus Russland, hohe Preise am Spotmarkt – und kaum noch Geld in der Kasse: Um weiter liefern zu können, greift Uniper nun die eigenen Speicher an. Die Quittung dafür könnte im Winter kommen.
In Niedersachsen und Bremen haben die Sommerferien begonnen. Für Reisende im Norden dürften am Wochenende die Autobahnen in Hamburg und Lübeck zu Nadelöhre werden.
Nach dem Ferienbeginn in Niedersachsen und weiteren Bundesländern rechnet der ADAC an diesem Wochenende mit starkem Reiseverkehr auf den Autobahnen in Richtung Nord- und Ostsee.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Um eine Gasmangellage im Winter zu vermeiden, ist Deutschland aktuell bemüht, seine Gasspeicher so schnell wie möglich zu füllen. Weil russische Lieferungen ausbleiben, sinkt der Speicherstand indes am Donnerstag sogar.
Wenn Russland das Gas dauerhaft verknappt, geht der deutsche Wohlstand verloren, warnt der Unternehmer. Der Netzagenturchef Müller sagt dreimal höhere Gasabschläge voraus. Und die EU arbeitet an einem Gasnotfallplan.
Ein Ende von Russlands Getreideblockade rücke näher, sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. In der Kaliningrad-Transitfrage gibt es Entspannung, und Kiew weist Nordkorea die Tür. Der Überblick.
Der russische Gaskonzern beklagt ein fehlendes Dokument für eine Turbine. Nur ein Machtspiel oder echte Drohung?
Während die Gaspipeline Nord Stream 1 durch die Ostsee wegen einer Wartung ausfällt, könnte Russlands Energieriese Gazprom die weitere Leitung durch die Ukraine zum Ausgleich stärker aufdrehen. Doch das tut das Unternehmen nicht.
Der geplante Beitritt von Schweden und Finnland zur NATO wird erhebliche strategische Folgen in Europa haben. Sie fallen nicht zugunsten Russlands aus.
Der Chemiekonzern BASF hatte sein Geschäft stark auf günstige Gaslieferungen aus Russland ausgerichtet. Der Gewinn sinkt leicht, aber bleibt höher als erwartet.
„Niemand soll im Winter frieren müssen“, sagt der Städtetag. Die Vorbereitungen für Notfälle laufen an vielen Orten an. Energie einzusparen sei in der aktuellen Situation eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft.
Die USA warnen, dass Iran Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstützen will. US-Finanzministerin Yellen will bei ihrem Besuch in Japan den Ölpreisdeckel ansprechen. Der Überblick
Der Netzagentur-Präsident Müller sollte den Ausbau der Energienetze voranbringen. Jetzt muss er im Notfall das Gas zuteilen.
Es fließt kein Gas mehr durch Nord Stream 1 – vorerst. Jetzt bereiten sich Politik und Unternehmen auf den Fall vor, dass dies so bleibt.
Deutschland bereitet sich darauf vor, dass für längere Zeit kein Gas aus Russland mehr kommt. Bayerns Ministerpräsident wirft der Bundesregierung große Fehler vor.
Jetzt kann alles ziemlich schnell gehen. Die Bundeswehr braucht 500 Mitarbeiter in Rostock. Das Verteidigungsministerium sieht eine Chance, die Kapazitäten der Marine deutlich zu verbessern.
Dass Berlin sich erfolgreich für die Rückgabe der Siemens-Turbine für Nord Stream 1 eingesetzt hat, war nicht falsch. Aber es wird die Entscheidung im Kreml über die Zukunft der Gaslieferungen nicht beeinflussen.