Zwei Stücke wohnen, hach, in Shakespeares Brust
Schwulentragödie und Judenkomödie: Ivan Nagel liest den „Kaufmann von Venedig“ mit kriminalistischem Spürsinn als Doppelspiel und feiert ihn als eine virtuose Verteidigung der Männerliebe.
Schwulentragödie und Judenkomödie: Ivan Nagel liest den „Kaufmann von Venedig“ mit kriminalistischem Spürsinn als Doppelspiel und feiert ihn als eine virtuose Verteidigung der Männerliebe.
Vor über hundert Jahren war die Gare Saint-Lazare das Pariser Tor zur Welt. Schriftsteller und Maler fanden an diesem Ort des Aufbruchs ihre Inspirationsquelle und zu einer neuen Kunst.
Immer weiter im Weiter-so-Modus: Berlin wird schon so lange schlecht verwaltet, dass die Bürger der Hauptstadt sich mittlerweile daran gewöhnt haben. Richtige Reformen scheinen sowieso kaum möglich.
Sie war 1964 eine der ersten Performance-Künstlerinnen - und wurde eine der wichtigsten. Yoko Onos Schaffen stand stets im Schatten ihrer Ehe mit John Lennon. Zu ihrem achtzigsten Geburtstag zeigt die Frankfurter Schirn ihr Werk.
Ist bei der angekündigten Milliarden-Übernahme von Heinz-Ketchup durch Warren Buffett alles mit rechten Dingen zugegangen? Die amerikanische Börsenaufsicht glaubt: nein. Sie verdächtigt Unbekannte, sich durch Insiderwissen bereichert zu haben.
Am Freitagabend sang der Tenor Jonas Kaufmann an der New Yorker „Met“ die Titelrolle im „Parsifal“. Zeitgleich ist sein neues Wagner-Album erschienen. Ein Gespräch über den richtigen Ton.
Christie’s schließt seine Galerie Haunch of Venison. Eigentlich wollte das Auktionshaus groß in den Primärmarkt einsteigen, doch die Umsätze reichten der Firma nicht.
Zwei Höhepunkte der Berlinale: Jafar Panahi zieht die Vorhänge zu, lässt sich die Welt aber nicht stehlen, und Bruno Dumont nimmt uns mit ins Irrenhaus.
Die britische Fernsehserie „The Hour“ wird oft mit „Mad Men“ verglichen. Ganz falsch ist das nicht, die eine Serie spielt in den fünfziger, die andere in den ...
Artgenossen, die lieber Nachwuchs produzieren, als die Brut zu versorgen, sind höchst unerwünscht. Sie werden attackiert, aus dem Nest gezerrt und schließlich eliminiert.
Weltgeschichte ganz eigener Art: Michael Gordin beschreibt die Auseinandersetzung um die Theorien des Pseudowissenschaftlers Immanuel Velikovsky.
Bilder von Architektur haben die Realität längst überholt. Sie zeigen Gebäude, die es noch nicht gibt, und verhelfen Planern zu Ruhm, noch bevor ihre Entwürfe gebaut wurden. Zu den Bildermachern für große Architekturbüros gehören Bloomimages aus Hamburg.
Die Zeitgenossen geben sich diesmal eher klassisch: Ein Blick auf das Angebot bei den Auktionen mit Gegenwartskunst in London.
Sie ist die erste Frau lateinamerikanischer Herkunft, die es als Juristin in den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten geschafft hat. Sonia Sotomayors Lesung wird zum Erweckungserlebnis.
Ein Blizzard zieht über Amerikas Ostküste. Mindestens fünf Personen kommen ums Leben, mehr als 600.000 Haushalte sind zeitweise ohne Strom. Das Land versinkt im Schnee, doch die große Katastrophe bleibt aus.
Zunächst schreinerte er solides Mobiliar, später entschied er sich als Künstler gegen die einrichtende Funktion. Nun ist Richard Artschwager im Alter von neunundachtzig Jahren gestorben.
Keiner kennt Blackrock. Dabei ist die Firma eine Macht: Sie verwaltet 3800 Milliarden Dollar, besitzt Anteile an allen Dax-Konzernen und beherrscht den Markt für Indexfonds. Ein Blick hinter die Kulissen.
Nach dem Schneesturm „Nemo“ in Amerika normalisiert sich die Lage. In Frankfurt sind wieder Flüge in Richtung der amerikanischen Ostküste gestartet.
Guy Wildenstein, renommierter Pariser Kunsthändler, steht aufs Neue unter Verdacht. Es geht um Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Dieses Mal wird er wohl nicht ungeschoren davonkommen.
Der Schneesturm „Nemo“ legt die amerikanische Ostküste lahm. Hunderttausende Haushalte sind ohne Strom, in Massachusetts hat sich ein Kernkraftwerk automatisch abgeschaltet. In mehreren Bundesstaaten wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.
Im bipolaren Kosmos der Sylvia Plath: Wer einmal auf der Achterbahn aus Selbsthass und Verzweiflung mitfahren möchte, der lese diese Texte.
Hort des Trostes oder Paradiesgarten der Terroristen? Amy Waldmans Roman „Der amerikanische Architekt“ erzählt vom Ringen um die Gedenkstätte für „Ground Zero“.
New York, 8. Februar (dpa). Warner Music ist neuer Eigentümer des einstigen EMI-Labels Parlophone, bei dem Bands wie Coldplay oder Gorillaz zu Hause sind.
New York, 8. Februar (Reuters). Der deutsche Anlagebetrüger Helmut Kiener wird nun auch in den Vereinigten Staaten ein Fall für die Justiz.
Die „New York Times“ macht wieder Gewinn. Das liegt daran, dass sie im vergangenen Jahr viel Geld von Lesern bekommen hat. Für die Webseite müssen Nutzer inzwischen bezahlen.
Die neuen Blackberry-Handys sind nach Meinung vieler Analysten die vielleicht letzte Chance, die das kanadische Unternehmen Research in Motion (RIM) noch auf ein Comeback hat.
Kurz vor Beginn der Baseball-Saison müssen sich die Amerikaner mit einem Doping-Skandal auseinandersetzen. Die Aufzeichnungen eines Mediziners belasten mehrere Profis der MLB.
Der Kinderbuchautor Theodor Seuss - bekannt als Dr. Seuss - war Schöpfer surrealer Welten. Eine Ausstellung in New York zeigt seine Inspirationsquellen - ganz reale Hüte.
Die UN-Friedenstruppe in Kongo soll um 2000 Soldaten verstärkt werden. Als neue Eingreiftruppe soll sie offenbar offensiver gegen Rebellen vorgehen können.
Der Australier Mark Bourne hat die 1576 Stufen als erster hinter sich gelassen und sicherte sich den Sieg beim Treppenlauf im Empire State Building. Deutschlands Seriensieger Thomas Dold musste seinen Start wegen einer Virusinfektion absagen.
Mal wieder Marie-Thérèse: Ein Picasso-Porträt führt die Auktionen mit Impressionismus und Moderne bei Sotheby’s in London an. Christie’s setzt auf Modigliani.
Die Präsidenten Pakistans und Afghanistans, Zardari und Karzai, sprechen sich bei ihrem Treffen mit dem britischen Premierminister Cameron für ein baldiges Friedensabkommen am Hindukusch aus.
Als Rockmusiker ist er weltberühmt. Jetzt zeigt sich Bryan Adams in einer Ausstellung in Düsseldorf als Fotograf: mit braven Porträts von Musikerkollegen, mit erotischen Modefotos - und mit einer Serie kriegsversehrter Soldaten, die einem den Atem nimmt.
In Chicago grassiert die Gewalt. Befürwortern wie Gegnern eines verschärften Waffenrechts dient die Lage in der Stadt als Beweis für ihre jeweilige Sicht der Dinge.
Die iranische Künstlerin und Filmemacherin Shirin Neshat ist Mitglied der diesjährigen Berlinale-Jury. Im Sommer dreht sie in Ägypten ihren nächsten Film: über die Sängerin Umm Kulthum. Ein Treffen im New Yorker Studio der Regisseurin.
Nils Petersen gehört zur Kategorie der klügeren Profis: „Für Pep Guardiola in New York gibt es sicher wichtigere Personalien als Petersen“, sagte der Stürmer,