Sogar seine Familie hat Angst vor ihm
Missbrauch, Aggressivität und Lügen – die Aussagen seiner eigenen Familie lassen den wegen Mordes angeklagten Robert Durst vor den Geschworenen nicht gut dastehen.
Missbrauch, Aggressivität und Lügen – die Aussagen seiner eigenen Familie lassen den wegen Mordes angeklagten Robert Durst vor den Geschworenen nicht gut dastehen.
Am Montag fällt die Strafkammer ein Urteil zum Mord im Niddapark im Mai 2018. Dass dies nicht endgültig sein könnte, zeigen die gänzlich unterschiedlichen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Die Verhafteten sollen Verbindungen zum Geschäftsmann Marian Kocner haben. Dieser wiederum soll den Mord am Journalisten Jan Kuciak in Auftrag gegeben haben. Die Vorwürfe lauten unter anderem auf Korruption und Amtsmissbrauch.
Noch immer bleiben viele Fragen im Mordfall Lübcke offen. Doch trotz geänderter Aussagen bleibt Stephan E. für die Ermittler weiterhin Hauptverdächtiger.
Im Mordprozess gegen den Szene-Gastronomen gab es am Freitag die ersten Plädoyers. Er soll seine Freundin und Geschäftspartnerin 2018 brutal getötet haben. Für die Staatsanwaltschaft ist er „ein Betrüger, der zum Mörder wurde“.
In Los Angeles hat der aufsehenerregende Mordprozess gegen Robert Durst begonnen. Sein Anwalt zieht auch im zweiten Mordprozess gegen den Immobilienerben alle Register.
Nach sechs Monaten zeichnet sich das Ende des aufsehenerregenden Prozesses um einen grausamen Mord ab. Doch ein Antrag verzögert das Verfahren zunächst. Das Gericht ärgert sich über die Verteidigung.
Ende November starb der Arzt und Sohn eines früheren Bundespräsidenten nach einer Messerattacke. Nun wurde Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Unklar ist, ob er schuldfähig ist.
Monumentale Kleinkunst in hoch präziser Psychologie: Barrie Kosky inszeniert an der Oper Frankfurt „Salome“ von Richard Strauss.
Attentate, Anschläge, Amokläufe – die Saat der Radikalen scheint aufzugehen. Thüringen zeigt, wie schwierig es sein wird, die alte Mitte wieder zu stärken.
Von Selbstmord spricht man heute nicht mehr. Denn Mord ist das schwerste Verbrechen. Also ein Verbrechen an sich selbst? Tatsächlich galt früher derjenige, ...
Im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird die Anklageschrift der Bundesanwaltschaft erwartet. Nach den Anschlägen von Hanau und Halle hat der Prozess eine besonders große Bedeutung.
Die Familie des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ist einverstanden. Der Kreistag muss der Umbenennung der Schule im Landkreis Kassel aber noch zustimmen.
Der Frankfurter AfD-Fraktionsvorsitzende Rainer Rahn steht in der Kritik, weil er Shisha-Bars nach der Hanauer Gewalttat als störende Einrichtungen bezeichnet hatte. Gegenwind kommt nun auch aus den eigenen Reihen.
Kurz vor seiner ersten Tat ist der Todesschütze von Hanau kontrolliert worden – weil er sein Auto rechtswidrig abgestellt hatte. Und zwar in der Nähe des ersten Tatorts.
Es habe in den letzten Jahren 200 Morde von Rechtsextremen in Deutschland gegeben, sagte Friedrich Merz, der sich auch für den CDU-Vorsitz bewirbt. „Wir haben dieses Problem unterschätzt“, so Merz.
Die Behauptung, die AfD trage eine Mitschuld an den Morden von Hanau, weil sie ein geistiges Klima geschaffen habe, das solche Taten erst ermögliche, war zumindest vorschnell. Wer nun eine Stigmatisierung der AfD-Wähler propagiert, spielt der Partei in die Hände. Ein Gastbeitrag.
Gegen den Autofahrer, der beim Rosenmontagszug in Volkmarsen mehr als 60 Menschen verletzt haben soll, ist Untersuchungshaft angeordnet worden. Ihm werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.
Ein Frankfurter Abgeordneter zieht selbst eine Linie von seiner AfD zu dem Hanauer Verbrechen. Wenn es in der hessischen Partei noch eher moderate Kräfte geben sollte, beginnt jetzt ein schwerer interner Konflikt.
Der eine gibt sich zurückhaltend, der andere angriffslustig: Die beiden Parteisprecher der AfD Hessen zeigen sich nach den Morden von Hanau uneins in der Bewertung.
Rechtsterroristen morden nicht ohne Hintergedanken. Sie wollen einen Bürgerkrieg auslösen. Der Täter von Hanau folgte ihrer Strategie. Manche nennen sie die „Werwolf“-Methode.
Anders als in mancher Sportart scheint Rassismus in der Leichtathletik kein Thema. Die Fans bejubeln bei der deutschen Hallen-Meisterschaft die Sportler – egal, wo auf der Welt sie ihre Wurzeln haben.
Nach dem Sportschützen-Massaker in Winnenden blieb das Waffenrecht kriminell lasch. Auch nach der Bluttat in Hanau wird das Morden weiter begünstigt.
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour ruft nach dem Attentat von Hanau zu Zurückhaltung und Solidarität auf. Er fordert eine Plattform muslimischer Demokraten in Deutschland.
Rund die Hälfte der Deutschen ist laut einer Umfrage der Ansicht, dass die größte Terrorbedrohung im Land vom Rechtsextremismus ausgehe. Im Sonntagstrend verlieren Union und AfD in der Wählergunst.
Nach dem Massenmord in Hanau haben Hunderte Frauen, Männer und Minderjährige in der Stadt demonstriert. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie „Am I next?“ („Bin ich die nächste?“) mit sich und zeigten Bilder der Opfer des Todesschützen.
Vor zwei Jahren wurden der Investigativjournalist Ján Kuciak und seine Lebensgefährtin in ihrem Haus ermordet. Das hat in der Slowakei tiefe Spuren hinterlassen.
Nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Hanau können sich Angehörige der Opfer und Betroffene an eine eigens eingerichtete Beratungsstelle oder ein Bürgertelefon wenden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier sagt angesichts der Gewalttat seine Teilnahme an Fastnachtsfeiern ab.
In Berlin haben nach den mutmaßlich rechtextrem motivierten Morden in Hanau hunderte Menschen mit einer Menschenkette am Brandenburger Tor gegen Rassismus demonstriert. from the gatheringN°1P5969
Die Morde von Hanau sind Ergebnis eines schleichenden Zivilisationsbruchs. Der spielt sich im Netz ab und reitet auf der Welle eines rassistischen Volksbegriffs.
Der rechtsextreme Mordanschlag in Hanau hat das Land in Schock versetzt. Die AfD versucht, die rassistischen Motive des Täters zu relativieren. Ob diese Taktik aufgeht, wird die Hamburg-Wahl zeigen. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Statt zwischen Rechtsextremismus und Rechtsterror zu unterscheiden, sollte man beides bekämpfen. Der Staat und seine Organe müssen jetzt aufrüsten – technisch, aber auch mental.
Bluttaten wie in Hanau kommen nicht aus heiterem Himmel, sondern aus der Hölle des Hasses und der Verblendung. Wer der Radikalisierungsleiter Sprossen hinzufügt, trägt eine Mitverantwortung, wenn der Wahn zu einer Wahnsinnstat führt.
Für Jörg Meuthen hat die Tat von Hanau nichts mit rechter Gesinnung zu tun. Es handle sich um „die wahnhafte Tat eines Irren“. Andere in seiner Partei geben Angela Merkel die Schuld.
Nach einem Mord an einer jungen Frau hat eine Welle der Empörung Mexiko ergriffen. Nun reagiert auch Präsident López Obrador – mit einer verwunderlichen Erklärung für die zunehmende Gewalt an Frauen.
Auf bis zu 167 Stundenkilometer hatte er seinen Wagen beschleunigt, eine Unbeteiligte starb: Nach einem illegalen Autorennen in Moers wurde der 22 Jahre alte Fahrer wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.