„Arbeit und Charakter öffentlich herabgewürdigt“
Nach dem Chef der Meinungsseite hat auch die Kolumnistin Bari Weiss die „New York Times“ verlassen. In einem offenen Brief erhebt sie schwere Vorwürfe gegen ihre Kollegen.
Nach dem Chef der Meinungsseite hat auch die Kolumnistin Bari Weiss die „New York Times“ verlassen. In einem offenen Brief erhebt sie schwere Vorwürfe gegen ihre Kollegen.
Die iranisch-französische Filmemacherin und Comiczeichnerin Marjane Satrapi erklärt, warum sie einen Film über Marie Curie gedreht hat, weshalb sie lieber unbequem, aber mächtig ist und wie sie ihre alte Heimat Iran sieht.
Nachdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym von moralischer und sexueller Belästigung berichtet hatten, müssen unter anderem die Personalleiterin und der Chief Creative Officer ihre Ämter niederlegen.
Der Bürgermeister von Seoul, Park Won Soon, ist tot aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Am Vortag war bei der Polizei eine Anzeige gegen den 64-Jährigen eingegangen – Medienberichten zufolge wegen sexueller Belästigung.
Einige Stunden, nachdem der Bürgermeister von Seoul verschwindet, wird er tot gefunden. In einem Testament bittet Park um Verzeihung. Steht der Suizid in Zusammengang mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung?
Der frühere Menschenrechtsanwalt und heutige Bürgermeister der südkoreanischen Hauptstadt galt stundenlang als verschollen. Nun fand die Polizei Park Won-soon mit Drohnen und Spürhunden.
Der Rosenkrieg zwischen Amber Heard und Johnny Depp geht vor Gericht weiter – und wird unappetitlich: Depp berichtet, Heard habe ihre Notdurft im gemeinsamen Ehebett verrichtet. Bei einem Flaschenwurf soll er eine Fingerkuppe verloren haben.
Frankreichs Innenminister unterhält enge Verbindungen zum ehemaligen Präsidenten. Im neuen Amt warten auf Gérald Darmanin Frankreichs Polizisten, die sich im Stich gelassen fühlen.
Präsident Macron vertraut auf seinem „neuen Weg“ vor allem auf altbewährte Politiker. Den wichtigsten Neuzugang kann das Umweltministerium verbuchen. Eine Überraschung gibt es mit dem „Wüterich aus dem Norden“ dann aber doch.
Eine junge Triathletin nimmt sich in Südkorea das Leben. Ihr Tod löst einen Aufschrei aus. Die Verbände ignorierten eine Beschwerde über mutmaßliche Misshandlungen. Nun geht es auch um Vertuschung.
Chuck Close inszeniert in seinen Porträts fragende und zagende Blicke. Er wird als bedeutender Künstler verehrt und wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung verachtet. Heute feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.
Ausgerechnet im harmlosen Stuttgart verwüstet ein Mob die Innenstadt. Woher kommt die Gewalt? Und wissen die jungen Menschen überhaupt, was sie tun?
In „Schuldenfalle“ besteigen zwei Juristinnen gemeinsam Berge – in Person, aber auch als Metapher: Gemeinsam bezwingen sie verschnarchte Richter, schikanöse Arbeitgeber und heiratswütige Nebenbuhlerinnen.
In mehr als 1000 Pornos hat er mitgewirkt, nun muss Ron Jeremy sich wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Vorwürfe gab es schon länger.
Gewalt und Kriminalität nehmen in der Stuttgarter Innenstadt schon länger zu. Präventionsprojekte gibt es in der Landeshauptstadt nicht. Wieso ist man nicht früher eingeschritten?
Frauen werden täglich mit übergriffigen, sexualisierten Kommentaren von Männern konfrontiert, die sie auf der Straße und im öffentlichen Raum äußern. Mit Kreidebotschaften wird in der Stadt auf sexuelle Belästigung aufmerksam gemacht.
Der Sport ist ein gefährdetes Feld: Unter Athletinnen und Athleten in den Auswahlen des deutschen Sports hat jeder Dritte sich als Objekt sexuellen Missbrauchs erlebt. Diesen mit Mord gleichzusetzen, ist jedoch keine Lösung.
Warum bringt die „taz“, die sonst gerne gegen „Hass im Netz“ anschreibt, Texte, die – mit vertauschten Feindbildern, ansonsten wortgleich – in rechten Hetzblättern stehen könnten?
„Weshalb sind wir hier, schon wieder?“ Die umstrittene Jugendserie „Tote Mädchen lügen nicht“ kommt nach vier Staffeln ans Ziel.
Entscheidend ist, was einer sagt, ob es ein gutes Argument ist. Einerlei ist, wer es sagt: ob jung, alt, gebildet, schwul, männlich oder schwarz.
Jetzt sorgt die Zeit dafür, dass alles aufgedeckt wird: Ein Gespräch mit Monica Bellucci über den Skandalfilm „Irreversibel“, ihre Vorliebe für Frauenrollen in Männerwelten – und Opfer für die Leidenschaft.
Joe Biden sucht eine Frau für das Amt des Vizepräsidenten. Aber die Proteste nach dem Tod von George Floyd verändern die Anforderungen an die Kandidatin.
Kann man der bäuerlichen Welt entkommen? Johannes Vilhelm Jensen erzählt grausame und barmherzige Geschichten aus Nordjütland, ohne dabei in Folklore abzudriften.
Der Gesetzgeber will heimliche Aufnahmen unter Kleider und Röcke strafbar stellen. Das ist richtig, aber nicht konsequent. Denn ungewollte Aufnahmen in der Dusche oder Sauna blieben nach dem aktuellen Entwurf weiterhin möglich.
Als Kulturstaatsministerin könne sie sich nicht mit Detailwissen über Vorwürfe sexueller Übergriffigkeit belasten. Monika Grütters lässt den Berliner Untersuchungsausschuss ratlos zurück.
Im Volksfestzelt ein Lied grölen, das von der Vergewaltigung eines Mädchens handelt? Dafür hat eine Passauer Studentin kein Verständnis und startet eine Petition gegen das Donaulied.
Bayerischer Humor: In der Amazon-Serie „Der Beischläfer“ spielt Markus Stoll einen Schöffen wider Willen, der im Dauerclinch mit seiner Richterin liegt. Da ist Gerechtigkeit kein Witz.
In der Dokumentation „Jeffrey Epstein: Filthy Rich“ haben die Opfer des Sexverbrechers das Wort. Sie schildern das Unfassbare.
Weil Mitarbeiter einer Fluggesellschaft nicht entschieden genug gegen eine sexuelle Belästigung reagiert haben sollen, will ein NFL-Profi nun vor Gericht ziehen. Derweil droht der Liga ein Milliardenverlust.
Die Wahrheit oder eine Heldengeschichte? Ronan Farrow hat den Weinstein-Skandal ins Rollen gebracht. Nun wirft ihm die „New York Times“ unsaubere Methoden vor.
Eine Rebellin wird achtzig: Die österreichische Künstlerin Valie Export gilt heute als Ikone feministischer Kunst. Wie viel ihr konzeptuelles Werk zu bieten hat, wurde von der Öffentlichkeit reichlich spät entdeckt.
15 Minuten beste Sendezeit für Frauen, die von sexueller Belästigung berichteten? Man hätte sie nicht besser nutzen können.
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben sich bei ProSieben mal wieder 15 Minuten freie Sendezeit erspielt. Die Bühne überließen sie diesmal prominenten Frauen, die von sexueller Belästigung berichteten.
Palina Rojinski, Sophie Passmann und weitere Prominente klären bei „Joko und Klaas – 15 Minuten live“ über die sexuelle Belästigung von Frauen auf.
Judoka Wang Ki Chun war wegen des angeblichen sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige verhaftet worden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Gefängnisstrafe.
Der Kabarettistin Lisa Eckhart wird Antisemitismus vorgeworfen. Der WDR weist das zurück. Die kritisierten Fernsehauftritte sollte man sich aber schon einmal genauer ansehen.