Ist die Zeit der Macker vorbei?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth fordert neue Verhaltensregeln für die Kultur- und Medienbranche. Aber wer soll deren Einhaltung überprüfen? Und wer schützt die Betroffenen, die bereit sind, sich zu äußern?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth fordert neue Verhaltensregeln für die Kultur- und Medienbranche. Aber wer soll deren Einhaltung überprüfen? Und wer schützt die Betroffenen, die bereit sind, sich zu äußern?
Der mächtige Chef des indischen Ringerverbands soll jahrelang Sportlerinnen missbraucht haben. Eine von Ringerinnen angeführte Protestbewegung fordert seine Verurteilung.
Eingeladen, ausgeladen, wieder eingeladen. Denn jetzt soll alles nur halb so schlimm gewesen sein: Catherine Corsinis umstrittener Film „Le Retour“ wird nun doch in Cannes gezeigt.
Eine Sexaffäre belastet die Stimmung in Baden-Württembergs Polizei. Auch die Opposition hat noch viele Fragen an Innenminister Thomas Strobl.
Springer stellt Anzeige gegen den früheren „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt – wegen Betrugs. Doch der, sein Anwalt und die Staatsanwaltschaft wissen noch von nichts.
Der Springer-Verlag habe Strafanzeige wegen „Betrugs“ gegen seinen ehemaligen „Bild“-Chef gestellt. Sagt Springer. Julian Reichelt, sein Anwalt und die Staatsanwaltschaft wissen von nichts.
Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ ist der erste deutschsprachige Roman, der die Widersprüche und Grauzonen verhandelt, die sich mit #MeToo verbinden. Und sein bestes Buch.
Wichtige Unternehmen kehren der Lobbygruppe den Rücken, nachdem neue Vergewaltigungsvorwürfe einer Ex-Mitarbeiterin aufkommen. Nun stellt die Organisation bis Juni ihre Aktivitäten ein.
Von MeToo und Machtmenschen: Wer Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ als bloßen Schlüsselroman liest, entzieht ihm seine literarische Qualität.
Das Buch „Noch wach?“ von Benjamin von Stuckrad-Barre wurde als Schlüsselroman erwartet. Es hält, was es verspricht.
Neue Klimaproteste sollen die Hauptstadt lahmlegen. Die Bundesregierung will das Gesetz zur Wärmewende auf den Weg bringen. Der Bundespräsident spricht beim Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto.
In der nicht enden wollenden Springer-Story geht der ehemalige „Bild“-Chef Julian Reichelt in die Offensive – bevor alle Welt über Benjamin von Stuckrad-Barres Roman spricht.
Der Schweizer „Tages-Anzeiger“ verklagt den „Spiegel“. Die Journalistin Anuschka Roshani hatte dort MeToo-Vorwürfe erhoben. Der Tamedia-Verlag sieht Persönlichkeitsrechte verletzt.
Amerika streitet über zwei Wandgemälde, die sich kritisch mit der Sklaverei befassen. Vor allem die schwarze Studentenschaft beklagt die Reproduktion rassistischer Bildsprache. Der Künstler hat gegen die Verdeckung geklagt.
Die „Zeit“ veröffentlicht private Nachrichten des Springerchefs Mathias Döpfner. Er teilt gegen „die Ossis“ und Angela Merkel aus. In einem internen Memo weist Döpfner Auslegungen der „Gesprächsfetzen“ zurück. Was sagt uns das?
Laut einem Bericht des französischen Online-Portals „Médiapart" soll Depardieu 13 Frauen im Zeitraum zwischen 2004 und 2022 sexuell berührt oder belästigt haben. Seit 2020 wird bereits gegen den 74-Jährigen ermittelt.
Gérard Depardieu benimmt sich am Set seit jeher rücksichtslos. Jetzt werden ihm obendrein sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Was dem Schauspieler zur Last gelegt wird.
Tony Danker muss gehen nach Vorwürfen sexueller Belästigung. Der einflussreichste britische Wirtschaftsverband kämpft nun mit einem Reputationsschaden.
Clarence Thomas steht wegen Flügen in Privatflugzeugen und Ausflügen in exklusive Resorts in der Kritik. Die Rechtfertigungen des Verfassungsrichters sind wenig überzeugend.
Dass ein Pfarrer im Westerwald Bezirksdekan wurde, der sie Jahre vorher sexuell bedrängt haben soll, ließ zwei Frauen nicht los. Nun gibt es eine weitere Konsequenz.
In diesen Gesängen hat vieles Platz, sie bergen das Strandgut eines langen Lebens: In seinem neuen Gedichtband erweist sich Gert Heidenreich als ein Meister der rhythmischen Form.
Die Sicht weiter Gesellschaftsteile auf Sexualität hat sich radikal verändert. Wir stellen fünf Frauen vor, die daraus einen Beruf gemacht haben.
Feminismus ist derzeit ein schickes Etikett. Männer werden als Abfall bezeichnet, Quoten eingeführt und Sprache verändert. Nur hilft das nicht den Frauen.
Die CGT ist in Frankreich dafür bekannt, Raffinerien zu blockieren und Mandatsträgern schon mal den Strom abzuschalten. Erstmals steht ihr eine Frau vor.
Die Fußballklubs SC Freiburg und Werder Bremen warnen vor K.o.-Tropfen im Stadion. Welche Situationen für Besucherinnen besonders gefährlich sind und wie die Vereine Opfern sexualisierter Gewalt helfen.
Die Bad Hersfelder Festspiele werden am 30. Juni mit Shakespeares „König Lear“ eröffnet. Dieses Mal übernimmt mit der Schauspielerin Charlotte Schwab eine Frau die männliche Hauptrolle. Warum das mehr als ein Gag ist, erklärt sie im Gespräch.
Was bitte? „Paris“ veröffentlicht ihre Memoiren? Warum auch nicht, das einstige It-Girl ist auch schon 42. Und Material hat sie genug.
Nur wenige erleben im Netz so viel Hass wie Sawsan Chebli. Die SPD-Politikerin sieht neben den Plattformen und der Justiz auch die Zivilgesellschaft in der Pflicht. Im Interview erzählt sie, wieso sie trotzdem noch auf Twitter ist.
Schauspielerin Geraldine Chaplin hat mit John Malkovich den Film „Seneca“ gedreht. Ein Gespräch mit der Tochter von Charlie Chaplin und der Enkelin des Dramatikers Eugene O’Neill, die von sich selbst sagt: „Ich hasse es, alt zu sein!“
Vor fast fünf Jahren ist der Rapper XXXTentacion im US-Bundesstaat Florida erschossen worden. Ein Gericht hat nun drei Männer des Mordes schuldig gesprochen. Ihnen droht lebenslange Haft.
Der „Spiegel“-Artikel von Anuschka Roshani über angeblichen Sexismus beim „Magazin“ des „Tages-Anzeigers“ hat eine MeToo-Debatte in der Schweiz in Gang gesetzt. Ausgang offen.
Die Schriftstellerin Bernardine Evaristo findet, wir denken zu viel und zu sehnend an unsere Jugend. Ein Gespräch über Konvention und den Glamour des Alters.
Die Wehrbeauftragte zählt in ihrem Bericht gravierende Mängel auf, die die Einsatzfähigkeit der Truppe beeinträchtigen. Vom Sondervermögen sei bislang nichts bei den Soldaten angekommen.
Professoren sind für Jung-Wissenschaftler Chefs, Betreuer und Gutachter in einem. Kein Wunder, dass die MeToo-Debatte und andere Fälle von Machtmissbrauch auch die Unis erreichen.
Vor zehn Jahren tanzte Emily Ratajkowski nackt durch ein Musikvideo und wurde weltbekannt – als „Sexbombe“. Heute erhebt sie genau dagegen ihre Stimme. Ist das ein Widerspruch?
Wiesbaden möchte Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum besser schützen. Deswegen geht die Stadt eine Kooperation mit dem Verein Heimwegtelefon ein – und weitere hessische Städte melden ebenfalls Interesse an.