Viele Frauen glaubten lange, Übergriffigkeiten erdulden zu müssen
Nicht nur eine Frage der Ethik, sondern auch der Erkenntnistheorie: Miranda Fricker untersucht, welchen Schaden gängige Vorurteile und Klischees anrichten.
Nicht nur eine Frage der Ethik, sondern auch der Erkenntnistheorie: Miranda Fricker untersucht, welchen Schaden gängige Vorurteile und Klischees anrichten.
In Australiens Parlament soll eine „toxische“ Machokultur herrschen. Eine Senatorin beschuldigt in einer Sitzung männliche Kollegen der sexuellen Belästigung.
Die englischen Sommeropernfestivals in Garsington und Glyndebourne starten mit „Mitridate“ und „Don Giovanni“.
Crispin Odey ist unter Druck. Um den Abzug von Kundengeld zu bremsen, muss eine Tochtergesellschaft die Rückgabe von Kundenanteilen stoppen.
Im Fall Till Lindemann heißt es allenthalben, es gelte die Unschuldsvermutung. Gleichzeitig werden die Frauen, die aussagen, als Lügnerinnen diffamiert. Das Grundprinzip unseres Strafrechts gilt für sie aber genauso.
Der VW-Aufsichtsrat berät über neue Ziele und notwendige Einsparungen. Donald Trump muss wieder vor den Haftrichter. Und der Prozess nach dem Mord an der 14 Jahre alten Ayleen startet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Serienverfilmung des Thrillers „Der Schatten“ verlegt die Handlung vom Winter in den Sommer. Das tut ihr nicht gut. Denn das Seelenfrösteln geht hier verloren.
Jugendliche verbringen online viel Zeit – und werden dort auch belästigt oder erpresst. Wie sie sich gegen digitale Gewalt wehren können, wissen die Frankfurter Berater von „Safe im Recht“.
Ein Skandal um sexuelle Nötigung und Machtmissbrauch erschüttert die Landespolizei in Baden-Württemberg. Fast täglich kommen neue bizarre Details ans Licht. Doch bisher hat niemand die politische Verantwortung übernommen.
Die Soziologin Nadia Shehadeh erklärt im Interview, wie Rockstars ihre Macht missbrauchen, warum ein Fan nicht automatisch auch Groupie ist und erklärt, wieso es schwer sein kann, keine problematische Musik mehr zu hören.
Kurz vor dem Finale müssen die Kandidatinnen eine beliebte Disziplin meistern: das Schaukeln. Bling-Bling-Designer Philipp Plein kreiert derweil einen echten Schnappatmungs-Moment. Und Heidi beweist: Sie ist die „Queen of Sachen ausdenken“.
Rammstein und die Folgen: Wir sollten endlich begreifen, dass das Fehlverhalten von Rockstars keine schrille Ausnahme ist, sondern die Spitze eines Eisbergs.
Antonina Samoilova hisst zum zweiten Mal in diesem Jahr die ukrainische Flagge auf dem höchsten Berg der Welt, Prinzessin Eugenie begrüßt ihren zweiten Sohn und Die Ärzte machen sich mit heiklen Scherzen unbeliebt.
Mit Witzen über K.o.-Tropfen macht sich die Band Die Ärzte unbeliebt. Auf einem Videoausschnitt ist unter anderem zu hören, wie sie über „homöopathische“ Tropfen und blaue Flecken scherzen.
Klassiker mit skurrilen Einsprengseln: Jette Steckel inszeniert Tschechows frühes Drama „Die Vaterlosen“ mit Joachim Meyerhoff an den Münchner Kammerspielen.
Hier spreche nicht der Dichter, sondern sein lyrisches Ich, hieß es 2020 über das Gedicht „Wenn du schläfst“ von Till Lindemann. Die Literaturtheorie wird ebenso missverstanden wie die Kunstfreiheit.
In München soll die Band Rammstein von Mittwoch an viermal auftreten. Im Stadtrat ist nach den jüngsten Vorwürfen gegen Till Lindemann eine Debatte um Sicherheit bei Konzerten entbrannt.
Über neue Bücher von Winnie M Li, Sabine Vöhringer und Stephan Pörtner
Die Vorwürfe gegen den Rammstein-Sänger Till Lindemann betreffen zwar noch nicht das Strafrecht – sie zwingen aber zu Urteilen.
Gegen den Sänger von Rammstein werden Vorwürfe sexueller Übergriffe laut. Höchste Zeit, sich die komplizierte Geschichte der Groupies genau anzuschauen – und aufzuhören, Frauen zu Opfern der eigenen Freizügigkeit zu erklären.
Nachdem die Tiroler Festspiele in Erl ihren Retter Bernd Loebe taktlos aus dem Amt gedrängt haben, wird nun der Tenor Jonas Kaufmann dessen Nachfolger. Das ging auffallend schnell.
In Indien werfen Athletinnen dem Chef des Ringerverbands sexuelle Belästigung vor und fordern seine sofortige Festnahme. Wie mit den Protestierenden umgegangen wird, vermittelt ein fatales Bild.
Diskriminierung am Arbeitsplatz hat viele Gesichter. Komplett machtlos sind Betroffene aber nicht. Allerdings können rechtliche Schritte ziemlich kompliziert sein.
Weil Kalifornien im Zuge der MeToo-Bewegung die Gesetze geändert hatte, klagten Olivia Hussey und Leonard Whiting gegen eine Szene in „Romeo und Julia“, in der nackte Brüste und ein Po zu sehen waren.
Chefredakteur Steffen Klusmann verlässt den „Spiegel“. Nachfolger wird Dirk Kurbjuweit. Der Machtkampf beim Nachrichtenmagazin dürfte damit allerdings noch nicht beendet sein.
Der langjährige britische Spitzenmanager und Tesco-Chairman ist aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung gestürzt. Er streitet die anonymen Anschuldigungen ab.
Sexuelle Belästigung und abfällige Bemerkungen über Mitarbeiterinnen – die Vorwürfe gegen John Allan wiegen schwer. Nun hat der Tesco-Chefaufseher seinen Rücktritt verkündet.
Johnny Depp wird in Cannes gefeiert und sichert sich einen Rekord-Werbedeal. Trotzdem fühlt sich der Megastar ungerecht behandelt. Amber Heard versauert derweil in Madrid. Was ist da los?
Auch in der Schweiz wird der Kampf um MeToo in den Medien und mit Büchern geführt. Sie machen alles noch schlimmer. Das zeigt Roger Schawinski mit seinem Schnellschuss „Anuschka und Finn“.
Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani soll eine Mitarbeiterin zur Erfüllung seiner sexuellen Wünsche missbraucht haben, wirft sie ihm vor. Das sei Voraussetzung für ihre Anstellung gewesen, heißt in der Klage.
Reden wir lieber nicht über das Thema des Buches, machen wir lieber noch einen Witz: Benjamin von Stuckrad-Barre mit „Noch wach?“ im Frankfurter Zoom-Club.
Dem Dreisternekoch Christian Jürgens wird Fehlverhalten am Arbeitsplatz vorgeworfen. Jürgen Dollase, F.A.S.-Kolumnist und Restaurantkritiker, spricht über schwierige Köche und über die Arbeitsatmosphäre in der Spitzengastronomie.
Mit „#Me Too Medusa“ präsentiert Sabine Fischmann eine feministische One-Woman-Show im Frankfurter Stalburg Theater, die sich mit Wut auf Sexismus auseinandersetzt.
Die amerikanische Autorin E. Jean Carroll hatte Trump vorgeworfen, sie vergewaltigt zu haben. Der frühere Präsident sagt, er kenne die Frau gar nicht. Er will nicht zahlen.
Auftritt wie zu Zeiten der Duse: Die bekannte Schauspielerin Elena Sofia Ricci inszeniert Senecas „Phaedra“ am Teatro della Pergola in Florenz skrupellos als Rachefeldzug einer Frau gegen die Männerwelt.
In New York läuft ein Zivilprozess wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den früheren US-Präsidenten. In einem Vernehmungsvideo beleidigt Trump die Anwältin der Klägerin – und erkennt seine eigene Ex-Frau nicht.