Das Schicksal von Maria L. vor Augen
„Come out, bitch. I wanna fuck with you!“: Mit diesen Worten zwang der Vergewaltiger eine Studentin, aus ihrem Zelt zu kommen. Vor Gericht zeigte der Angeklagte bis zuletzt keine Reue. Im Gegenteil.
„Come out, bitch. I wanna fuck with you!“: Mit diesen Worten zwang der Vergewaltiger eine Studentin, aus ihrem Zelt zu kommen. Vor Gericht zeigte der Angeklagte bis zuletzt keine Reue. Im Gegenteil.
Im Freiburger Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. hat jetzt der Pflegevater ausgesagt. Der 61 Jahre alte Arzt und seine Frau, eine Psychologin, hatten Hussein K. bei sich aufgenommen. Viel wussten sie nicht über ihn.
Die Grünen wollen unbedingt regieren. Besonders im Südwesten sind die Erwartungen hoch. Doch Winfried Kretschmann, einer ihrer prominentesten Wahlkämpfer, ist kaum zu sehen. Weshalb?
Kurz vor dem Mord an einer Studentin war Hussein K. in einer Bar in Freiburg. Vor Gericht wurden jetzt der Barkeeper, seine Kollegen und Gäste angehört. Nahezu alle Zeugen widersprachen in zentralen Punkten der Aussage des Angeklagten.
Hussein K. gesteht, Maria L. in Freiburg missbraucht, gewürgt und bewusstlos ins Wasser gelegt zu haben – und versucht, Mitleid zu erwecken. Nicht nur auf den Vertreter der Nebenklage wirken viele seiner Angaben nicht plausibel.
Zu Beginn des Prozesses um den Mord an der Studentin Maria L. in Freiburg äußert sich der Angeklagte ausführlich zu seinem Leben – und schweigt zur Tat. Vorm und im Gericht ist die Stimmung angespannt.
„Wenn man minderjährig ist, ist die Situation in Deutschland besser“: Der wegen Mordes an einer Studentin in Freiburg angeklagte Hussein K. hat zugegeben, über sein Alter nicht die Wahrheit gesagt zu habe. Sein Geburtsdatum bleibt eine zentrale Frage.
Von den einen erwünscht, von den anderen kritisiert: Über die Ausweitung der DNA-Forensik in Deutschland wird heftig diskutiert. Lässt sich mit Hilfe genetischer Spuren überhaupt eine Art Phantombild erstellen?
Spur 4334 war ein Treffer: Sieben Monate nach dem Mord an einer Joggerin in Endingen ist ein Fernfahrer festgenommen worden. Wie gelang es den Ermittlern, den aufsehenerregenden Fall zu lösen?
Ein Zeuge beschreibt den Täter als blond, der nächste als dunkelhaarig. Ein Problem für Phantombildzeichner. Die könnten sich künftig auch auf DNA-Analysen stützen – die gesetzliche Grundlage dafür fehlt allerdings noch.
Anderthalb Jahre nach „Köln“ sagt jetzt die Kriminalstatistik: Die Zahl der Sexualdelikte durch Flüchtlinge hat zugenommen. Was genau bedeutet so eine Zahl?
Die Staatsanwaltschaft hat Mordanklage im Fall der in Freiburg getöteten Studentin erhoben. Obwohl Altersgutachter davon ausgehen, dass der Täter damals mindestens 22 Jahre alt war, wird er nach Jugendstrafrecht angeklagt.
Der Mord an einer Studentin hatte die Universitätsstadt aufgewühlt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft bekanntgegeben: Der mutmaßliche Täter war zur Tatzeit nicht minderjährig.
Nach dem Sexual-Mord an Maria L. will die Landesregierung im Südwesten die DNA-Analyse ausweiten. Der baden-württembergische Justizminister fordert eine Änderung der Strafprozessordnung.
Etwa 60.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge halten sich in Deutschland auf, schätzen die Behörden. Für viele Bundesländer ist ihre Betreuung aufwändig und teuer – deshalb wollen sie sie kürzen. Eine gute Idee?
Bei ihrem Treffen hat Merkel den griechischen Ministerpräsidenten auf die Schwächen beim Datenaustausch im Freiburger Mordfall angesprochen. Tsipras versprach ihr eine bessere Zusammenarbeit, wie die F.A.S aus Regierungskreisen erfuhr.
Mit Blick auf den mutmaßlichen Mörder von Maria L. beklagt die Gewerkschaft der Polizei unzureichenden Zugriff auf Flüchtlingsdatenbanken. Auch deswegen hat sich nun Angela Merkel eingeschaltet.
Griechenland reagiert auf die Vorwürfe von Innenminister de Mazière: Man habe die Daten des Freiburger Verdächtigen allen europäischen Sicherheitsbehörden zugänglich gemacht, heißt es aus Athen.
Der mutmaßliche Mörder von Maria L. ist in Griechenland zu zehn Jahren Haft verurteilt worden – und profitierte dann von einem der ersten Gesetze der Regierung Tsipras: Sie entließ viele Straftäter zu früh in die Freiheit. Mit verheerenden Folgen.
Der Verdächtige im Freiburger Mordfall hat eine kriminelle Vorgeschichte – in Griechenland. Nach seiner Haftentlassung verließ er das Land. Der Innenminister spricht von einem sehr ärgerlichen Vorgang.
Künftig können mit DNA-Analysen wahrscheinlich auch äußere Merkmale wie Haarfarbe und Alter ermittelt werden. Rechtsmedizinische Institute treten für Ausweitung ein.
Hussein K. war wohl schon Griechenland im Gefängnis. Jetzt ist er tatverdächtig im Fall der ermordeten Maria L. Wie konnte er nach Deutschland einreisen?
Eine griechische Anwältin hat bestätigt, dass der Tatverdächtige von Freiburg wegen eines Gewaltverbrechens an einer jungen Frau im Jahr 2013 verurteilt worden ist. Obwohl er zehn Jahre ins Gefängnis sollte, kam er demnach schnell wieder frei.
Medien haben kein Verständnis, wenn sozial benachteiligte Deutsche wegen der Migrationspolitik AfD wählen. Dabei könnten sie bei jeder Tankstelle in der Nähe eines Lagers erfahren, wieso der Fall Freiburg die Menschen so aufwühlt.
Der Verdächtige von Freiburg könnte von einem Amnestiegesetz profitiert haben, das 2015 erlassen wurde, um die überfüllten griechischen Gefängnisse zu entlasten. Jetzt wird er rund um die Uhr überwacht.
Der mutmaßliche Mörder von Maria L. soll schon einmal eine Studentin überfallen und eine Steilküste hinabgeworfen haben. Die Polizei hat wegen entsprechender Hinweise ein Rechtshilfeersuchen gestellt.
Im Mordfall Maria L. gibt es mehr Details – aber auch neue Fragen. Was ging schief bei der Betreuung des Täters? Seine Facebook-Kommentare zeugen von Depressivität.
Der Mord an Maria L. wird im Internet ausgeschlachtet, um Stimmung gegen Flüchtlinge und Politiker zu machen. Selbst vor der Familie des Opfers machen rechte Hetzer keinen Halt.
Nach dem Mordfall von Freiburg ist die Diskussion hochgekocht: Sollte man DNA-Analyse nicht nutzen dürfen, um auch äußere Merkmale zu bestimmen? Bisher ist die Auswertung in Deutschland verboten – das könnte sich jetzt ändern.
Bundesjustizminister Heiko Maas ist offen für eine Diskussion über die umfassende Nutzung von DNA-Spuren durch die Polizei. Ausgelöst hatte die Debatte der Mord an einer Studentin in Freiburg.
DNA am Tatort darf laut Gesetz nicht auf Merkmale wie Augen- oder Hautfarbe untersucht werden. Der Fall der getöteten Studentin in Freiburg entfacht eine Debatte über den Sinn der Regel.
Die ARD-„Tagesschau“ hat zum Sexualmord in Freiburg nichts gebracht. Die Redaktion sagt, sie habe dafür gute Gründe. Doch dann macht der Chefredakteur im Facebook-Chat eine Rolle rückwärts.
Nach den Morden in Freiburg hat die Polizei einen 17 Jahre alten afghanischen Flüchtling festgenommen. Seine Frisur hatte ihn verraten. Der Fall wird Stoff für eine Debatte sein.
Nach mehreren Schwerverbrechen in Freiburg verstärkt das baden-württembergische Innenministerium das dortige Polizeipräsidium. Der Freiburger Oberbürgermeister hatte das schon vor acht Jahren gefordert.
Bei der Suche nach dem Mörder einer Studentin hat die Polizei in Freiburg offenbar eine neue Spur: Spürhunde führten die Beamten in die Universität. Jetzt werden DNA-Tests gemacht.
Zwei ähnliche Kapitalverbrechen erschüttern Freiburg und Umgebung. Opfer sind zwei junge Frauen. „Aktenzeichen XY...ungelöst“ beschäftigt sich mit den Fällen.