Eine Stadt bekämpft den Machismo
Gewalt gegen Frauen ist in Kolumbien weit verbreitet. Programme in Bogotá bieten Hilfe an: für Männer – und gegen ihren Männlichkeitswahn.
Gewalt gegen Frauen ist in Kolumbien weit verbreitet. Programme in Bogotá bieten Hilfe an: für Männer – und gegen ihren Männlichkeitswahn.
Nach dem Drogenskandal im Münchner Polizeipräsidium sind zwei Beamte zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die Richterin sagte, sie habe „in Abgründe geblickt, die ich nicht für möglich gehalten hätte.“
WM gucken oder WM boykottieren? Nach 22 Jahren verabschiedet sich Frank Plasberg von „Hart aber fair“ mit einer Sendung, in der alle Gesprächsteilnehmer ein bisschen recht haben.
In der Debatte über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verwandeln Publizisten wie Harald Welzer und Jakob Augstein die Täter- in eine Opferperspektive, vor laufender Kamera. Ein Gastbeitrag.
Auskombiniert? Das IOC hat die Aufnahme von Athletinnen der Nordischen Kombination abgelehnt und droht sogar mit dem Rauswurf der Sportart, falls der Marktwert nicht gesteigert wird. Die Szene ist empört.
Der Tschetschene Kadyrow und der Petersburger Prigoschin inszenieren sich vor Russlands Präsidenten als „effektive Manager“ des Krieges. Sie profitieren vom schwachen Militär.
Vor allem Männer gründen Start-ups. Aber auch in den Belegschaften sind sie dort in der Mehrzahl, zeigt eine neue Analyse der Technischen Universität München.
Rund 70.000 Männer erhalten jährlich die Diagnose Prostatakrebs. So auch Hans-Otto – und seine drei Brüder. Sie wollen sich dafür einsetzen, mehr Männer zu bewegen, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.
In Italien dürfen nicht alle Migranten die Schiffe verlassen. Der Druck aus dem In- und Ausland auf die neue Regierung in Rom wächst. Bei zwei Rettungsschiffen gibt es nun Bewegung.
In einer neuen Studie zur Kriminalität in Deutschland geben Frauen doppelt so häufig wie Männer an, sie meideten aus Angst bestimmte Orte. Von der Erhebung erhoffen sich die Sicherheitsbehörden auch neue Erkenntnisse über Cyberkriminalität.
Eine Studie zeigt, dass die Pandemie Mütter und Väter unterschiedlich hart getroffen hat. Wie sehr Eltern unter der Pandemie gelitten haben, hängt auch vom Einkommen, Bildungsgrad und der Beziehungsqualität ab.
Fast vier Millionen Syrer sind vor dem Krieg in ihrem Land in die Türkei geflohen. Dort wird der Ton ihnen gegenüber immer rauer. Bleiben wollen sie trotzdem.
Stephanie Frappart hat Fußballgeschichte geschrieben – mal wieder. Demnächst pfeift sie bei der Weltmeisterschaft in Qatar. Sie soll eine Bewegung in Gang setzen.
Die San bewohnten jahrtausendelang als Jäger und Sammler das südliche Afrika. In Namibia leben sie heute am Rande der Gesellschaft, und ihr wertvolles Wissen über die Natur verschwindet. Lässt es sich bewahren?
Jane Harpers „Der Sturm“ spielt an der Tasmanischen See, einem berüchtigten Unterwasserfriedhof. Doch auch über Wasser lauern hier erhebliche Gefahren.
Männer geben immer Vollgas. Das kostet einiges, rechnet Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen vor.
Frauen regieren Frankreichs Literatur: Sechs Gänge standen für die Akademie Goncourt im Restaurant Drouant auf der Speisekarte. Am Ende hieß die Gewinnerin des bedeutenden Literaturpreises Brigitte Giraud.
Von November an können Mitarbeiter der Deutschen Bahn sich entscheiden, ob sie die Uniformen der Männer oder der Frauen tragen wollen. Die Bahn will damit ein Signal setzen.
Die Wirtschaftsgeographin Natalja Subarewitsch lehrt in Moskau. Im Interview erklärt sie, warum die Menschen in Russland trotz großer Armut nicht auf die Straße gehen werden.
Elternteil zweiter Klasse? Ein Vater über den Wunsch, im Leben seiner Töchter nicht nur an der Seitenlinie zu stehen – obwohl viele, von Krankenschwestern bei der Entbindung angefangen, ihn dort gerne sähen.
Seit 111 Jahren gibt es den Internationalen Frauentag. Gleichgestellt sind Frauen aber noch bei Weitem nicht.
Martin Herzog erzählt die wechselvolle Geschichte der Anti-Terror-Einheit von der Gründung vor 50 Jahren bis heute. Er beschreibt minutiös die großen Einsätze – 1977 in Mogadischu oder 1993 in Bad Kleinen –, ordnet sie aus der Sicht von Zeitzeugen ein und bewertet offene Fragen. Bei dem Spezialverband wurden nie Hitzköpfe gesucht, sondern immer Männer mit Charakter.
Vor gut einer Woche sind zwei Männer in Bad König angeschossen worden. Angeblich ging es um ein geparktes Auto. Jetzt hat sich ein Tatverdächtiger gestellt.
Den Rollkoffer gibt es erst seit 1972. Warum hat das so lange gedauert? Sind die Männer schuld, dass die besten Erfindungen so spät kommen?
Wenn aus einem Schritt zurück mehrere nach vorne werden: Die Jubelszenen der Brüder sind ein schönes i-Tüpfelchen auf dem Wolfsburger Sieg über Bochum. Ihre gemeinsame Karrierestrategie macht Sinn.
Es geht um die Leberwurst: Der Halloween-„Polizeiruf 110“ ist ein mysteriöser Besenritt durch den jahrhundertealten Geschlechterkampf. Das ist sehr überdreht, aber ansehnlich.
Der Altausseer See in Österreich ist ein Paradies für Saiblinge, die hier nach alter Tradition von einem Verband aus elf Familien gefangen werden. Dafür bleibt ihnen jedes Jahr nur ein kleines Zeitfenster.
Im Westjordanland hat es abermals Tote gegeben. Israel spricht von einem Angriff auf Soldaten. Die Abriegelung von Nablus wird unterdessen gelockert.
Beflügelt vom Gruppensieg in der Europa League nehmen die Marathon-Männer des SC Freiburg die Partie auf Schalke in Angriff. Der Kapitän erklärt die Energieschübe.
Lustig, rührend und so noch nie dagewesen: „Bros“ von Nicholas Stoller ist die erste schwule romantische Komödie aus Hollywood.
„Flotte Flitzer“, „scharfe Weiber“: Dieter Bohlens Instagram-Account bietet Urlaub von Krieg und Inflation. Bis der selbsternannte Pop-Titan sich als internationaler Konfliktlöser versucht.
Eine neue palästinensische Miliz in Nablus forderte Israel heraus. Nun hat die Armee die „Löwengrube“ massiv attackiert. Noch Tage zuvor hatte einer der Anführer der F.A.S. das Selbstverständnis der Gruppe erläutert.
Vor sechs Monaten wurde die Tennis-Legende wegen Insolvenzstraftaten verurteilt – zwei weitere Jahre in Haft stehen Boris Becker noch bevor. Ob er nach Deutschland abgeschoben werden könnte, ist unklar.
An der Scharif-Universität in Teheran setzten sich Frauen und Männer zusammen. Die Uni-Leitung kündigte daraufhin die Schließung der Mensa an und will die Beteiligten nun melden.
Nach dem Parteitag ist Staats- und Parteichef Xi in Chinas engsten Führungszirkeln nur noch von Gefolgsleuten umgeben. Der unfreiwillige Abgang seines Vorgängers Hu Jintao sorgt für Spekulationen.
Der Attentäter, der zwei Männer vor einer Schwulenbar erschossen hat, wollte zunächst Ministerpräsident Heger angreifen. Die Tat überschattet auch die Debatte über eine eingetragene Partnerschaft.