Irrewerden an der Wirklichkeit
Ein unstillbarer Hunger nach Bedeutung: Lars Eidinger steht als „Peer Gynt“ auf der Berliner Schaubühne und verkörpert dabei das Gefühl unserer Epoche.
Ein unstillbarer Hunger nach Bedeutung: Lars Eidinger steht als „Peer Gynt“ auf der Berliner Schaubühne und verkörpert dabei das Gefühl unserer Epoche.
In der dritten Staffel von „Babylon Berlin“ dehnen die Regisseure der Serie ihr historisches Panorama noch weiter aus: Es geht um den Aufstieg der Nazis, den Börsenkrach und den Niedergang der Republik.
Lars Eidinger hat eine teure Tasche entworfen, die aussieht wie eine Aldi-Tüte. Warum das nur der letzte Auswuchs eines gar nicht so neuen Modetrends ist.
... und tausend Jahre Bier: Das neue Album der Elektrorapper Deichkind heißt „Wer Sagt Denn Das?“. Die Antwort auf die Psychosen der Gegenwart lautet immer noch: Party. Aber die Fragen sind neu.
Das faszinierende Werk von Jörg Fauser ist wiederzuentdecken – erst recht, wenn Lars Eidinger und Charly Hübner am Mikrofon stehen. Jetzt sind „Rohstoff“ und „Das Schlangenmaul“ als Hörbücher erschienen.
Jörg Fauser: „Rohstoff“. Gelesen von Lars Eidinger. Diogenes Hörbuch, Zürich 2019. 1 mp3-CD, 459 Min., 21,45 Euro.
„All My Loving“; Regie: Edward Berger, Darsteller: Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen, Hans Löw. Start: 23.05.2019.
Der Schauspieler und DJ Lars Eidinger hat eigentlich Musiker werden wollen. "Könnte ich besser singen, wäre ich Sänger statt Schauspieler geworden, weil ich finde, dass man allein über die Stimme viel direkter die Herzen der Menschen erreichen kann", sagte der 43-Jährige der Zeitschrift "Cosmopolitan".
Chanel zeigte am Dienstag Karl Lagerfelds letzte Kollektion. Neben Claudia Schiffer und Naomi Campbell nahm auch Lars Eidinger im Grand Palais Platz – und fand berührende Worte für den Modezaren. Ein Bericht aus Paris.
Kevin Hart bleibt standhaft, Pink posiert mit Familie auf dem „Walk of Fame“ und die abgetauchte chinesische Schauspielerin Fan Binbing meldet sich zu Wort – der Smalltalk.
Lars Eidinger wird dank Gregor Gysi Bravo-Poster-Boy. Warum will das ein gelernter Theaterschauspieler überhaupt? Ein Interview über Eitelkeit, Jugendkultur und seinen Erfolg auf Instagram.
Das Film Festival Cologne brummt wieder. Der neuerdings streamende Hauptsponsor Telekom erlebt mit seiner ersten Eigenproduktion „Deutsch-les-Landes“ freilich ein einziges Fiasko. So etwas Peinliches läuft selten.
„Brechts Dreigroschenfilm“ hat es nie gegeben, aber jetzt gibt es einen Film, der so heißt. Doch der Regisseur Joachim A. Lang weiß zu viel und überfrachtet sein Werk damit bis zur Ermüdung.
Bertolt Brechts Stück „Die Dreigroschenoper“ ist ein riesiger Erfolg auf der Theaterbühne - das will die Filmindustrie für sich nutzen und den Stoff verfilmen. Doch Brecht hat seine ganz eigenen Vorstellungen.
Die Spekulationen um eine Ehekrise bei den Trumps bekommen neues Futter, Kristina Schröder erwartet eine Tochter, und Gina Lollobrigida erhält eine Stern auf dem Walk of Fame – der Smalltalk.
Alexej Utschitels umkämpfter Film „Mathilde“ über die Jugendliebe des letzten Zaren läuft in Russland an. Trotz einiger Erfindungen der Regie findet das fesselndste Drama vor den Kinos statt.
Das Kino als Spiegelspiel: Die Spukgeschichte „Personal Shopper“ von Olivier Assayas geistert ins Leere. Kristen Stewart allerdings brilliert darin als selbsterklärtes Medium.
Angeführt von Meryl Streep, entscheiden in diesem Jahr ein britischer Schauspieler und eine italienische Schauspielerin, eine französische Fotografin und eine polnische Regisseurin über den Goldenen und die Silbernen Bären – und ein deutscher Schauspieler.
Borowskis gefürchtetster Frauenmörder ist wieder da: In der ersten Fortsetzung eines „Tatorts“ ist aus dem einst „stillen Gast“ ein nicht weniger gruseliger Gastgeber geworden. Er fordert zum psychologischen Duell.
Er zieht sich immer gerne neue Rollen an: Lars Eidinger probiert für uns in Berlin die Mode für den Sommer aus.
Wie spielt man böse? Der Schauspieler Lars Eidinger über seine nächste große Theaterrolle als Richard III., sein Image als „netter Kerl“, und die Diskrepanz zwischen Bühnen- und Alltagsleben.
Wieso ist Lena Dunham eigentlich eine Ikone? Ganz einfach: Weil sich in den Geschichten ihrer Fernsehserie „Girls“ und in ihrem Buch eine ganze Generation junger Frauen wiederfindet. Und Überraschungen hat sie auch auf Lager.
War sie die letzte Tochter der Bourbonen? Beim MDR geht die Suche nach der Identität der Dunkelgräfin von Hildburghausen weiter. Und ein rekonstruiertes Gesicht muss unbedingt dabei sein.
Ein Mörder will Priester werden, aber darf er das? Lars Eidinger und Devid Striesow liefern sich im Fernsehfilm „Der Prediger“ ein bravouröses Duell.
These: Grübler sind die besseren Kommissare und Psychopathen die besseren Täter. Gelingt dem jüngsten Borowski-Tatort aus Kiel der Beweis?
Das ist doch mal eine geglückte Romanverfilmung: Brigitte Maria Berteles „Grenzgang“ zeigt, wie hart das Leben in der Provinz ist. Und was die Liebe kann. Und was nicht.
Zwischen selbstgerechter Ehefrau und der eigenen Rolle als Familienvater, die irgendwann zu wackeln beginnt: Lars Eidinger ist an diesem Mittwoch Abend im bemerkenswerten Drama „Du bist dran“ zu sehen.
Deutsche Filme über große Dichter laufen fast immer nach dem gleichen Muster ab. Christoph Starks „Tabu“ über Georg Trakl und seine Schwester Margarethe macht nun alles ganz anders.
Lars Eidinger, 1976 als jüngerer Sohn eines Ingenieurs und einer Kinderkrankenschwester in West-Berlin geboren, träumte als Dreijähriger davon, der Tierpfleger zu sein, der vor jubelndem Publikum die Robben füttert.
Wenn das Saallicht angeht und die Schauspieler Hand in Hand nach vorne laufen, wenn die Bühne nur noch Schlachtfeld ist und der Beifall tost, sieht Lars Eidinger aus, als wäre er nicht richtig da. Zweieinhalb Stunden lang hat der ...
Schlechtes Deutsch, aber gute Schauspieler in Shakespeares letzter Komödie „Maß für Maß“: Gert Voss und Lars Eidinger brillieren bei den Salzburger Festspielen in Thomas Ostermeiers Inszenierung.