Lange Haftstrafe wegen Zuhälterei
Er schlug Frauen und zwang sie zur Prostitution: Ein ranghohes Mitglied der Rockervereinigung Hells Angels in Rosenheim muss für mehr als zehn Jahre ins Gefängnis.
Er schlug Frauen und zwang sie zur Prostitution: Ein ranghohes Mitglied der Rockervereinigung Hells Angels in Rosenheim muss für mehr als zehn Jahre ins Gefängnis.
Ein Vertriebsmanager eines Logistikunternehmens soll gegen Geldzahlungen ungerechtfertigte Rabatte gewährt haben. Die Verhandlung am Landgericht wurde verschoben.
Mehr als zwei Jahrzehnte waren die Täter verschwunden. Doch jetzt wird ein Bankraub in Frankfurt doch noch vor Gericht aufgerollt.
In einem BMW mit 625 PS driftete ein Mann im Frankfurter Ostend über die Straße und tötete damit zwei Menschen. Eine Frau wurde schwer verletzt. Von April an steht er vor Gericht.
Das Limburger Landgericht hatte den Angeklagten bereits verurteilt, doch der legte beim Bundesgerichtshof Revision ein, wo das Urteil teilweise aufgehoben wurde. Nun wurde allerdings das Mordmerkmal der Heimtücke bestätigt.
Die Linken-Politikerin Martina Renner, die taz-Chefredakteurin Katrin Gottschalk und der Leiter der Walter-Lübcke-Schule berichten während des „NSU 2.0“-Prozesses davon, was die Drohschreiben bei ihnen auslösten.
Tausende haben durch die Wirecard-Insolvenz Geld verloren. Nun wollen sie Schadensersatz und ziehen vor das Landgericht Frankfurt. Die Aussicht auf Erfolg ist gering, aber es gibt Hoffnung.
Vor dem Landgericht in Kiel hat am Mittwoch ein Prozess um einen aufsehenerregenden mutmaßlichen Dreifachmord begonnen. Ein 48 Jahre alter Verdächtiger soll seine getrennt von ihm lebende Ehefrau und zwei Männer erschossen haben.
Der Beamte hatte einem renitenten Betrunkenen im Polizeigewahrsam in die Nasenlöcher gegriffen. Das Landgericht kommt zu einer anderen Einschätzung als zuvor das Amtsgericht.
Anwältin Seda Basay-Yildiz beschreibt vor Gericht den Moment, als das erste Drohschreiben des „NSU 2.0“ kam. Ein Kollege sagt über die Verfasser solcher Nachrichten: „Für mich sind das kleine, feige Würstchen.“
Der mutmaßliche Verfasser der NSU 2.0-Drohschreiben bestreitet die Taten. Er sei nur ein „nützlicher Idiot“ für die Staatsanwaltschaft. Die wolle von den Fehlern der Polizei ablenken.
Das Landgericht Stuttgart entscheidet: Die kleine Volksbank in Welzheim durfte Kunden mit der Kündigung drohen, wenn diese Kontoführungsgebühren zurückverlangten. Ein Rückschlag für die Verbraucherzentralen.
Das Landgericht Stuttgart hat entschieden: Die Volksbank in Welzheim durfte einem Kunden mit der Kündigung des Kontos drohen, weil dieser Kontoführungsgebühren zurückgefordert hatte. Das könnte Signalcharakter haben.
Nach einem Berufungsprozess wurde der Dieb eines Goldnests aus einer Schule zu einer leicht milderen Strafe verurteilt. Der 21 Jahre alte Angeklagte hatte zuvor eine Jugendstrafe von vier Jahren erhalten.
Über den eigenen Kryptodienst Anom hat das FBI weltweit kriminelle Organisationen überwacht. Nach „vorläufiger Einschätzung“ des Landgerichts Frankfurt sind die Daten auch in Deutschland als Beweise verwertbar.
Ein Familienvater muss ins Gefängnis, weil er mit einem Stein auf seine Frau eingeschlagen hat. So hat das Landgericht Darmstadt geurteilt.
Die Bafin muss Wirecard-Anleger nicht entschädigen, befindet das Landgericht Frankfurt. Sie nehme nur das öffentliche Interesse, nicht das einzelner Anleger wahr.
Im Prozess gegen Rapper Gzuz hat der Angeklagte am Montag ein Teilgeständnis abgelegt. Demnach habe er im März 2020 nach einer Neunzehnjährigen geschlagen. Andere Vorwürfe bestritt der Dreiunddreißigjährige allerdings.
Im Monatsmagazin „Tichy’s Einblick“ erschien ein derb sexistischer Kommentar über die SPD-Politikerin. Nun hat sie vor dem Landgericht Berlin ein Schmerzensgeld erstritten.
Die Fluggesellschaft will verhindern, dass Passagiere ihre Ansprüche an Internetportale abtreten, um so schneller an ihr Geld zu kommen. Nun muss Ryanair eine Niederlage hinnehmen.
Wie kam es vor mehr als 20 Jahren zum Tod eines Säuglings? Weil Aussage gegen Aussage stand, konnte diese Frage in einem Fall vor dem Potsdamer Landgericht nicht abschließend geklärt werden. Die Mutter wurde freigesprochen.
Die Richter rügten die Entscheidungen der ersten Instanz. Das Landgericht hätte ein Sachverständigen-Gutachten einholen müssen, bevor es die Klagen gegen den Wirtschaftsprüfer EY abwies. Dem Gericht fehle es wohl an „eigener Sachkunde“.
Der Mann, der im Januar im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem Messer auf Passanten eingestochen hat, ist nicht schuldfähig. Ein Opfer war später gestorben.
Ein Beschuldigter, der Anfang des Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem Messer bewaffnet Passanten angriff, soll in die Psychiatrie. Dafür plädiert jedenfalls die zuständige Staatsanwältin.
Encrochat-Anklagen, Klagen gegen die BaFin, Nachwuchsmangel: Wenn es so weitergeht, kann das Landgericht Frankfurt seine Aufgaben bald nicht mehr bewältigen – sagt Präsident Wilhelm Wolf und schlägt Alarm.
Im Paketbomberprozess hat das Landgericht Heidelberg den Angeklagten freigesprochen. Ihm war vorgeworfen worden, drei selbstgebaute Sprengsätze verschickt zu haben. Einem Gutachten nach sei er jedoch nicht der gesuchte Mann.
Das Landgericht Berlin erklärt die Negativzinsen der örtliche Sparda-Bank für rechtswidrig. Das Institut will aber Berufung einlegen. Zuletzt hatte die Bank argumentiert, Negativzinsen könnten Kunden sogar zu Investments in nachhaltige Fonds bewegen.
Das Darmstädter Landgericht schickt einen 37 Jahre alten Mann wegen Mordes hinter Gitter. Er hat nach Überzeugung des Gerichts seine damalige Freundin erwürgt und zerstückelt. Das Urteil lautet lebenslang.
Wer einen gefälschten Impfpass vorlegt, macht sich nicht zwingend strafbar – das Gesetz greift derzeit nur, wenn Fälschungen bei Behörden vorgelegt werden. Die Union sieht darin eine Lücke, die sie gerne schließen würde.
Anleger hatten durch ein Schneeballsystem 290 Millionen Euro verloren. Nun bleiben die Urteile gegen die einstige Führung des Finanzdienstleisters weitgehend rechtens.
Bei einem Streit an einem Kiosk im Frankfurter Gallus soll Ramazan E. versucht haben, einen Mann zu erschießen. Vor dem Landgericht Frankfurt erhebt ein Zeuge schwere Vorwürfe.
Im Prozess um die Pleite der Hanauer Kleiderfabrik J. Philipp ist es zu einer Entscheidung gekommen: Der Angeklagte ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Strafverschärfend waren die vielen Vorstrafen in seiner Jugend.
Das Landgericht Braunschweig hat im Prozess um die hohe Betriebsratsvergütung mehrere VW-Manager freigesprochen. Gleichzeitig macht die Kammer deutlich, dass eine Menge Zweifel bleiben.
Der Betrugsprozess im VW-Abgasskandal hat in Braunschweig begonnen. Der frühere Konzernchef Martin Winterkorn ist abwesend – und doch allgegenwärtig. Einige Anklagepunkte wurden überraschend verschärft.
Vor dem Landgericht müssen sich vier teils ehemalige Manager und Ingenieure des Autokonzerns wegen des Vorwurfs des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs und weiterer Delikte verantworten.
Ein Mann wirft Rohrbomben aus dem Fenster seiner Wohnung und zündet sie im Innenhof des Hauses. Es sei ihm nicht darum gegangen, Menschen zu verletzten, sagte der 30 Jahre alte Angeklagte nun vor Gericht.