Die bunte Provokation
Thomas Pöschl hat gelernt, seinen Glauben und seine Homosexualität zu vereinbaren. Seine Kirche kann das auch nach 30 Jahren nicht. Wie eine queere Gemeinde dennoch ihren Platz in der katholischen Kirche sucht.
Thomas Pöschl hat gelernt, seinen Glauben und seine Homosexualität zu vereinbaren. Seine Kirche kann das auch nach 30 Jahren nicht. Wie eine queere Gemeinde dennoch ihren Platz in der katholischen Kirche sucht.
Während einer Bürgersprechstunde soll ein Angreifer mehrere Male auf David Amess eingestochen haben. Politik und Öffentlichkeit reagierten entsetzt. Die Ermittlungen werden von der Anti-Terror-Einheit geleitet.
Original und funktionstüchtig bewahrt – ein letzter, mehr als 200 Jahre alter Eisenhammer überdauert in Hasloch im Spessart. Sehenswert sind auch die Ruinen von Markuskapelle und der Kartause Grünau.
Die Evangelische Kirche hat die Kandidatenliste für die Ratswahl am 9. November bekanntgegeben. Der Leitende Geistliche mit dem besten Ergebnis wird traditionell einen Tag später zum Ratsvorsitzenden gewählt.
Mit einem umfassenden Missbrauchsbericht hat Jean-Marc Sauvé der katholischen Kirche Frankreichs ihre Abgründe präsentiert – und ein Erdbeben ausgelöst.
Es gibt gute Gründe, skeptisch zu sein, dass der „Synodale Weg“ des Papstes zu einem Ziel führt. Dennoch ist es falsch, sich in das Schneckenhaus eines deutschen Besserwisser-Katholizismus zurückzuziehen.
Wie können Katholiken an kirchlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden? Mit dieser Frage soll sich eine Weltsynode befassen. Zur Eröffnung feiert der Papst eine Messe im Petersdom.
In der gotischen Kathedrale von Toledo haben ein spanischer Rapper und eine argentinische Sängerin ein Musikvideo aufgenommen. Spanische Kirchenvertreter echauffieren sich.
In Rom eröffnet der Papst einen auf gut zwei Jahre angelegten synodalen Prozess der katholischen Weltkirche. Salomonisch sagt Franziskus: Am Ende solle nicht eine andere Kirche stehen, sondern eine, die verschieden sei.
Kein Kanzler vor ihr war öfter im Vatikan zur Privataudienz beim Papst. Was verbindet die protestantische Pastorentochter mit dem argentinischen Jesuiten?
„Wir haben die Stimmen der Opfer und ihre Zahl gehört. Sie übersteigt, was wir uns vorstellen konnten.“ Das hat der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz gesagt, als er am Dienstag eine neue Missbrauchsstudie vorgestellt hat.
Sind die Bischöfe in Deutschland dazu bereit, freiwillig auf Macht zu verzichten? Beobachtungen von der zweiten Vollversammlung des katholischen Reformprojekts, die im Eklat endete.
Weil viele der Teilnehmenden am Samstag vorzeitig aus Frankfurt abgereist sind, ist die Vollversammlung des Reformprojekts „Synodaler Weg“ nicht mehr beschlussfähig. Unter den Abgereisten sind mehrere Bischöfe.
Warum Jonathan Franzen sich nicht kurz fassen kann, Corona ihn von einer alten Last befreite, und die Siebzigerjahre sein Leben auf den Kopf stellten – ein Zoom-Gespräch zwischen Frankfurt und Santa Cruz.
Die Mitglieder des katholischen Reformprojekts „Synodaler Weg“ beraten über mehr Mitspracherechte für Gläubige in der Kirche. Doch die Papstentscheidungen zu Kardinal Woelki und Erzbischof Heße überschatten die Versammlung.
Was nur enthält das im Turm der Dreikönigskirche in Frankfurt gefundene Fläschchen genau? Erste Erkenntnisse lieferte ein Raman-Spektrometer mit Laser. Doch Fragen bleiben.
Der Theologe Gregor Schorberger verarbeitet sein Leben zwischen Kirche und Kriminalisierung. In bewegenden Briefen an den verstorbenen Vater erzählt er von seinem Aufwachsen im Nachkriegsdeutschland und darüber hinaus.
Er hat Generationen von Studenten geprägt, war Kanzler des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste und Ehrendomprediger am Berliner Dom: Zum Tod des Theologen Eberhard Jüngel.
Allgegenwärtig sind die Effekte des strukturellen Rassismus: An einem historischen Abend wird in der Metropolitan Opera zum ersten Mal das Stück eines schwarzen Komponisten aufgeführt.
Direktkandidaten für Auslandsdeutsche +++ allgegenwärtige Enthemmung +++ Egoismen verstärken sich +++ Spitzenkandidaten +++ katholische Kirche +++ Steuerfalle für Rentner
Demut und Hingabe sind Ideale gläubiger Christen: Kann es sein, dass ihre kirchliche Betonung den Selbstschutz vor Übergriffen schwächt?
Die katholische Kirche will in der Gegenwart ankommen. Doch welcher Weg führt dorthin? Darüber zerstreiten sich die Akteure. Und die Kirchen leeren sich.
Es dauerte mehr als 75 Jahre: Nun werden einst von den Nationalsozialisten geraubte Glocken an Polen und die Tschechische Republik zurückgegeben.
Das Missbrauchsgutachten sollte den Konflikt zwischen Kardinal Woelki und den Gläubigen in seinem Erzbistum entschärfen. Aber das Gegenteil trat ein. Der Graben wurde immer tiefer. Die F.A.Z. dokumentiert die wichtigsten Stationen.
Täglicher Kampf +++ Bischof Stefan Heße +++ Richtung der Union +++ Supermächte USA und China +++ Mitwohnen +++ Macht der Worte +++ Danzig +++ Jugend schreibt
Die katholischen Bischöfe haben den wegen seines Umgangs mit Missbrauchsfällen in die Kritik geratenen Erzbischof Heße wieder zum Vorsitzenden ihrer „Migrationskommission“ gemacht. Mit Blick auf den „Synodalen Weg“ zeigen sie sich selbstkritisch.
Ohne die Kirchen kann es keine Aufklärung und keine Aufarbeitung geben. Beides wird aber nur gelingen, wenn die Unabhängigkeit dieser Prozesse endlich gewährleistet ist. Ideen gibt es mehr als genug. Ein Gastbeitrag.
Der Papst will die Kirche reformieren. Oder vielleicht doch nicht? Was das Ziel der für 2023 einberufenen Weltbischofssynode ist, bleibt vorerst unklar – wie vieles in Franziskus’ Amtszeit.
Zwei Jahre nach dem verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame sind die Arbeiten zur Stützung der Kirche beendet. Erst jetzt kann die eigentliche Restaurierung beginnen.
Es ist verständlich, dass der Papst den Hamburger Erzbischof Heße im Amt belassen hat. Andernfalls müssten Bischöfe weltweit fallen wie Dominosteine.
Einst weckte Stefan Heße in Hamburg große Hoffnungen. Doch schon vor der Missbrauchsaffäre hatte der Erzbischof innerlich resigniert. Die Fäden ziehen längst andere.
Auf Twitter gibt es anonyme Kritik an den Kirchenglocken seiner Gemeinde. Der Pfarrer hält dagegen – und löst heftige Diskussionen aus. Das Läuten ist für ihn nicht nur ein religiöses Symbol.
In letzter Zeit ist es zu Missstimmungen zwischen katholischer Kirche und Judentum gekommen. Papst Franziskus nutzt nun seine Besuche in Ungarn und der Slowakei, um einiges geradezurücken.
Papst Franziskus ist in Budapest angekommen. Dort feiert er eine Messe – und trifft kurz den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.
Als Pfälzer hält er es mit den Roten Teufeln vom Betze statt mit der Eintracht vom Main. Im Weinberg kennt er sich in etwa so gut aus wie in der EU-Bürokratie. Und seine Herkunft passt gut zur Paulskirche, wie er sagt.
50 Jahre nach der Tat fordert ein Opfer sexuellen Missbrauchs Entschädigung. Doch obwohl der Täter seinerzeit verurteilt wurde, blocken die Behörden lange ab.