Magier der Entzauberung
Sein Kino schaut uns an: Die Filme von Michael Haneke trotzen der Bilderflut, die uns umgibt. Eine Würdigung zum achtzigsten Geburtstag des Regisseurs von Meisterwerken wie „Funny Games“, „Das weiße Band“ und „Liebe“.
Sein Kino schaut uns an: Die Filme von Michael Haneke trotzen der Bilderflut, die uns umgibt. Eine Würdigung zum achtzigsten Geburtstag des Regisseurs von Meisterwerken wie „Funny Games“, „Das weiße Band“ und „Liebe“.
Mehr als die Hälfte der aus der Ukraine geflüchteten Menschen sind Kinder. Viele sind psychisch belastet. Wie kann man ihnen helfen?
Im Vorfeld hieß es, man dürfe Joaquin Phoenix keine privaten Fragen stellen – was schwer ist, geht es doch in seinem neuen Film genau um diese, die großen privaten Fragen des Lebens. Es wurde dann doch überraschend privat im Gespräch.
Private Nachhilfe wird durch die Corona-Pandemie befeuert im Wettbewerb um begehrte Studienplätze und Jobs immer wichtiger.
Im Schleudergang: Gine Cornelia Pedersens Roman „Null“ erzählt von einer jugendlichen Identitätssuche.
Nachdem Anfang März ukrainische Literaturverbände zu einem Boykott russischer Autoren und Autorinnen, Bücher und Verlage aufgerufen hatten, rückt PEN-Präsident Andrej Kurkow die Verbots-Forderung jetzt zurecht.
Russische Nachnamen haben im Berufsleben hierzulande auf einmal ein Geschmäckle. Russische Arbeitgeber auch. Wie Betroffene damit umgehen.
Landwirt Roland Dömling aus Münnerstadt baut Aronia an. Auf die Idee mit der Apfelbeere hat ihn ein Indianer gebracht.
Panzer rollen, Menschen sterben, Städte liegen in Schutt und Asche: Die Bilder aus der Ukraine rufen bei vielen älteren Menschen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg wach, die sie jahrelang verdrängt hatten.
Jürgen Götz gehörte dem Vorstand von Fresenius an, doch mit 56 Jahren gab er die Spitzenposition auf. Seit Oktober 2021 zeichnet er als Präsident der altehrwürdigen Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.
Der Podcaster Jan Groos empfiehlt den Rostocker Rapper PÖBEL MC und er warnt davor, Gemeinschaften als Ressource auszubeuten.
Arnold Schwarzenegger appelliert in einem Videoclip an seine russischen Fans. Seine Worte haben mehr Gewicht als die meisten Appelle von Schriftstellern und Intellektuellen.
Sie kann viel mehr, als nur die schöne und charmante Münchnerin zu spielen. Michaela May wird unglaubliche siebzig Jahre alt. Ein Glückwunsch.
Einst die schwarze Witwe der aufbruchsbewegten Popkultur der Sechziger, heute Klassikerin der Avantgarde: Yoko Ono beweist im Kunsthaus Zürich Eigensinn und Nachhallkraft.
Alles anders ist in Mode: Ist sie ein Mann? Oder eine Frau? Oder ist es egal? Unser Model Sandra Klewinghaus überwindet in Herrenmode Geschlechterklischees.
Marieke Lucas Rijnevelds Roman "Mein kleines Prachttier" erzählt von einer fatalen Liebe in einem ländlichen Sommer.
Wo wohnt in unserer lärmenden Welt die Stille, und kann man in der Stille wohnen? Ein alter Stadtpalast in Malta kommt der Sache zumindest nahe.
Putins Militarisierung der Gesellschaft beginnt bei den Jüngsten: In der „Jungen Armee“ zieht Russland seine Bürgersoldaten heran. Eine finnische Militärexpertin hat das nun genau analysiert.
In „Drei Etagen“ zeichnet Nanni Moretti am Beispiel eines bürgerlichen Wohnhauses in Rom ein Gesellschaftsbild des heutigen Italien. Dabei macht der Film ein paar mehr Sprünge, als der Geschichte guttut.
Als im Sommer 1990 der Zerfall des Ostblocks Albanien erreichte, brach für Lea Ypi eine Welt zusammen. In ihrem Buch „Frei“ beschreibt die Philosophin den radikalen Wandel und erklärt, warum Freiheit sich nicht in Ideen denken lässt.
Heute werden historische Apfelsorten voller Geschmack vor allem durch Veredelung bewahrt. Die Technik ist nicht nur etwas für Profis.
Kann ihre Protagonistin die Gesellschaft der Singularitäten noch zusammenhalten? Heike Geißlers Bewusstseins-Roman „Die Woche“ begegnet einer zerrissenen Welt mit einer zerrissenen Erzählung.
Kaum irgendwo wächst das Getreide so gut wie in der Ukraine, und jetzt ist die Zeit, es zu säen. Doch viele Felder werden unbestellt bleiben – mit dramatischen Folgen für die Armen der Welt.
In der sechsteiligen Serie „The Last Days of Ptolemy Grey“ darf sich ein Demenz-Kranker plötzlich erinnern. Samuel L. Jackson lag diese Rolle besonders am Herzen.
Jürgen Kesting +++ Wehrpflicht +++ Putin ein Paria? +++ Valery Gergiev
Sie ist eine der erfolgreichsten Athletinnen bei den Paralympics und startet für die USA. Ihre ukrainische Herkunft hat Oksana Masters aber nie vergessen. Ihre Siege will sie nicht für sich behalten.
Älterer Mann mit alter Maschine: Vor 60 Jahren schrieb der Neuseeländer Burt Munro Rennsportgeschichte.
Eigentlich sind sie die legitimen Ahnen der Spielkonsolen – und Spiele wie „Donkey Kong“ gelten heute als Klassiker des Genres.
Aharon Appelfelds letzter Roman, „Sommernächte“, erscheint zum neunzigsten Geburtstag des 2018 gestorbenen Schriftstellers auf Deutsch. Die Leser erwartet eine Bildungsreise inmitten der Wirren des Zweiten Weltkriegs.
Kinder waren ihm das beste Publikum, das man sich als Geschichtenerzähler nur wünschen kann: Ein Abend zu Otfried Preußler mit Christian Brückner und Tilman Spreckelsen aus dem Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt.
Angriff der bösen Schmetterlinge: Gleich mehrere aktuelle Hörbücher behandeln das Thema Depression.
Michael Opitz analysiert das Gedicht „Increatum“ von Wolfgang Hilbig
Domenico Müllensiefen beeindruckt mit seinem pyromanischen Debüt „Aus unseren Feuern“ über die Generation der Nachwendezeit.
Farbloses Lokalkolorit signalisiert eine Störung im Betriebsablauf der Erinnerungskultur: Jochen Schimmangs Köln-Roman "Laborschläfer".
Ein schmales und doch großes Buch: Hamid Ismailov erzählt in „Wunderkind Erjan“ einfach, aber kunstvoll über eine Kindheit im Atomtestgebiet Kasachstans.
Als Dichtung wie von selbst entstand: Aus diesem Gedicht spricht die Sehnsucht nach dem Urzustand des Schreibens, unbeschwert schwebend zwischen Schlaf, Traum und Wirklichkeit.