„Wir stehen vor einer lausigen Entscheidung“
Kurz vor der Stichwahl in Frankreich stellen sich viele junge Wähler die Frage, wem sie ihre Stimme geben wollen. Oder ob sie überhaupt wählen gehen. Fünf junge Franzosen erzählen.
Kurz vor der Stichwahl in Frankreich stellen sich viele junge Wähler die Frage, wem sie ihre Stimme geben wollen. Oder ob sie überhaupt wählen gehen. Fünf junge Franzosen erzählen.
Lana Gogoberidze ist die Grande Dame des georgischen Films. Beim diesjährigen Filmfestival Go East gibt es die seltene Gelegenheit, ihr Lebenswerk und sie selbst kennenzulernen.
Wenn Konzerne nicht wissen, wie sie die junge Zielgruppe am besten erreichen, rufen sie Yaël Meier an. Doch die 21-jährige Schweizerin berät nicht nur, sie will auch Veränderungen durchsetzen.
Moritz Rinkes neuer Roman „Der längste Tag im Leben von Pedro Fernández García“ erzählt von einem Postboten auf Lanzarote und den Geistern der Vergangenheit.
Johnny Depp wirft seiner früheren Ehefrau Amber Heard eine Falschaussage in Bezug auf häusliche Gewalt vor und fordert Schadenersatz in Millionenhöhe. Am Dienstag hat der Schauspieler erstmals vor Gericht ausgesagt.
Es ist ein seltsamer Zufall, dass der französische Präsident und der gegenwärtig international erfolgreichste französische Autor die selbe Heimat haben: Amiens, ganz im Norden von Frankreich. Doch unterschiedlicher könnte sie für beide nicht sein.
Fran Lebowitz kennt in New York einfach jeder. Und seitdem Martin Scorsese ihr eine Serie widmete, kennt nun auch die ganze Welt die schärfste amerikanische Gesellschaftskritikerin. Mit uns redet sie über ihre Jobs, über Warhol, über die Welt – und über alles andere auch.
Bei der einen verschlingen sich Schlangen und Venusfliegenfallen, die nach Mäusen, Schnecken und Tauben schnappen, zu lustvollen Orgien, bei der anderen stürzen Heilige vom Pferd: Ivana de Vivanco, Dominika Bednarsky und Rusudan Khizanishvili in der Galerie Anita Beckers Frankfurt.
Eine nigerianische Londonerin, eine lesbische Heterosexuelle, eine darstellende Literatin: Bernardine Evaristos Memoiren sind als ungekürzte Lesung erschienen.
Gewissensbefragung eines Künstlers: Der Sohn des Operntenors John Treleaven ergründet seinen Vater im Dokumentarfilm „Son of Cornwall“ – und versucht, aus dessen Fehlern fürs eigene Leben zu lernen.
Marina Owsjannikowa protestierte im russischen Fernsehen gegen den Krieg. Das hat sie im Westen berühmt gemacht. Jetzt soll sie für den Springer-Verlag aus der Ukraine berichten – keine gute Idee.
Man könnte sie als eine Kriegsenkelin bezeichnen: In ihrem Buch „Alles, was wir nicht erinnern“ begibt sich Christiane Hofmann auf eine lange Wanderung, um die Geister der Vergangenheit zu bannen.
Blicke nach innen gewandt, Bilder voller Gelassenheit: In „Der kleine große Augenblick“ erzählt Beatrice Alemagna vom Glück.
Schönheit sitzt nicht ausschließlich an der Oberfläche. Das zeigen die Figuren von Meral Alma. Für das F.A.Z.-Magazin hat die Düsseldorfer Künstlerin zwei Punks gemalt.
Heimat im Plural: Wilma Iggers, die deutsch-tschechisch-amerikanische Kulturhistorikerin, kam 1938 nach Kanada und bis heute immer wieder nach Europa zurück.
Frau zum Pferdestehlen, aber auch mit Vorsicht zu genießen: Der dienstältesten Countrysängerin Loretta Lynn zum Neunzigsten.
Aus der ersten „Drei ???“-Geschichte ist nun ein Comic entstanden. Der Frankfurter Comic-Autor Christopher Tauber hat das Script dafür verfasst.
Die Massaker von Butscha zeigen, dass im Krieg jede moralische Hemmschwelle fällt. Woher kommt die Lust am Töten? Ein Gespräch mit dem Neuropsychologen Thomas Elbert.
Mehrere Opferverbände wollen nicht mehr mit der Kanzlei zusammenarbeiten, die in Spanien ein Gutachten über den Missbrauch in der Kirche erstellt. Deren Leiter gehört dem ultrakonservativen Opus Dei an.
Mit Baukrediten ist Hypoport aus dem Nichts in den M-Dax aufgestiegen. Dann kam die Zinswende und der Kurssturz. Lohnt jetzt der Einstieg?
Die Indonesierin Mika Puspaningrum hat zwei Jahre lang im Senckenberg-Institut Funde von Frühmenschen studiert. Sie gewann neue Erkenntnisse darüber, wie der Homo erectus einst lebte. Nur ein Rätsel konnte sie noch nicht lösen.
Junge Erwachsene, die Vater oder Mutter durch einen Suizid verlieren, fühlen sich oft mitschuldig. Zwei Betroffene berichten, was ihnen geholfen hat, sich von Selbstvorwürfen zu lösen und Trost zu finden.
Stöhnen der stürzenden Seele: Vier musikalische Kurzkritiken
Sitzpinkler, Warmduscher, Frauenversteher: Das waren früher Beleidigungen. In Zeiten von Mansplaining und Manspreading hat Maskulinität hingegen keinen guten Ruf mehr. Und wie denken Männer selbst über ihr Rollenbild?
Das gleißende Licht und der katalanische Lebensstil an der Côte Vermeille im Südwesten Frankreichs haben Künstler von Weltruhm beflügelt. Warum das so war, kann man bis heute zwischen Bergen und Buchten erleben.
Als Samuel L. Jackson den Roman „Die letzten Tage des Ptolemy Grey“ las, war ihm klar, dass er ihn verfilmen wollte. Im Interview spricht er über Demenz, seinen Großvater und warum Hörspiele ihn zur Schauspielerei brachten.
Weniger Meinung, mehr Poesie: Eine Begegnung mit dem kanadischen Theaterkünstler Robert Lepage, dessen Werk gerade an der Berliner Schaubühne geehrt wird.
Andrea Scrimas autobiographischer Künstlerinnenroman führt eine in Deutschland lebende Amerikanerin zurück in die Vereinigten Staaten und zur Familie.
Der Hessenpark zeigt Game Boys, Camelia-Slips und Klapptoaster. Und der Alltag von früher ist plötzlich wieder da.
Francesco Risso entwirft für das italienische Label Marni Mode, die vor allem menschlich sein soll. Oder wie er sagt: voll Erotik-Schalla-Malla-Wall-Aba-Dam-Dom-Dum. Ein Gespräch.
Seit Putins Angriff auf die Ukraine geht ein Riss durch viele russlanddeutsche Familien. Eltern erzählen, was sie im Moskauer Staatsfernsehen hören. Die Kinder verstehen die Welt nicht mehr.
Ulinka Rublack widmet dem Phänomen der Mode im frühmodernen Deutschland des sechzehnten Jahrhunderts eine lesenswerte und reich bebilderte Darstellung.
Georgi Gospodinov schreibt mit seinem Roman „Zeitzuflucht“ ein erschreckend zeitgemäßes Buch über die Sucht nach Geschichtsklitterung.
Julie und John Gottman zählen zu den weltweit einflussreichsten Beziehungsforschern – und sind seit 35 Jahren verheiratet. Als Erfolgsrezept für eine Partnerschaft empfehlen sie „reden, reden, reden“.
In Kambodscha ist Prostitution verboten, und doch sind Sextourismus und Kindesmissbrauch weit verbreitet. Das Rechercheteam Y-Kollektiv hat sich in Phnom Penh umgehört und bestürzende Beobachtungen gemacht.
Die Arbeit des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Bad Homburg auf dem Gelände der Werner-Reimers-Stiftung ist für weitere zehn Jahre gesichert.