Kulturpolitik im Doppelpack
„Zwischen uns passt kein Blatt Papier“ beteuern Mike Josef und Ina Hartwig. Im Endspurt des Wahlkampfs beteuert der OB-Kandidat seine Affinität zur Kultur.
„Zwischen uns passt kein Blatt Papier“ beteuern Mike Josef und Ina Hartwig. Im Endspurt des Wahlkampfs beteuert der OB-Kandidat seine Affinität zur Kultur.
„Das Haus zur grünen Linde“ hieß das Anwesen in Hanau, in dem die Brüder Grimm ihre ersten Jahre verbrachten. Eine Initiative will es wieder aufbauen lassen.
Mit einem seltsamen Treffen im Büro des Oberstaatsanwalts soll alles begonnen haben: Im Prozess gegen den mutmaßlich korrupten Alexander B. erzählt ein Zeuge, warum er Bestechungsgelder bezahlte.
Der Trend, Achtsamkeitsübungen in Museen anzubieten, ist in der Region angekommen: Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gibt es Yoga, im Weltkulturen Museum Qigong und Meditation.
Ihor Beliakov lässt sich durch die russischen Angriffe nicht irritieren. Der Direktor des Zoos von Odessa will den Besuchern Normalität vermitteln. Die haben es ihm schon gedankt: mit einem neuen Rekord.
Kein Kind in der Ukraine bleibt vom Krieg unberührt, sagt Christine Kahmann von UNICEF Deutschland im Interview – und erklärt, warum es wichtig ist, dass geflüchtete Kinder in Deutschland nicht lange in Sammelunterkünften leben.
Cesare Pavese und Bianca Garufi beschreiben in ihrem Roman zu vier Händen „Großes Feuer“ Missbrauch in der Familie.
Er brüllt, tanzt, macht einhändige Liegestützen und versprüht vor laufender Kamera so viel Parfüm, dass einem schon beim Zuschauen die Nase juckt. Ist Jeremy Fragrance mehr als eine Witz-Figur?
Voller Wut, auch auf den eigenen Körper: Johanne Lykke Holms Roman „Strega“ ist ein düsteres Traumspiel.
Er bekommt den Ehrenbären für sein Lebenswerk. Das ist gekennzeichnet durch die Aufarbeitung früher Benachteiligung.
Kurt Weills Musical „Tom Sawyer“ blieb Fragment. John von Düffel hat jetzt ein Libretto für eine gelungene Vollendung vorgelegt – und die Komische Oper Berlin mit rauschendem Erfolg uraufgeführt. Es ist der reinste Broadway-Luxus.
In diesem Jahr ehrt die Berlinale den Regisseur Steven Spielberg für sein Lebenswerk. Aber ist das, was da geehrt wird, eine bruchlose Einheit? Ein Deutungsversuch.
Für historische Stoffe, die sozialkritische Themen öffnen, geht er neuerdings sogar einen Pakt mit den Amazon Filmstudios ein: Dem hartnäckigen Filmregisseur Mike Leigh zum Achtzigsten.
Nationale Selbstfindung an der digitalen Klagemauer: Menschen mit sowohl ukrainischen als auch russischen Wurzeln oder Angehörigen erörtern in einem anonymen Chat ihre Nöte.
Vor zehn Jahren starb Otfried Preußler, der ein passionierter Reisender war. 1972 fuhr er in die Sowjetunion, wo er seiner Vergangenheit als Soldat begegnete und von seinen Erlebnissen im Krieg zu erzählen lernte.
Als der Angriff auf ihr Land begann, erzählten uns die ukrainischen Schriftstellerinnen Tanja Maljartschuk und Katja Petrowskaja sowie Jurko Prochasko ihre Sicht der Dinge. Wie hat sich ihr Leben seither verändert?
Der Touristenort Alice Springs wird von einer Kriminalitätswelle heimgesucht. Dafür werden Aborigines verantwortlich gemacht. Der Bürgermeister ruft nach der Armee.
Verteidigungsminister Boris Pistorius skizziert auf der Sicherheitskonferenz seine Ziele für die Bundeswehr – und sagt, dass die Ukraine gegen Russland gewinnen müsse. Außenministerin Baerbock fordert China zum Handeln auf.
Er erzählt von Take That, von Abstürzen und seiner Familie: Robbie Williams hat seine Fans mit Songs und Küssen fest im Griff.
Familienministerin Paus will das Existenzminimum für Kinder neu definieren. Damit soll mehr Kindern aus der Armut geholfen werden. Doch noch ist die Skepsis an den Plänen groß.
Christian Baron setzt mit „Schön ist die Nacht“ seine Romantrilogie aus dem deutschen Arbeitermilieu fort.
Sie kommen aus der Sonne, sie haben die Farben der Sonne. Sie machen den Winter ein bisschen süßer, und wenn sie bitter sind, kann aus ihnen besonders Delikates werden: Orangen taugen zu mehr als zu Saft im Tetrapack.
Hauptsache, kontrovers: Ein Probenbesuch bei Jonathan Meese, der seinen Episodenroman „Die Monosau“ an der Berliner Volksbühne als Theaterspektakel inszeniert.
Eine faszinierende geistesgeschichtliche Reise in Text und Bild: Die kleine, feine Ausstellung „ein/ausgepackt“ in der Frankfurter Universitätsbibliothek zeigt die gesammelten Kinderbücher von Walter Benjamin.
Es gibt Dinge aus der Kindheit, die vermisst man ganz und gar nicht. An andere erinnert man sich mit Rührung. Entschieden dazwischen liegt Modelliermasse.
Die Modefotografin Nhu Xuan Hua erforscht in ihren künstlerischen Arbeiten ihre Familiengeschichte. In Frankfurt inszeniert sie ihre Bilder in Rauminstallationen.
Einen Grund, den autoritären Schulleiter vom Staudamm zu stoßen, hatten sie alle: Die ORF-Serie „Tage, die es nicht gab“, die im Ersten läuft, ist unterhaltsam und spannend.
Im Haus unserer Autorin steht ein gigantisches Unterfangen an: ein Umzug ins Ausland - mit zwei kleinen Kindern und einem dreistöckigen Haus.
Thomas von Steinaecker erzählt von seiner Freundschaft mit dem ein halbes Jahrhundert älteren Komponisten Karlheinz Stockhausen, und David von Bassewitz macht daraus mit seinen Bildern ein graphisches (Klang-)Feuerwerk.
In Frankreich wächst der Widerstand gegen den Extremismus der Woke-Bewegung. Wird der französische Esprit triumphieren?
Die NATO-Verteidigungsminister beschäftigen sich mit schwindenden Munitionsvorräten. Chinas oberster Außenpolitiker tourt durch Europa. Und eine Ausstellung erzählt die Geschichte eines stillen Helden. Der F.A.Z.-Newsletter.
In ihrem Roman „Glory“ sucht NoViolet Bulawayo neue Wörter für die Geschichte ihrer Heimat Simbabwe, die sprachlos macht. Und findet die Mittel der Fabel. Eine Begegnung.
Er trainierte seine Gesichtsmuskeln planmäßig und entwarf seine eigenen Maskenbilder: Der russische Bassbariton Fjodor Schaljapin revolutionierte die Kunst der Darstellung auf der Opernbühne. Eine Hommage.
Alles ganz anders: Im Wirecard-Prozess erzählt der einstige Vorstandschef Markus Braun seine Version des Untergangs. Er weist alle Anklagepunkte zurück – und gibt sich emotional.
Gérard Depardieu liebt polternde Auftritte. Aber wann wird er wirklich böse? Unsere Autorin hat es getestet.