Mermaid oder Barbie?
Zwei Kinofilme über zwei Kindheitsheldinnen prägen den Sommer 2023. Auch jenseits der Leinwände bestimmen sie zwei große Trends. Eine Gegenüberstellung.
Zwei Kinofilme über zwei Kindheitsheldinnen prägen den Sommer 2023. Auch jenseits der Leinwände bestimmen sie zwei große Trends. Eine Gegenüberstellung.
Sylvia Wagner ist bei Nonnen und einer Pflegefamilie aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie aufgedeckt, dass Medikamente bis in die Siebzigerjahre an Heimkindern und „milieugeschädigten“ Jugendlichen getestet wurden – darunter auch ihr eigener Bruder.
Ein diabolisch gutes Buch von einem Teufelskerl der französischen Literatur: Der Titel lautet denn auch „Den Teufel im Leibe“. Zum hundertsten Jahrestag des Erscheinens kommt es in stark erweiterter Ausgabe auf Deutsch neu heraus.
Wozu Lyrik? Es gibt keinen vernünftigen Grund, Gedichte zu schreiben, der Antrieb, es doch zu tun, wurzelt im Unsichtbaren. Eine Dankesrede zum Konrad-Adenauer-Preis.
Lutz Seiler hat auf selbstausgelegten Schienen den Zug vom Gedicht zum Roman genommen, der Stationen unserer Zeitgeschichte verbindet. Der Büchnerpreis dafür ist hochverdient.
Ute Schaich hat sich angeschaut, welche Rolle das Thema „Geschlecht“ in Kinderkrippen spielt. Im Interview spricht sie über kleine Prinzessinnen, kuschelscheue Jungs und die Angst vor übergriffigen Gender-Aktivisten.
Jugendliche mit Migrationshintergrund erklären Freibäder zu ihrem Territorium. Frauen gelten als Freiwild. Das ist das Ergebnis einer jahrelangen Schönfärberei. Man hätte längst etwas dagegen tun müssen.
Mit dem Urlaub in Kroatien muss man sich mit etwas befassen, was man seit der Kindheit vergessen hatte: Strandsandalen, die gegen Steine und Seeigel schützen.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat die frühere Islamistin Laura H. verurteilt. Sie nahm ihre beiden Kinder mit nach Syrien, während der Bürgerkrieg tobte — aus Liebe zu ihrem dort lebenden Mann, sagt sie. Kann das sein?
Das Herz der Finsternis schlug schon in den Ardennen: Amélie Nothombs Roman „Der belgische Konsul“ über das Leben ihres Vaters ist ein virtuoses Spiel mit der Fiktionalisierung von Realität.
Ariel Rossi kam als Kind aus Argentinien in die Schweiz. Die Musik gibt in seinem Leben den Ton an.
Als der Hof den Takt vorgab: Ewald Frie erinnert sich daran, wie er und seine Familie den Zerfall des bäuerlichen Alltags erlebten. Und er erklärt, was sich von dieser Entwicklung über die Bundesrepublik lernen lässt.
Seit mehr als 50 Jahren spielen vor allem Mädchen mit der ikonischen Puppe. Mit dem neuen Kinofilm steht sie wieder im Mittelpunkt. Wie prägte sie die Kindheit? Sieben Geschichten aus der Redaktion.
Traumata der Elterngeneration: Michel Bergmanns „Mameleben oder das gestohlene Glück“ erzählt vom Schicksal der Mutter des Autors, die die Schoa überlebte.
Schauspieler Matt Damon, 52, über seinen neuen Film über den „Vater der Atombombe“, die Kriegsangst seiner Kindheit, die Ukraine, seine Regisseure – und was ihn in New York hält.
Für das Haus des Malers Wilhelm Steinhausen stellt der Stiftung Denkmalschutz abermals Geld bereit. Damit wird die Sanierung eines Gebäudes fortgesetzt, das einzigartige Einblicke in das Frankfurt der Vergangenheit ermöglicht.
Ein burleskes Vexierspiel mit unendlichem Titel („Die Reise des gelehrten Doktor Leonardo und seiner zukünftigen Geliebten, der schönen Alceste, in die Slobidische Schweiz“), verfasst vom 1937 erschossenen ukrainischen Schriftsteller Mike Johansen.
Para-Weitspringer Markus Rehm will bei der Weltmeisterschaft in Paris nicht nur seinen Titel erfolgreich verteidigen, sondern auch eine Schallmauer durchbrechen. Hinter ihm liegt eine schwierige Zeit.
Gruppen Jugendlicher mit Migrationshintergrund mischen Berlins Freibäder auf. Überforderte Mitarbeiter schreiben einen Brandbrief. Die Polizei sagt, sie kann keine Hundertschaften an die Schwimmbecken stellen.
Erstmals spricht der frühere englische Nationalspieler Dele Alli darüber, dass er als Sechsjähriger missbraucht wurde, und als Achtjähriger mit Drogen handelte. Gerade hat er eine Entziehungskur hinter sich.
Hohepriester des Wachses und der Pollen: Wie stark Wolfgang Laibs meditative Abstraktionen auf die Sinne wirken, kann man im Kunstmuseum Stuttgart erleben.
Ein Schloss nahe Trier steht zum Verkauf. Niemand will es haben. Die Geschichte einer Enttäuschung.
Charlotte Kretschmann hat Hitler, die DDR und die Ära Merkel miterlebt. 113 Jahre ist sie jetzt alt. Was bleibt von einem solchen Leben?
André Stahl ist fast blind und Richter. Ein Gespräch über Ehrgeiz, Vorurteile und Glück.
Vor zwölf Jahren fanden Archäologen bei Cambridge ein 1300 Jahre altes Skelett, das in einem hölzernen Bett begraben wurde. Nun hat die Tote, die aus dem Alpenraum stammte, ein Gesicht bekommen.
Sie sind stolz auf erfolgreiche Sportler, die auf der ganzen Welt erfolgreich sind: Sloweniens Minister und Botschafterin im Gespräch
Seit 2017 trainiert Niko Arnautis die Frankfurter Fußball-Profis der Frauen-Bundesliga. Seine Verbindung zur Eintracht besteht bereits seit seiner Kindheit.
Diaty Diallo lebt in einer Pariser Banlieue und hat darüber einen Roman geschrieben. Ein Gespräch über Hass, Polizeigewalt und die Darstellung der Unruhen in den französischen Medien.
Peter Ustinov umgab sich mit Kunstwerken von hohem kulturellen Wert und solchen, die ihm als Erinnerungsstücke lieb und teuer waren. Bei ihrer Versteigerung in Paris spielte seine Sammlung einen Millionenbetrag ein.
Ein wildes Tier, das nicht mehr von seiner Beute ablässt: Yasmin Angoe legt ein exzessives Thriller-Debüt über eine afroamerikanische Profikillerin vor.
Diese epische Dystopie lässt uns an allem zweifeln, was unsere Welt ausmacht: Stefan Beuses Jugendroman „Die Einsamkeit der Astronauten“ rüttelt an den Schranken der Realität.
Auf Einladung des Prados ist J. M. Coetzee nach Madrid gekommen und spricht über die Vieldeutigkeit großer Kunst. Sein wichtigstes Thema aber ist die Übermacht des Englischen.
Für viele ist er der Schmerzensmann schlechthin: Richard Morton Jack schildert das Leben des Musikers Nick Drake in allen Details.
Für 14 Euro liest Dirk Oschmann in der Berliner Kulturbrauerei. Er vermeidet charismatische Effekte, weil er nur die Wahrheit sagen möchte. Das wahrhaftigste Gespräch findet allerdings erst am Ausgang statt.
Eine Hand voll Hochseilartisten, die Camilla-Mayer-Truppe, tritt im April 1948 über den Schutthalden der zerbombten Frankfurter Altstadt auf. Wie kam es zu diesem Balanceakt über den Ruinen, der nicht nur den Schriftsteller Max Frisch begeisterte? Wer waren die Artisten?
Solar-LED mit Akku zur Illumination von Gärten liegen schwer im Trend. Ist ja ein klimafreundlicher Spaß. In Wahrheit sind diese Outdoor-Lichtquellen die Pest.