Es müsste schon mit dem Teufel zugehen
In seinem Horrorfilm „Longlegs“ zeigt Osgood Perkins, wie Satan nach Mustern arbeitet, die außer ihm niemand erkennt. Und Nicolas Cage hat mal wieder einen starken Gastauftritt.
In seinem Horrorfilm „Longlegs“ zeigt Osgood Perkins, wie Satan nach Mustern arbeitet, die außer ihm niemand erkennt. Und Nicolas Cage hat mal wieder einen starken Gastauftritt.
Die deutsche Turnerin Helen Kevric ist 16 Jahre alt und präsentiert sich bei ihren ersten Olympischen Spielen souverän. Doch freudig oder zuversichtlich wirkt sie dabei nicht. Wie kann das sein?
Spätestens mit 30 Jahren enden die meisten Rabatte für junge Leute. Dann heißt es aufgepasst.
Kaum ein anderer Kletterer quält sich so gern wie der Deutsche Yannick Flohé. Ob seine Stärke bei den Olympischen Spielen reicht, ist unklar – aber er selbst denkt längst an mehr.
Der georgische Maler Konstantin Totibadze zeigt in Bad Homburg Ölgemälde mit Zeichen eines untergehenden Imperiums, das sein Leben prägt. Wichtiger als Politik ist ihm aber die Schönheit.
Unter der Fidesz-Regierung fördert Ungarn traditionelle Geschlechterrollen stark. Und bestraft Abweichungen davon. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Dénes Krusovszky, der Geschichten davon erzählt.
Das Krankheitsbild der dissoziativen Identitätsstörung ist für viele Menschen schwer greifbar. Die Bonnies klären darüber auf, wie diese entsteht – und wie es ist, den Alltag als unterschiedliche Personen zu meistern.
Rechtschreibschwäche, ADHS, Depressionen: Noah Lyles hat in seinem Leben viel durchgemacht und ist aufgestiegen zum derzeit schnellsten Mann der Welt. Dabei hilft ein besonderes Erfolgsrezept.
Zweimal „Fliegender Holländer“ in Bayreuth: Die Kinderoper zeigt, wie man klug vereinfacht, die „große“ Oper, wie eine kluge Aktualisierung aussieht.
Konsequent aus jüdischer Perspektive: Peter Schäfer legt eine Geschichte des askenasischen Judentums vor, die einige verbreitete Vorstellungen revidiert.
Die Frankfurter Galerie Sakhile & Me zeigt Kunst aus Afrika und der afrikanischen Diaspora, die in Deutschland noch kaum bekannt ist.
Die Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel war vor 30 Jahren als Au-pair an der Seine – eine der besten Entscheidungen ihres Lebens. Zu den Olympischen Spielen kehrt sie zurück in die Stadt. Ein Gastbeitrag.
André Schnura wurde während der Fußball-EM zum Phänomen. Im Interview erzählt er, was ihn nun nach Wacken brachte, wie er sich bei der EM in eine Fanzone schmuggelte und warum er stets eine Zigarette hinter seinem Ohr hat.
Lesermeinungen zu der Olympia-Eröffnungsfeier +++ ARD-Reitsportkommentator Carsten Sostmeier bei Olympia +++ Sprache und Stil in der F.A.Z.
In ihrem Leben als Leistungsschwimmerin, sagt Isabel Gose, musste sie sich nie überwinden. Doch als sie nun ihre erste olympische Medaille gewann, sank unsichtbar und lautlos ein Ballast auf den Beckenboden.
Schmähgedichte und Liebesschwüre: Als Thomas Mann 1949 zum ersten Mal nach 16 Jahren wieder deutschen Boden betritt, reist der Schriftsteller nach West und Ost. Er wird gefeiert wie ein Popstar – und ebenso intensiv gehasst.
Die Kanutin Elena Lilik gewinnt die nächste Medaille für das deutsche Team. Die 25 Jahre alte Olympia-Debütantin wird in Paris Zweite im Einer-Canadier – dank eines fehlerfreien Finallaufs.
Am Rande von Schöneck liegt ein für Hessen wohl einmaliger privater Garten. Den wollen seine Besitzer für die Öffentlichkeit öffnen.
Von Apulien nach Berlin: In seinem Roman „Spatriati“ nähert sich Mario Desiati dem Glücksort junger Italiener.
Die expressive Sängerin und ihre Jazz-Hiphop-Band whodis mischen die junge Frankfurter Musikszene auf. Demnächst erscheint ihr erstes Album „Anni“.
Er war ein Lyriker und Nachdichter von enormer Strenge und Perfektion, ein Hochmeister der Prosaminiatur und Inspirator von Wolfgang Rihms letztem Liederzyklus: Fast gleichzeitig mit dem Komponisten ist Uwe Grüning nun gestorben.
Sie hat Lindwürmer zu Adoptivmüttern gemacht und lässt jetzt Hunde von Umsturz und Klassenkampf sprechen: In ihrem neuen Kinderroman erzählt Frida Nilsson die Geschichte des Bauern Martin.
Mannschaftssportler können normalerweise ausschlafen. In Paris reißt der Wecker sie früh am Tag aus den Medaillenträumen. Doch die Morgenmuffel haben sich darauf besonders vorbereitet.
Rachel Cusk ist der Star des autofiktionalen Schreibens. Inzwischen lebt sie mit ihrem Mann, dem Maler Siemon Scamell-Katz, in Paris. Beide erforschen, wie universal eigene Erfahrungen sein können. Auch die körperlicher Gewalt.
Ein Kunstprofessor wird abgeschminkt: Ein Gespräch mit Res Sigusch über den Roman „Wesentliche Bedürfnisse“, die feinen Unterschiede und den Verlust von Sicherheit – und ein Literaturrätsel.
Eine lebensgroße Wärmeflaschen wird bei ihm zum Bildnis der Mutter: Dem Sozialplastiker Erwin Wurm zum 70. Geburtstag.
Gegen Welt- und Wirklichkeitsverlust, wie wir sie in diesem Wahlsommer überall am Werk sehen: Über ein Tun und Schreiben, das seinen Weltausschnitt kultiviert.
Vom Leben und Schreiben in einem Land, das fast nur Tiefen kennt, kaum jemals Höhen: Ein Gespräch mit dem argentinischen Schriftsteller Martín Kohan.
Die Rolle der Dichtkunst in der Zeit des Krieges: Ein Gespräch mit der ukrainischen Lyrikerin Julia Musakovska.
Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst zeigt das Schaffen Gustav Metzgers in einer ersten umfassenden Retrospektive. Zu sehen sind auch Rekonstruktionen einiger seiner sich selbst zerstörenden Kunstwerke.
Teboho Edkins hat Menschen einer Siedlung in Südafrika gefilmt, die Pierre Crocquet vor Jahren fotografierte. Zu sehen in der Frankfurter Galerie Middendorff.
Sulinna Ong hat einen der einflussreichsten Jobs, den Spotify zu bieten hat. Ein Platz in einer Playlist kann für Musiker viel wert sein – und immer öfter ist auch KI im Spiel. Die Stelle erscheint nicht nur deshalb wie für sie gemacht.
In der DDR-Komödie „Zwei zu eins“ entdeckt Max Riemelt zufällig Millionen. Im Interview spricht der Schauspieler über Konsum, der den Charakter verdirbt, seinen Sneaker-Faible und erklärt, wieso er – anders als viele Kollegen – keine Werbung macht.
Ferienlager für junge Soldaten: In Russland wird der Sportunterricht militarisiert. Internate, die den Sicherheitsorganen unterstellt sind, erziehen eine neue, auf gewalttätigen Patriotismus gedrillte Elite. Ein Gastbeitrag.
Nicht einmal ein Jahr vor Olympia reißt der Turnerin Elisabeth Seitz die Achillessehne. Trotzdem gibt sie nicht auf. Warum?
Der Fall Marilyn Monroe hat die Psychoanalyse tief geprägt. Doch auf den Filmstar hatte die Therapie eine zerstörerische Wirkung. Hätte es sich vermeiden lassen?