Sie trug Männerkleidung, um ihrer Berufung folgen zu können
Mit eigenem Kopf gegen die Losungen der Zeit: Der pointierte Essay „Nein, ich bin keine Feministin“ macht mit Marguerite Eymery alias Rachilde bekannt.
Mit eigenem Kopf gegen die Losungen der Zeit: Der pointierte Essay „Nein, ich bin keine Feministin“ macht mit Marguerite Eymery alias Rachilde bekannt.
Mister Scrooge, Christian Lindner und meine Jugend zu Wendezeiten: Die bürgerlichen Weihnachtsbräuche als Kapitalismusgeschichte.
Wie man Frieden mit der Natur schließt: Über Erich Kästners wegweisende Erzählung „Die Konferenz der Tiere“, in der die Menschheit zur Vernunft gezwungen wird.
Max Giesinger ist ein Trennungskind. Im Interview spricht er darüber, wie die Muster seiner Eltern ihn geprägt haben – und was seine Bindungsangst für Dating und Beziehungen bedeutet.
Die Adventszeit soll besinnlich sein. Doch vielen Menschen gelingt das nicht. Warum ist das so? Eine Spurensuche in bewegten Zeiten.
Skirennläuferin Lindsey Vonn startet nach 2141 Tagen wieder im Weltcup, mit 40 Jahren und einer Teil-Prothese im Knie. Einige sind begeistert, andere entgeistert. Warum tut sie sich das an?
Wie berechtigt sind die Hoffnungen auf ein Wirkmittel gegen Alzheimer? Was können wir tun, um uns vor Demenz zu schützen? Und wie sieht der Alltag in einer Pflegeeinrichtung aus? Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute um die Volkskrankheit Demenz.
Es ist erreicht: Mit „Das Kind“ schließt der österreichische Zeichner Lukas Kummer die bemerkenswerte Adaption der autobiographischen Bücher seines Landsmannes Thomas Bernhard ab.
In einer Schreibwerkstatt in Bad Homburg verfassen Männer und Frauen ihre Erinnerungen, lesen daraus vor und diskutieren darüber. Viele sind seit Jahren dabei.
Mama, wo bist Du? Im Musical „Elisabeth“ sind es die Darsteller des Kronprinzen Rudolf, die das Herz rühren dürfen. Zu sehen ist die Aufführung in der Alten Oper Frankfurt.
Wie viel Optimismus ist sinnvoll, wie viel Pessimismus ist nötig beim Blick auf die aktuelle Lage in Syrien?
Wer in der Kindheit von den Eltern geschlagen worden ist, trägt daran noch als Erwachsener. Wie es ist, mit solchen Erfahrungen auf die eigenen Kinder zu schauen – und auf die Eltern.
Wenn ein Filmemacher Kasse und Kritik in gleichem Maß erobert, macht er etwas anders als andere. Denis Villeneuve verrät im Gespräch, woher seine „Dune“-Vision kommt.
Claudia Buch führt seit fast einem Jahr Aufsicht über die 111 größten europäischen Banken. Deren Lage scheint stabil, aber Buch weiß seit Kindheitsbeinen, dass Krisen zum Geschäft gehören.
Seit drei Jahrzehnten verkauft Thomas Wolff seine Lebensmittel direkt an Kunden. Nun gibt es Bio überall – der Erfolg frisst seine Urheber. Doch der Pionier will das Feld nicht Handelsketten überlassen. Seine Mission hat einen anderen Anspruch.
Von meinen Eltern, die den Holocaust überlebten, lernte ich, Deutschland zu verachten. Bin ich bereit zur Versöhnung?
Die Nieren reinigen nicht nur unser Blut, sondern leisten deutlich mehr. Sind sie beschädigt, gibt es nur wenig Chancen, sie wieder zur vollen Funktion zu bringen. Deshalb muss man auf sie achten.
Früher machte die Jugend in der Bochselnacht Radau. In Weinfelden lässt eine Tradition weiterhin von sich hören.
„Gesprächsorgasmen“: Ein Briefband dokumentiert die Freundschaft des Schriftstellers Hubert Fichte mit dem Rundfunkredakteur Peter Michel Ladiges.
Aus dem Nachlass seines Sohnes: In Paris werden Handschriften und Erinnerungsstücke von Charles de Gaulle versteigert. Die Objekte spiegeln das Leben des Generals und mehr als sechs Jahrzehnte Weltgeschichte.
Als die Welt noch ganz gewiss ein Ende hatte: Die Illustratorinnen Gerda Raidt und Daniela Kulot erzählen aus ihrer Kindheit. Ihre gestalterische Kraft trägt wie gewohnt durch die Geschichten, der erzählerische Ton ist hingegen ungewöhnlich.
Skifahren wird immer teurer und ist für Familien kaum mehr zu bezahlen. Zum Glück gibt es noch einige günstige Angebote.
Wir bräuchten deutlich mehr große Pflanzenfresser im deutschen Wald, denn nur so würde er vielen Arten einen Lebensraum bieten: Jan Haft spricht im Bücher-Podcast über Missverständnisse und Möglichkeiten des Naturschutzes.
In der DDR wuchsen viele Kinder in Wochenkrippen auf, getrennt von ihren Eltern, um Frauen die Erwerbsarbeit zu ermöglichen. Was lässt sich heute für Gesamtdeutschland daraus lernen?
Seit dem Sturz des Assad-Regimes telefoniert die Schriftstellerin Ronya Othmann viel mit ihrem kurdisch-jesidischen Vater. Beide können kaum glauben, was passiert ist. Aber sie jubeln nicht. Sie haben Angst.
Immer mehr Chinesen verlassen die Volksrepublik. Es gehen vor allem gut ausgebildete und wohlhabende Leute zwischen 30 und 40 Jahren. Auswanderungsagenturen erleben einen Boom.
Er ist 43, sportlich und ein freundlicher Typ. Doch eine Beziehung hatte er noch nie und erst einmal im Leben Sex. Jetzt fragt er sich: Was stimmt nicht mit mir? Ein Protokoll.
Hat sie? Hat sie nicht? Diese Fragen fallen seit langem im Zusammenhang mit Botox – und jetzt auch mit Ozempic. Das Styling des Körpers geht in die nächste Runde.
Mit dem „Blauen Bock“ wurde Heinz Schenk zur Fernsehlegende. Er konnte Klamauk genauso wie Selbstironie, einiges wirkt heute abgestanden, anderes geradezu anarchisch. Und manchmal spürt man die Angst hinter der Bembelseligkeit.
Afghanistan, Jemen, Irak, Syrien, Nordkorea oder Venezuela: Wieso reisen Menschen in Länder, für die es eine Reisewarnung gibt?
Gidon Lev hat seine Kindheit in einem Konzentrationslager verbracht – und immer wieder überlebt. Erst die Ermordung seiner Familie, später den Krebs. Warum ihn die Hoffnung nie verlassen hat.
Ich kehre nie als dieselbe Person zurück, die einen Roman begonnen hat: Die Rede der südkoreanische Schriftstellerin zur Verleihung des Literaturnobelpreises in Stockholm.
In dieser Woche sprechen die Kultusminister über ein Handyverbot an Schulen. Doch die Debatte hat längst auch die Kitas erreicht. Was sagen die Erzieher dazu?
Benjamin Appl und Martin Stadtfeld, der Windsbacher Knabenchor und der RIAS Kammerchor – sie alle und viele mehr haben neue CDs zum Advent und zur Weihnacht vorgelegt. Sie erzählen von Glaube, Lametta, Obszönität und Einsamkeit.
Das ideale Weihnachtsgeschenk für jemanden, der in diesem Jahr fast schon zu viel gelesen hat? Oder mit der Gegenwart gerade nicht so viel zu tun haben möchte? Zehn Empfehlungen – und ein neues Literaturrätsel.
Noch gut vier Wochen bis Heiligabend. Spätestens jetzt erwacht die unbändige Lust auf Lebkuchen. Die Großbäckerei Schmidt in Nürnberg bereitet sich schon seit Monaten darauf vor.