„Je komplizierter, desto spannender“
Elisabeth Moss spielt die Hauptrolle in der Drama-Serie „The Handmaid’s Tale“. Im Interview spricht sie über komplexe Rollen, ihre Arbeit als Produzentin und ihren Einsatz für Bürgerrechte.
Elisabeth Moss spielt die Hauptrolle in der Drama-Serie „The Handmaid’s Tale“. Im Interview spricht sie über komplexe Rollen, ihre Arbeit als Produzentin und ihren Einsatz für Bürgerrechte.
Thomas Cook wollte den britischen Fabrikarbeitern durch Reisen dabei helfen, abstinent zu werden. Ohne es zu ahnen, begründete er damit den Massentourismus.
Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All, ist gestorben. Er war ein Idol für viele Raumfahrer und ein Vorbild an Bescheidenheit. Ein Nachruf.
Am Leben der Rose Wilder Lane lässt sich die ganze amerikanische Gesellschaft darstellen. Der Comiczeichner Peter Bagge macht daraus einen ebenso anspruchsvollen wie unterhaltsamen Sachcomic.
Eine Ausstellung im Mainzer Rathaus widmet sich Karl May und seiner Verbindung nach Rheinhessen. Der Schriftsteller hat eine besondere Beziehung zu der Region gehabt.
Der Erfolg im Leben hängt vor allem von dem ab, was wir können. Deswegen ist Bildung eine der besten Investitionen in die eigene Zukunft.
Moscheen, Medresen, Mausoleen: Das märchenschöne Usbekistan öffnet sich dem Tourismus, springt mit seiner Geschichte aber nicht gerade sanft um.
Zwei alte Bonapartisten erleben den Ruin der Musik: Ein für Düsseldorf erworbener Brief Heinrich Heines an Hector Berlioz dokumentiert den rapiden Mentalitätswandel nach dem Umsturz von 1848.
Wandmalereien, Mosaike, Betonreliefs: In der DDR war Kunst am Bau allgegenwärtig. Nun droht sie zu verschwinden. Der Architekt und Fotograf Martin Maleschka dokumentiert, was davon noch übrig ist.
Ein Autor denkt für seine Figuren: Matthias Brandt erzählt in „Blackbird“ von Tod und Liebe in der Jugend – und beweist Qualitäten in der hohen Kunst des Einfühlens.
Dank Hiphop und Social Media ist Shirin David zu einem Idol der Jugend geworden. Nicht alles, was sie tut, muss man mögen – doch es verdient Respekt.
Imitieren gehört von Beginn an zu unserem Leben wie atmen und essen. Aber wie steht es mit dem Lernen? — „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ behauptet eine alte Redensart, und es liegt nicht wenig Wahrheit darin.
Masken waren ihm früh vertraut: Edward Snowden erzählt in einer fesselnden Autobiographie, wie er zum Whistleblower wurde.
Wer im geteilten Deutschland hinter einer Mauer aufgewachsen ist, weiß, was er an Europa hat: Ein Vortrag im nordirischen Belfast.
Er ist beliebt, ehrgeizig, enorm schnell und hat es so in die Bundesliga geschafft: Fußballer Jean Zimmer und sein Motto „Niemals aufgeben“.
Johann König, Sohn des früheren Städelschul-Rektors Kasper König, ist einer der bedeutendsten Galeristen der Welt – obwohl er nach einem Unfall in seiner Jugend zeitweise fast blind war.
Der Designer Luigi Colani ist tot. Er sei am Montag im Alter von 91 Jahren in Karlsruhe gestorben, sagte seine Lebensgefährtin Yazhen Zhao.
In „Gevatter“ erzählt Schwarwel über seine Kindheitsängste und führt seinen Protagonisten bis in die Verzweiflung eines Erwachsenendaseins. Fünf Hefte soll die Geschichte umfassen, finanziert wird sie von einer Stiftung, die den Umgang mit dem Tod erleichtern will.
Neue Tests sollen vorhersagen, wie lange ein Mensch noch zu leben hat. Kritisch steht dazu die Medizinethikerin Alena Buyx.
Sommerregen in der französischen Provinz: Sechs Jahre nach Peter Kurzecks Tod erscheint aus dem Nachlass sein bislang schönster Roman.
Anke Bär zeichnet in „Kirschendiebe“ ein deutsches Nachkriegspanorama. Ihr Kinderbuch ist auch eine Aufforderung, selbst Fragen zu stellen und Erinnerungen zu teilen.
Mit 30 hat Sahra Wagenknecht einen Abschluss als Philosophin, aber keinen Plan; weder persönlich noch politisch. Ihre Rettung ist ein Studium der Ökonomie, schreibt Christian Schneider in seiner neuen Biographie. Ein Vorabdruck.
Dieser Film hat fast nichts gekostet, und man sieht es ihm in einem guten Sinn an: Michael Kliers „Idioten der Familie“ erzählt unverkrampft von einer Generation, der etwas fehlt.
Mark Soliz hatte 2010 mit einem Komplizen zwei Menschen getötet. Trotz einer frühkindlichen Krankheit wurde er wurde zum Tode verurteilt. Es war bereits die 15. Hinrichtung in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr.
Das Café Gruber war in Frankfurt eine Institution. Schon Gisela Grubers Urgroßvater war Konditor. Sie hat den Betrieb fortgeführt. Doch jetzt geht es nicht mehr.
Peter Lindbergh, der in dieser Woche gestorben ist, hat die Mode verändert – mit einfach genialen Fotos. Die Frauen liebte er so sehr, dass sie sich nicht einmal zurechtmachen mussten für ihn.
Dürfen Frauen Priester werden? Ist der Zölibat noch zeitgemäß? Die katholische Kirche prüft nach dem Missbrauchskandal ihre Strukturen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz sagt, was sich ändern muss – und was nicht.
Immer mehr Jugendliche glauben, sie lebten im falschen Geschlecht. Ein Gespräch mit der Ärztin Annette Richter-Unruh über schwierige Diagnosen und Reue nach Hormontherapien.
Im Missbrauchsfall Lügde sind die Urteile gefällt. Nicht geklärt wurde, warum so viele Behörden versagten. NRW-Innenminister Reul lobt das Urteil als „Warnung an alle Täter“.
Zwei Männer haben auf einem Campingplatz in Ostwestfalen Kindern jahrelang schweres Leid zugefügt. Dafür müssen sie nun viele Jahre ins Gefängnis. Danach bleiben sie in Sicherungsverwahrung.
Seine Unzugänglichkeit ist Suggestion, und hier fällt denn auch die Maske: Claudio Armbrusters Porträt des Schriftstellers Ferdinand von Schirach zeigt einen Mann, der das Bild von sich selbst kontrollieren will.
Dauernd wird über „Europa“ geredet. Kann man damit auch Gefühle verbinden, positive gar?
Der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie mit. Lindbergh arbeitete für berühmte Modeschöpfer und prägte die Modefotografie mit seinen markanten Schwarzweißbildern.
Trotz seiner Provokationen und Eklats gilt Yann Moix als ernstzunehmender Autor. Nun kommen neue Polemiken auf: Neben antisemitischen Zeichnungen und Texten geht es auch um Freundschaften mit Rechtsextremen.
Mutterliebe überwindet väterliche Verbote, auch wenn sie vom Jade-Kaiser persönlich kommen: In seinem neuen Bilderbuch „Sohn des Himmels“ schöpft Chen Jianghong abermals aus den Mythen Chinas.
Thomas de Maizière war als Bundesminister des Innern lange für Sport zuständig. Hier schreibt der Politiker über die Lust am Wettbewerb, die Autorität von Trainern und die Bedeutung von Gemeinschaftserlebnissen.