Die Modernisierung unserer Väter
Bov Bjergs Roman „Serpentinen“ erzählt vom Schwarzen Gott der Depression und von der düsteren Seite der Bundesrepublik. Das Buch hat eine Wucht, die manche Leser vielleicht aus der Kurve tragen könnte.
Bov Bjergs Roman „Serpentinen“ erzählt vom Schwarzen Gott der Depression und von der düsteren Seite der Bundesrepublik. Das Buch hat eine Wucht, die manche Leser vielleicht aus der Kurve tragen könnte.
Die 25 Jahre alte Schauspielerin Saoirse Ronan ist auf der Leinwand erwachsen geworden. Im Interview spricht sie über extreme Gefühle und verrät, warum sie sich förmlich aufgedrängt hat, um die Hauptrolle in „Little Women“ zu bekommen.
An diesem Montag beginnen in Iowa die Vorwahlen der Demokraten. Wer hier überzeugen will, muss auch zu bräunlichem Trinkwasser etwas zu sagen haben. Auf Wahlkampftour mit Pete Buttigieg.
Keith ist ein Farmer in Iowa. Er hat einen Pick-up, er hat eine Knarre, er liebt seine Familie. Nur in einem Punkt ist Keith ganz anders: Er kann Donald Trump nicht leiden.
Der Regisseur und Berliner Intendant Barrie Kosky spricht über die Unterschiede von „Carmen“ und „Salome“ und seine Faszination für die jiddische Operett.
Warum nicht den Herzschmerz und all die Traurigkeit mit Euphorie besingen? Ein Treffen mit der Rapperin und Sängerin 070 Shake aus New Jersey.
Er sah gut aus, starb jung und hinterließ Songs wie „Beautiful Girl“ oder „Mystify“. Gerade wäre der INXS-Sänger Michael Hutchence sechzig Jahre alt geworden. Erinnerung an Begegnungen.
Seit Jahrzehnten verkauft Christian Courtin-Clarins die Schönheitsprodukte seines Familienunternehmens in die ganze Welt – und beobachtet, wie sie sich verändert.
Ich vermisse die Verkehrsnachrichten im Deutschlandfunk jetzt schon. Sie halfen mir dabei, morgens in den Tag zu kommen. Ein Abschiedsgruß.
Mit Gardinenpredigten hält sich Greta Gerwig in ihrer Romanverfilmung von Louisa May Alcotts „Little Women“ zurück. Und doch versetzt sie allen Romantikern am Ende einen Stich ins Herz, der aber den Kopf freimacht.
Vor zehn Jahren wurde der Missbrauchsskandal am Berliner Canisius-Kolleg öffentlich. Obwohl Tausende Kinder Opfer sexuellen Missbrauchs wurden, wird das Thema immer noch nicht ernst genug genommen.
Ecuador galt lange genug als Bananenrepublik. Jetzt entdecken junge Köche den Reichtum von Natur und Kultur und schenken dem Land eine neue Identität.
Zofia Posmysz hat den Horror der Massenvernichtung überlebt. Sie sah die Menschen, die ins Gas gingen, und es nicht wussten. Nach dem Krieg schrieb sie die Vorlage für eine Auschwitz-Oper. Eine Begegnung.
Ihre politischen Jugendbücher haben uns geprägt. In unsicheren Zeiten hat sie die Gesellschaft für schwierige Themen sensibilisiert. Zum Abschied von Gudrun Pausewang, die am Freitag gestorben ist.
Lidia hieß früher Ludmila. Sie war drei, als sie ins KZ Auschwitz kam. Dort wurde ihr die Liebe ausgetrieben. Heute kann sie immerhin darüber reden.
Die Basketballwelt trauert um einen ihrer besten Spieler: Der frühere NBA-Superstar Kobe Bryant kommt bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben. Das bestätigt der Bürgermeister von Los Angeles. Auch eine Tochter Bryants ist unter den neun Opfern.
Wie geht das, Schreiben ohne festen Ort? Im Frankfurter Literaturhaus sprechen zehn Autoren über Zukunft und Herkunft.
Der Österreicher Romed Baumann wechselt ins deutsche Ski-Team. Ein paar Fans nennen ihn „Vaterlandsverräter“. Auf der legendären Streif zeigt er nun eine starke Abfahrt – und schwärmt von den Deutschen.
Mit einer überragenden Leistung wirft Domagoj Duvnjak die Kroaten ins Finale der Handball-EM. Dort geht es gegen Spanien. Und dort dürfen seine Nebenleute den Star vom THW Kiel nicht im Stich lassen.
Das monströse Verbrechen, das in Auschwitz begangen wurde, ist kaum zu begreifen. Wie nähert man sich der Gedenkstätte? Ein Besuch an dem Ort, der zum Synonym für den Holocaust geworden ist.
Von einem scharfen Windstoß wird Martin Heidegger aus dem Idyll der Kindheit gerissen. Eine Geste, die seine spätere Philosophie kennzeichnen wird.
Lidia Maksymowicz hat als kleines Mädchen die Hölle von Auschwitz überlebt. Für FAZ.NET erinnert sie sich an die schreckliche Zeit im Lager zurück.
Sie arbeitete als Grundschullehrerin in Osthessen, und ihr Jugendbuch „Die Wolke“ beschäftigte die Bundesregierung: Im Alter von 91 Jahren ist die Schriftstellerin Gudrun Pausewang gestorben.
Peter Weibel hört beim ZKM in Karlsruhe nicht auf. Warum auch? Seine Retrospektive zeigt, dass er stets vorausahnte, was der Gesellschaft blüht. Als nächstes wären das die „Biomedien“.
Als erster deutscher Bundespräsident spricht Frank-Walter Steinmeier in Yad Vashem und zeigt sich besorgt über einen wieder aufkeimenden Antisemitismus. Vor allem aber schwebt Putins Schatten über der Veranstaltung.
Marija Lassizkene ist ein Hochsprung-Star. Immer wieder fällt sie mit deutlichen Äußerungen auf. Nun übt sie harte Kritik an den Reformen in Russland, hofft auf den neuen Sportminister – und spricht über einen Nationenwechsel.
Moshe Haelion wird als Jugendlicher nach Auschwitz deportiert. Er kann zunächst nicht glauben, was dort passiert. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers ist er sich sicher: „Ein Holocaust kann wieder geschehen.“
Die Pariser Tänzer kämpfen um eine Regel aus dem Jahr 1698. Nur weil sie heutzutage nicht mehr bald nach dem Erreichen des Rentenalters sterben, kann man sie nicht zum Fußvolk der Theaterbeschäftigten machen.
Naomi Osaka hat ein schwieriges Jahr mit Problemen hinter sich. Nun ist sie zurück. Nicht nur an ihrem besonderen Humor ist zu erkennen, dass es aufwärts geht für die Titelverteidigerin vor den Australian Open.
Sein Serien-Kommissar Gereon Rath würde ihn wohl unter den Tisch trinken, glaubt Volker Bruch. Hier spricht der Schauspieler über seine Augenringe, Ernährung und das Glück, mit Familie und vier Eseln auf dem Dorf zu leben.
Der Leidensweg der „Arbeitsscheuen“ in der Zeit des Nationalsozialismus wurde vergessen: Die unfassbare Odyssee des Auschwitz-Überlebenden August Schäfer III aus Nister.
Wer sich nach dem Start von Julia Klöckners merkwürdiger #Dorfkinder-Kampagne auf Twitter umschaut, hat den Eindruck, niemand komme mehr von diesem „Land“. Es muss ein schrecklicher, düsterer Ort sein.
Buzz Aldrin hatte als Astronaut das größte Abenteuer der Menschheit zu bestehen. Sein Leben danach war bestimmt von Verpflichtungen, Höhenflügen und Krisen. An diesem Montag wird er 90 Jahre alt.
Für Rollenspieler und Freunde opulenter Partykleidung: In Reichelsheim finden sie ihre Kleidung, in Sylvie Amends Gewandschneiderei.
Immer wieder Ostdeutschland: Immer wieder gibt es fremdenfeindliche Attacken. Das ist auch ein spätes Erbe des Alltagsrassismus, der in der DDR nie wirklich bekämpft wurde.
Fredrik Vahle und Dietlind Grabe-Bolz singen sozialkritische Kinderlieder. Sie ist auch die Oberbürgermeisterin von Gießen. Ein Gespräch über Musik, Politik und das Geheimnis eines guten Liedes.