Warum Spielen schlau macht
Wenn man manche Eltern so hört, könnte man meinen, Spielen sei das komplette Gegenteil von Lernen. Stimmt nicht, sagen Forscher: Beim Spielen machen wir grundlegende Erfahrungen. Von der Geburt an.
Wenn man manche Eltern so hört, könnte man meinen, Spielen sei das komplette Gegenteil von Lernen. Stimmt nicht, sagen Forscher: Beim Spielen machen wir grundlegende Erfahrungen. Von der Geburt an.
Ein Südstaatenrocker, der reflektiert über Feminismus spricht und den Präsidenten angreift? Ja, das gibt es: Jason Isbell hat vier Grammys und eine Sucht überwunden. Sein neues Album „Reunions“ ist ein Rock-Meisterwerk von geradliniger Komplexität.
Späte Entdeckung: Zora Neale Hurstons historisches Dokument „Barracoon“ verleiht einem Opfer des Sklavenhandels eine Stimme. Nun erscheint der Text vorbildlich ediert auf Deutsch.
Vor mehr als fünfzig Jahren sah ich als Kind Detroit brennen. Jetzt brennt das Land wieder. Was werden meine Kinder einst über die Gegenwart denken, und wie wird dann ihre Zukunft aussehen?
Omas Apfelbaum trägt auch ohne alle Pflanzenschutzmittel. Aber kann man so auch einen kommerziellen Anbaubetrieb betreiben? Zu Besuch bei einem Landwirt, der zeigt, dass das durchaus geht.
Strenger Daddy oder softer Kuschelpapa? Bei der 1-2-3-Methode stellt sich die Frage, wie viel autoritäre Erziehung eigentlich noch zeitgemäß ist.
Marcel Reich-Ranicki war ein zivilisatorischer Faktor – in der Literatur und mehr noch in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Ein Gastbeitrag.
Er ist der wohl bekannteste deutsche Liedermacher, ein „Poet des Alltäglichen“ ist er genannt worden, er steht seit 50 Jahren auf der Bühne: Reinhard Mey über seine drei Kinder, das zärtliche Verhältnis zu seinen Gitarren und die Schönheit seiner Frau.
Passt gut ins Jahr 2020: Die Schmuckkünstlerin Victoire de Castellane hat sich für die Kollektion „Dior et Moi“ vom Art déco der 1920er insprieren lassen. Das Zusammenspiel von Steinen und Perlen wirkt dennoch frisch.
Hat er wirklich mit seinen Bildern die Sitten verdorben? Warum sich ein neuer Blick auf den Rokokomaler François Boucher lohnt, der an diesem Samstag vor 250 Jahren gestorben ist.
Er war Mentor für viele, Herausgeber der Zeitschrift „manuskripte“ und Autor: Der Grazer Lyriker Alfred Kolleritsch ist mit 89 Jahren gestorben.
Die berühmte Hüsgen-Uhr faszinierte schon den jungen Goethe. Heute steht sie im Goethe-Haus. Und funktioniert auch noch heute einwandfrei.
Mit Märchen und Liedern wollte sich Clemens Brentano weiterentwickeln: In „Gockel, Hinkel, Gakeleia“ hat der Frankfurter Kaufmannssohn das verschlungene Erzählen aus der Tradition arabischer Blütenornamentik auf die Spitze getrieben.
Er war Teil der legendären „Act Up“-Bewegung: Nun ist der Aids-Aktivist und Autor Larry Kramer im Alter von 84 Jahren gestorben.
Catherine Gordeladze lehrt an der Musikhochschule, wurde 2017 als „herausragende Persönlichkeit mit Migrationshintergrund“ geehrt und hat jetzt wenig bekannte Capriccios eingespielt.
Zwischen Verzweiflung und Glück: 25.000 Familien sind in einer Studie befragt worden, wie sie die Corona-Krise erleben. Welche Familien hart getroffen sind – und für welche die Krise eine Erleichterung ist.
Gerüche wecken Erinnerungen und Emotionen, lassen uns an ferne Orte reisen oder in die Vergangenheit: Ein Gespräch mit der Parfümeurin Victoria Frolova über die Macht des Dufts.
Homeoffice, das haben die letzten Wochen gezeigt, kann ziemlich langweilig sein. Influencer aber mussten das Beste daraus machen, denn die Kundschaft hat Erwartungen.
Fanny Ardant ist eine der Grandes Dames des Films. Im Interview spricht sie über ihren Weg auf die Leinwand, ihre Liebe fürs Italienische und die Erinnerung an schmerzhafte Zeiten.
Anke Kuhls Comic „Manno!“ erzählt von einem Schwesternpaar und von den siebziger Jahren. Darum taugt es für Jung und Alt. Was wir da lesen, ist von zeitloser Brillanz.
Auf kurze Sicht wird es in der Corona-Krise Veränderungen geben: Manche werden sterben, manche die Arbeit verlieren oder bankrott gehen. Aber die Überlebenden werden sich bemühen, alles wieder so zu machen, wie es war.
Bubble Tea ist eines der wenigen Symbole moderner taiwanischer Identität, die es auf die globale Bühne geschafft haben. Über schwierige Gefühle und ein politisches Getränk.
Ein Mann bricht bei einem alten Freund ein und will dessen Drogen klauen. Doch die Mutter erwischt ihn und ruft die Polizei - zum Nachteil ihres Sohnes: Der wurde jetzt zusammen mit dem Einbrecher verurteilt.
Diffamiert DFB-Präsident Keller die Spieler? Jonas Baer-Hoffmann von der Spielergewerkschaft Fifpro kritisiert den Verband und die DFL deutlich. Er fordert mehr Mitsprache für Profis und erklärt, warum eine Gehaltsobergrenze das Ende des Transfersystems bedeutet.
Während viele Kinder und Jugendliche überhaupt nicht mehr verstehen, warum Erwachsene immer von Autos reden, diskutieren die, ob der Staat ihnen beim Kauf sogar Geld zuzahlen sollte. Was ist da los?
Tanja Grandits will vor allem Spaß im Leben. Und am liebsten kocht sie. Genau diese Kombination hat die Chefin der Baseler Feinschmeckerinstitution „Stucki“ zur besten Köchin der Schweiz werden lassen. Die Kolumne Geschmackssache.
Ist der Charakter mit 30 Jahren ausgebildet? Das nahm die Psychologie lange an. Doch Corona zeigt, dass wir uns verändern können – sowohl unbewusst als auch absichtlich.
Während das Bruttoinlandsprodukt wegen der Pandemie schrumpft, hat die Corona-Krise auch Einfluss auf unseren Charakter. Starke Nerven brauchen indes die Profifußballer. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Viel wissen, nichts verzerren und berückend erzählen: In Tessa Hadleys Roman „Zwei und zwei“ kreuzen sich die Wege von vier Menschen.
Es ist ungewiss, wann man wieder in die Schweiz reisen darf. So lange sind die Romane von Charles Dickens, der die Seen und Berge liebte, ein guter Trost.
1957 ging der große schwarze Fotograf Gordon Parks mit der Polizei auf Streife durch Amerikas Metropolen. Sein Auftrag war, das Verbrechen zu dokumentieren. Seine Bilder leisten aber viel mehr.
In Beirut scheint die Sonne am blauen Himmel, während verrückte Islamisten Fatwas verhängen. Und die Menschen setzen ihre Haustiere aus, weil sie gehört haben, sie wären ansteckend.
„Israel, die Juden und wir“: Ein Artikel von Achille Mbembe aus dem Jahr 1992 belegt, dass die Auseinandersetzung mit Israel der Ausgangspunkt seiner ganzen Theorie ist. Ein Gastbeitrag.
Cholera, Pest und die Revolution von 1848: Dieses Gedicht eines freiheitsliebenden Grafen ist hoffnungslos anachronistisch und zugleich erstaunlich aktuell.
Wir wollten von Ihnen wissen: Wie verändert sich in der Corona-Krise Ihre Stadt oder Ihr Dorf? Sie haben geantwortet. Ein Ausschnitt aus den vielen Zuschriften.
Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Acht prominente Zeitzeugen aus Politik, Sport, Kultur und Medien erinnern sich an die entscheidenden Tage.