Mein Land brennt
Für die neue Trockenheit, die sich in Kalifornien ausbreitet und die Brände auslöst, sind wir verantwortlich. Wir können das ändern. Denn wir haben die Wahl. Ein Gastbeitrag.
Für die neue Trockenheit, die sich in Kalifornien ausbreitet und die Brände auslöst, sind wir verantwortlich. Wir können das ändern. Denn wir haben die Wahl. Ein Gastbeitrag.
Sie habe ein Buch schreiben wollen, von dem sie sich wünschte, ihre Eltern und sie selbst als junge Mutter hätten es gelesen: Psychotherapeutin Philippa Perry erklärt, wie sich die Bindung zum Kind stärken lässt.
Manche halten ihren Roman „Hundert Augen“ für eine Dystopie oder für Science-Fiction. Dabei schreibt nur niemand in ihrer Generation so gegenwärtig: Eine Begegnung mit der argentinischen Schriftstellerin Samanta Schweblin.
Am Samstag wird das Land Hessen 75 Jahre alt. Aber: Hessen, wer bist du? Auf der Suche nach einer Identität, die das Bundesland zusammenhält.
Wie man die Herzen in der jungen Bundesrepublik erreicht: Mit seinem Roman über die Augsburger Puppenkiste zählt Thomas Hettche zu den Favoriten für den deutschen Buchpreis.
Eine Hochstaplerin schleicht sich in eine psychiatrische Klinik – und in den Roman „Einer flog über das Kuckucksnest“. Netflix erzählt die Geschichte der Mildred Ratched, aber völlig überproduziert.
Hotelerbin, It-Girl, Trash-Ikone: Alle glauben, Paris Hilton als Blondine vom Dienst zu kennen. In einer neuen Dokumentation erzählt sie nun ihre persönliche Geschichte – mit einer Abgründigkeit, die man nicht erwartet hätte.
Zwischen Militär-, Kultur- und Kunstgeschichte, seinen Domänen, hielt er sich von modischen Methodendiskussionen fern: Mit 96 Jahren ist der amerikanische Historiker Peter Paret verstorben. Ein Nachruf.
Passt das deutsche Schulsystem noch zur Gegenwart? Eine Schuldirektorin erklärt im Interview, wie Schule besser werden kann und warum Noten, Lehrpläne und das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrkräften auf den Prüfstand müssen.
Wo liegt die kleinste Gemeinde in Deutschland – und wer wohnt dort? Ein Interview mit dem Ortsbürgermeister Roderich von Greve-Dierfeld über sein kleines Dorf der Superlative.
Im September vor zehn Jahren erschien „Tschick“. Wolfgang Herrndorfs Roman von zwei Jungs, die im geklauten Lada den Sinn des Lebens suchen, wurde ein Welterfolg. Sein Autor, der unheilbar erkrankt war, als er das Buch im Sommer 2010 fertigschrieb, bekam Fanpost von Diepholz bis Costa Rica. Wir drucken sieben Briefe ab.
Beinahe wäre Michael Förtsch Lehrer geworden. Seine Begeisterung für die Quantentechnologie und ein paar Zufälle haben ihn aber zum Unternehmer gemacht. Zu einem erfolgreichen.
Je geringer der Altersunterschied, desto größer die Angst, zu kurz zu kommen: Futterneid lässt sich unter Geschwistern schwer vermeiden. Und er verwächst sich nicht immer.
Ob kleine krumme Dinger oder großer Betrug: Wenn Kollegen sich nicht korrekt verhalten, schädigt das den Arbeitgeber. Petzen ist heldenhaft – aber nicht immer ratsam.
Karl Lagerfeld, der im vergangenen Jahr gestorben ist, hat sich über seine Kindheit in der Nazi-Zeit immer nur vage geäußert. Das könnte einen Grund haben: Wie neu entdeckte Dokumente zeigen, waren seine Eltern Mitglieder der NSDAP.
Wer liest heute noch Thomas Carlyle, den viktorianische Literaten und Goethe-Verehrer? Als der schottische Anglist H. J. C. Grierson 1930 in Heidelberg den deutschen Dichter Friedrich Gundolf kennenlernte, galt der viktorianische Lobredner des Heroischen noch als prophetische Figur.
Hedgefonds-Manager Markus Sievers ist überzeugt, dass die Börsen in beide Richtungen laufen können. Darauf könnten sich Anleger sinnvoll vorbereiten.
Normalerweise sind Linkspartei und AfD wie Hund und Katz. Aber die Politik Putins verteidigen sie beide. Denn sie haben ähnliche Ziele.
Der amerikanische Film der in China geborenen Regisseurin Chloé Zhao erhält den Hauptpreis des Festivals. Die deutschen Hoffnungen werden dagegen enttäuscht.
Zieht ein Hirsch über für ihn unsichtbar gezogene Reviergrenzen, muss der dort verantwortliche Jäger das Tier töten: Wenn mehr Bürger wüssten, was dem Rotwild im Zeichen des Klimaschutzes angetan wird, wären sie entsetzt.
Manche Sonnenblumen wachsen so hoch hinaus, dass sie die Häuser ihrer Besitzer überragen. Der Wettbewerb um die größte Pflanze ist eröffnet! Doch wie motiviert man die eigene Blume zu solchem Rekordwachstum?
Das Berliner Gallery Weekend verzagt nicht in schwerer Zeit – und konzentriert sich auf sehr sehenswerte Werke.
Die Geschichtsprofessorin Jessica Krug hat die George-Washington-Universität verlassen. Zuvor hatte sie eingestanden, sich eine falsche Identität mit afro-karibischer Herkunft gegeben zu haben.
Verena Pausder kämpft für digitale Bildung. In der Start-up-Szene ist sie schon lange bekannt. Jetzt denkt sie über den Einstieg in die Politik nach.
Im English Theatre in Frankfurt trifft Patricia Highsmith im Stück „Switzerland“ auf ihre mörderische Lieblingsfigur Mr. Ripley. Die Inszenierung von Tom Littler zeigt die schillerndsten Figuren in der Geschichte des Kriminalromans des 20. Jahrhunderts.
Wertschöpfung durch Kinder gibt es auch heute. Doch in den historischen Kinderrepubliken war die Rhetorik dafür besonders ausgefeilt: Die Modelle verschleierten ihren wahren Zweck.
Donald Trump nennt Gefallene „Verlierer“. Das passt zu einem Mann, der sich dem Militärdienst entzog – und von Anstand wohl noch nie etwas gehört hat.
Nicolas Boukhriefs Film „Drei Tage und ein Leben“ erzählt von einer Kindheit in der belgischen Provinz – und davon, wie sie durch ein traumatisches Ereignis endet. In einer Nebenrolle glänzt Sandrine Bonnaire.
Es bleibt alles in der Familie: Raphaël Enthoven, der Philosoph, der es meisterlich zu vulgarisieren versteht, hat eine Abrechnung mit den französischen Intellektuellen geschrieben.
Mochi, Kakigori und Bingsoo: Die Eistrends dieses Sommers stammen aus Japan und Südkorea. Sie sind süß und fluffig und schmecken so ganz anders als das klassische Speiseeis.
Ein besserer Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch ist dringend erforderlich. Aber symbolische Reformen des Sprachgebrauchs oder des Strafrahmens bringen nichts. Ein Gastbeitrag.
Wiener Weekend: Das Galerienfestival Curated by gibt richtig Gas.
Die Schriftstellerin Andrea Paluch hat früher Bücher gemeinsam mit ihrem Mann Robert Habeck geschrieben. Im Interview erzählt sie, wie es ist, ohne ihn zu arbeiten.
Wenn Sie Ihrem Gaumen eine ganz besondere Köstlichkeit aus Fisch und Garnelen gönnen wollen, hat Patricia Andreae das passende Rezept aus Lateinamerika – und kann auch gleich den passenden Wein dazu empfehlen.
Mit seinem ambitionierten Projekt „Akon City“ will der Künstler Diskriminierten eine Heimat bieten und Investitionen in das westafrikanische Land bringen. Ein Drittel des benötigten Geldes sei bereits gesichert, sagt er.
Erwachsene, die in ihrer Kindheit sexuell gequält und gefoltert wurden, überleben oft nur deshalb, weil sie ihr Ich in unterschiedliche Persönlichkeiten aufgespalten haben. Verstanden werden Personen mit einer dissoziativen Identitätsstörung aber nur selten.