Riecht nach Leben
Schönheit ist heute ein heikles Thema. Designer Elie Saab ist im Krieg aufgewachsen und bis heute mit dem Schrecken vertraut. Gerade deshalb ist sein Bild von Schönheit so klar – und hat vor allem etwas mit Frauen zu tun.
Schönheit ist heute ein heikles Thema. Designer Elie Saab ist im Krieg aufgewachsen und bis heute mit dem Schrecken vertraut. Gerade deshalb ist sein Bild von Schönheit so klar – und hat vor allem etwas mit Frauen zu tun.
Der Fall Peng Shuai bewegt auch Andrea Petkovic. Im Interview spricht sie über ihren Wunsch nach Gerechtigkeit, Solidarität unter Tennisspielerinnen und die Furchtlosigkeit der jüngeren Generation.
Was am Sauerland zu loben ist: Ulrich Raulff widmet sich einem der unverstandensten Stämme unter den Deutschen und schreibt dabei auch ein Stück Autobiographie.
Diese Frau ist als Künstlerin zu feiern: An diesem Freitag wird die Malerin und Zeichnerin Françoise Gilot, die mit Picasso liiert war, hundert Jahre alt.
Eine mutige Exzentrikerin: Michaela Karl legt eine Biographie der Tanzpionierin Isadora Duncan vor und porträtiert nebenbei die Gesellschaft der Belle Époque.
Wie stellt man bloß Aretha Franklin dar? Jennifer Hudson versucht es – auch, weil sie selbst ein bewegtes Leben als schwarze Frau hatte. Ein Besuch am Set des Films „Respect“.
Seit 2015 steigt die Gewalt in Partnerschaften an, die meisten Opfer sind Frauen, die meisten Täter Männer. Die Dunkelziffer ist diesbezüglich ohnehin hoch. War im Lockdown alles noch schlimmer?
Knicke, Kanten, Klebstoffkoller? Wie sich unsere Autorin mit dem Basteln aussöhnte und dadurch zu einem besseren Menschen wurde.
Vor acht Jahren endete die Serie „Dexter“. Sie war ein Riesenerfolg und einigermaßen umstritten. Der „Held“ ist schließlich ein Serienkiller. Nun kehrt er zurück.
Im Beruf geht es oft darum, eine Rolle auszufüllen und seine Launen zu Hause zu lassen. Mittlerweile aber ist es schick, sich auch mal Blöße zu geben – im richtigen Maß.
Das Museum von Eintracht Frankfurt wird ausgezeichnet. Leiter Matthias Thoma spricht im Interview über die Verleihung des Julius-Hirsch-Preises vom DFB und die Aufarbeitung der Vergangenheit.
Der ehemalige Hungerstreikende Henning Jeschke plant weitere Aktionen. Laut der Wissenschaft bleiben nur noch drei Jahre, um das Ruder herumzureißen. Kann ziviler Ungehorsam ausreichend aufrütteln?
Margaret Atwood wurde mit „Handmaid’s Tale“ weltberühmt. Doch schon 1972 sorgte sie mit ihrem Buch „Survival“ für großes Aufsehen. Jetzt liegt es endlich in deutscher Übersetzung vor.
Kann man aus Christian Krachts Roman „Eurotrash“ ein Theaterstück machen? Auf der Berliner Schaubühne versuchen sie es. MIt Joachim Meyerhoff als Christian Kracht. Und Angela Winkler als Mutter.
Methodenfragen eines ehedem Unterprivilegierten: Édouard Louis begibt sich mit seinem aktuellen französischen Buch auf neue Wege. Das jüngst übersetzte Buch gibt einen Vorgeschmack.
„Ich kenne nichts Scheußlicheres als die Normandie!“ schrieb Gustave Flaubert. Das hindert die örtlichen Touristiker jedoch nicht daran, ihn zu seinem zweihundertsten Geburtstag ordentlich zu feiern.
Hinter der traditionsreichen fernöstlichen Kampfkunst steckt mehr als Selbstverteidigung. Es geht um eine Lebensweise. Wir haben zwei Meister besucht.
Das engagierte Kind der Impressionisten: In Paris ist die erste Ausstellung Julie Manet zu sehen. Als Spross einer Malerfamilie wurde die Manet-Erbin praktisch auf der Leinwand erwachsen.
Ihre Familie spielte in der afghanischen Politik einst eine große Rolle. Dann musste sie fliehen: Im Interview spricht die Politologin Maryam Baryalay über das Afghanistan von heute, ihre Eltern – und ihre Großmutter, die Teil der Frauenbewegung war.
Der Campusroman als Bühnenknaller: Das Düsseldorfer Schauspielhaus zeigt „Identitti“ in einer Bearbeitung der Autorin Mithu Sanyal.
Als Kind reiste Ben Gorham viel nach Mumbai, um seine Großmutter zu besuchen. Nun hat der Gründer des Parfümlabels Byredo die Kindheitserinnerungen zu einem Duft gemacht.
Sprache und Literatur verdanken Wolken, Regen und Wind eine ganze Menge. Einen der berühmtesten Romane der Literaturgeschichte hätte es ohne schlechtes Wetter vielleicht nie gegeben.
Fällt heute der Name Schiller, reagieren manche mit müdem Lächeln. Aber wie kann man gleichgültig bleiben vor seiner Kraft, vor allem der seiner Dramen? Ein Blick auf Friedrich Schillers Weltverständnis.
Fjodor Dostojewski, der schwerverdauliche Klassiker, ist zum zweihundertsten Geburtstag in Russland als Ikone, als Musical- und Theaterautor allgegenwärtig.
Während die Kanzlerin ein rasches Bund-Länder-Treffen will, berät der Bundestag über die Ampel-Pläne gegen Corona. Die Karnevalssaison beginnt – in Köln ohne das Dreigestirn. Und in Wolfsburg wird Joachim Löw verabschiedet. Der F.A.Z-Newsletter.
Erst schwerste Geburtsfehler, danach Krebs – und heute Star in der Volleyball-Bundesliga: Krystal Rivers leistet in Stuttgart Unglaubliches und könnte zur weltbesten Spielerin auf ihrer Position werden.
Der Regisseur Andreas Kleinert erzählt das Leben des DDR-Dichters Thomas Brasch in nostalgischen Schwarzweißbildern. Aber er versäumt es, das Familiendrama darin scharf zu stellen.
Sprechende Bücher und zauberhafte Buchhandlungen: Die Autorin Katja Frixe versteht es, junge Leser in den Bann zu ziehen. In den F.A.Z.-Sonntagsgeschichten liest sie aus „Fuchsland“, einer fantastischen Welt.
Das letzte Mal, als die dänische Königin Margrethe II. einen Staatsbesuch abstattete, war Helmut Schmidt gerade Bundeskanzler geworden. Nun besucht sie Deutschland abermals. Eine Audienz bei einer erstaunlichen Königin.
Wie München ein architektonisches Juwel zurück bekommt: Die alte Synagoge an der Reichenbachstraße wird saniert.
Eigentlich wollten wir von Will Smith etwas über seinen neuen Film wissen. Stattdessen kippt er sein Privatleben aus. Sind wir jetzt alle Oprah Winfrey?
Seine Filme über Wagner, Hitler und Ludwig II. haben ihn berühmt gemacht. Heute lebt er in seinem Geburtshaus in Nossendorf, Vorpommern. Hans-Jürgen Syberberg gehört zu den deutschen Epochenkünstlern der Nachkriegszeit. Hier spricht er über ein Land, das sich vor seinem Erbe wegduckt.
Fitness-Kult hin oder her: Man kann es mit dem Körper auch übertreiben.
Und manchmal ist die Realität auch schon der Gag: Was der Comedian Oliver Polak in der Psychotherapie gelernt hat, warum ihm wenig peinlich ist und er Otto Waalkes verehrt.
In seiner Garage hegt Oleg Dolin spektakuläre Oldtimer, fast alle sind fahrtüchtig. Jetzt wird das Gebäude abgerissen – und er weiß nicht, wohin mit seinen Schätzen. Ein Besuch.