„Ich will Ordnung und Chaos“
Die britische Schriftstellerin Deborah Levy gehört zu den wichtigsten literarischen Stimmen der Gegenwart. Gerade hat sie ihre Autobiographie abgeschlossen: „Ein eigenes Haus“. Ein Gespräch über Widersprüche.
Die britische Schriftstellerin Deborah Levy gehört zu den wichtigsten literarischen Stimmen der Gegenwart. Gerade hat sie ihre Autobiographie abgeschlossen: „Ein eigenes Haus“. Ein Gespräch über Widersprüche.
In Amerika ist die bislang höchste Strafe gegen einen Unterstützer des ehemaligen Präsidenten Donald Trump wegen der Erstürmung des Kapitols verhängt worden. Wegen des Angriffs auf Polizeibeamte muss er fünf Jahre ins Gefängnis.
Uri Geller hat sich zu seinem 75. Geburtstag mit einem Museum in seiner Heimatstadt in Tel Aviv ein Denkmal gesetzt. Zu bewundern gibt es zahlreiche verbogene Löffel – aber nicht nur.
Eine Ausstellung wie diese hat es nie gegeben: Im Auftrag von Präsident Macron eröffnet das provisorische Grand Palais Ephémère mit Gemälden von Anselm Kiefer zur Dichtung von Paul Celan.
Märtyrer der Schmerzenskunst: Das dichterische Werk von Federico García Lorca ist ohne seine andalusische Heimat undenkbar. Auf der Suche nach seinen Spuren in Granada spürt man auf Schritt und Tritt, wie eng beides verwoben ist.
In „Der Rebell“ spielt Mišel Matičević Boris Beckers Manager Ion Tiriac. Kaum ein deutscher Schauspieler nimmt soviel in Kauf, um sich auf seine Rolle einzustellen. Ein Gespräch über das Spiel mit dem Körper.
Er ist Diplomingenieur, hat einen Philosophie-Abschluss und verwandelt die Eifel in seinen Büchern in eine doppelbödige Welt. Heute feiert der Schriftsteller Norbert Scheuer seinen siebzigsten Geburtstag.
War es Verzweiflung? War es Chuzpe? Wie Wolfgang Hilbig zum Dichter wurde. Ein Essay zur Erinnerung an den bereits 2007 gestorbenen Schriftsteller.
Wie man ein Haus baut, dem anderen seine Freiheit lässt und sich der Welt in die Arme wirft: Mit diesen Büchern können Sie jungen Lesern eine Freunde unterm Weihnachtsbaum machen.
Mehr als bloße Kulisse: In einigen Romanen erzählen Häuser selbst Geschichten – von Architektur und Familie, Erinnern und Vergessen, Status und Verdrängung.
Paolo Sorrentino erzählt in „Die Hand Gottes“ von einer Kindheit in Neapel. Der Film, in dem Maradona eine wichtige Nebenrolle spielt, besticht durch seine Bilder, aber blendet das Schmerzhafte aus. Was der Erzählung schadet.
Trauern Männer anders als Frauen? Christopher Weck hat die Liebe seines Lebens verloren. Jetzt will er vor allem eins: Für seine Kinder da sein.
Wer der Sektenführerin nicht folgte, der war „von dem Dunklen besessen“. Das kostete 1988 in Hanau einem Kind das Leben. Nun sagt der Sohn der Sektenführerin im Prozess gegen die Mutter des getöteten Jungen aus.
Zu Weihnachten gehört das passende Gebäck. Die F.A.Z.-Redaktion stellt ihre Lieblingsrezepte vor: zum Beispiel buttrige Zuckersünden, Lebkuchen-Ausstecher und Espresso-Schokoladen-Biscotti.
Franz von Saalfeld arbeitet pausenlos an einem Theaterstück, für das er auch Kulissen baut. Seine Kunst ist schon in Tokio, Gent und Remagen ausgestellt worden.
Georg Stefan Troller feiert seinen 100. Geburtstag. Der österreichische Journalist und Filmemacher spricht im Interview über seine Jugend in Wien, seine Flucht vor den Nazis und sein Leben in Paris.
Das Tel Aviver Restaurant „George & John“ von Tomer Tal zählt zu den Besten – vor allem der hier angebotene Brunch. Geprägt wird seine Küche von seiner Kindheit und der Umgebung.
Von Prinz Philip über Friederike Mayröcker bis Alfred Biolek: Auch in diesem Jahr sind viele Ikonen und Prominente des öffentlichen Lebens verstorben. Eine Erinnerung an berühmte Menschen, die wir 2022 vermissen werden.
Einige Stimmen aus den eigenen Reihen fehlen Olaf Scholz bei der Kanzlerwahl. Dennoch ist die Stimmung gut. Am Ende lobt der Neue die Vorgängerin.
„Ein unglaubliches Gefühl durchschießt den Körper“, schwärmt die 14-jährige Segelflugschülerin und hebt ab. Auch der 30-jährige Berufspilot spricht über die Faszination, die Natur als Energiequelle zu nutzen.
Die Rauten-Geste ist zu Angela Merkels Markenzeichen geworden. Dabei ist sie viel mehr als eine simple Geste. Die Raute ist Gestalt und Metapher ihres politischen Selbstverständnisses.
Die Natur ist Herr im Wildstaudengarten von Jochen Wegner. Gepäppelt wird hier nichts – und dennoch entfaltet der freie Wuchs seine ganz eigene Magie.
Das deutsche Handballteam setzt bei der Weltmeisterschaft auf die besonderen Fähigkeiten der gebürtigen Dänin Silje Bröns Petersen. Und die sagt: „Für mich ist ein Traum wahr geworden.“
Unterwasserfotograf Christian Miller aus Franken lebt heute in Cairns und setzt sich für den Schutz der Meere ein. Den Anblick eingepferchter Haie und Rochen hält er nicht aus.
Der ehemalige DDR-Spitzenathlet Steffen Liess wollte nicht nur der Liebe wegen nach Genf. Zu seinem Schutz geriet der Schwimmstar kurz ins Gefängnis.
Der Kinostreifen „Aksel“ zeigt die absolut filmreife Karriere des norwegischen Skirennfahrers Aksel Lund Svindal. Was ihm auch widerfuhr, dieser Sportler machte weiter.
Kim Kardashian hat dem Fußballteam den Flug finanziert, Shawn Mendes und Camila Cabello trennen sich, und Rainer Calmund halbiert sein Gewicht – der Smalltalk.
Für Marathonläufer Amanal Petros ist Laufen auch Therapie. Vom Flüchtlingslager in Bielefeld schaffte er es bis in die europäische Spitze. Nun stellt er einen weiteren deutschen Rekord auf.
Im Brandenburger „Polizeiruf 110“ kehrt ein hochbetagter Holocaust-Überlebender nach Deutschland zurück. Ihm widerfährt nichts Gutes. Wir indes sehen einen Krimi von besonderem Format.
Eine der einst ärmsten Gegenden Spaniens wird gerade wiederentdeckt. Ein Marktbesuch mit der Sterneköchin Lucia Freitas in Santiago de Compostela.
Die Borisenkos haben Sportspar schon als Abiturienten gegründet. Die Zwillingsbrüder legen großen Wert auf niedrige Retourenquoten – das hat mit ihrer Kindheit zu tun.
Die Inditex-Gruppe ist mit Marken wie Zara und Bershka zum Textilimperium geworden. Nun rückt die jüngste Tochter des Gründers an die Spitze des Verwaltungsrats. Mancher ist skeptisch.
Was die Einstellung zum Wohnen angeht, unterscheiden sich die Geschlechter erheblich voneinander. Vor allem Frauen sind beim Dekorieren oftmals nicht zu bremsen. Für die Partner ist das eine Herausforderung.
Das Quartier Latin wird zum Fest. Joséphine Baker zieht in den Ruhmestempel der Nation ein. Präsident Macron hat dabei noch mehr im Sinn für die Frau, die für die Freiheit kämpfte.
Sie bewahren Kultur, feiern die Sinne, entstauben Erinnerungen, hinterfragen alte Strukturen – und gewinnen damit Sterne: Diese vier Frauen stehen für eine andere Küche und Zukunft der modernen Spitzengastronomie.
Neuerdings sind wir Eltern. Mit einem muslimisch- israelisch-jüdisch-pakistanisch-hessischen Kind ist die Identitätskrise programmiert – und auch die Herausforderung für das Bürgeramt. Eine Kolumne.