Er glaubte an die Schönheit als Allheilmittel
In der Brunnenburg über Meran fand der amerikanische Dichter Ezra Pound eine neue Heimat. Heute leitet sein Enkel dort ein Landwirtschaftsmuseum.
In der Brunnenburg über Meran fand der amerikanische Dichter Ezra Pound eine neue Heimat. Heute leitet sein Enkel dort ein Landwirtschaftsmuseum.
Von der Last, als junger Mensch ein Versprechen für ein ganzes Land sein zu müssen: In „Kinder der Hoffnung“ trifft die isrealische Regisseurin Yael Reuveny ehemalige Mitschüler und fragt nach der gemeinsamen Identität.
Steigende Immobilienpreise erschweren es zunehmend, das Elternhaus zu übernehmen. Geschwister wollen ausgezahlt werden. Wenn dann noch Sanierungsarbeiten anstehen, wird’s knapp.
Nicht jeder findet die Hochhausstadt schön. Dabei ist der Tourismus im spanischen Benidorm ressourcenschonender als im Rest der Costa Blanca.
Er hat die Therapie von Depressionen revolutioniert und mit der Kognitiven Verhaltenstherapie eine pragmatische Alternative zur klassischen Psychoanalyse entwickelt. Nun ist Aaron Beck hundertjährig verstorben.
Saúl Luciano Lliuya hat den deutschen Energieriesen RWE auf Schadenersatz verklagt. Ein Gespräch über bedrohte Gletscher, Aktivismus und seine Ziele im Kampf gegen den Klimawandel.
Wer im Rhein-Main-Gebiet ein günstiges Haus kaufen will, sollte eine glückliche Hand haben – und Besonderheiten der Gemeinden kennen. Denn viele sind inzwischen bereit, mehr zu pendeln.
Es muss nicht alles Comic werden: Stefan Haller erzählt auf der Grundlage der Aufzeichnungen seiner psychisch kranken Mutter von seiner Kindheit.
Luigi Bonaventura ist in einer mächtigen ’ndrangheta-Familie aufgewachsen und wurde selbst zum Boss. Im Interview erzählt er von der brutalen Erziehung zum Mafioso – und wie er seit seinem Ausstieg um sein Leben fürchtet.
Sarah Biasini hat für ihre Tochter ein Buch über ihre Mutter Romy Schneider geschrieben. Ein Gespräch über die Lebenden und ihre Toten.
Der Großvater kam als einer der ersten türkischen Gastarbeiter 1961 nach Lübeck. Seine Frau, sein Sohn und seine Enkelkinder erinnern sich.
Familienaufstellung: Matthias Nawrat schildert in seinem Roman „Reise nach Maine“ ein kleines Unglück, das einen großen Konflikt offenbart. So wird die Reise zu einer Lockerungsübung.
Zauberfiguren aus Alltagsdingen: Diese Straßenkünstler tragen Kostüme aus Puppen, Drähten oder Dosen. Unser Fotograf hat sie in Kinshasa aufgenommen. Die Künstler aus der kongolesischen Hauptstadt setzen so auch ökologische, soziale und kulturelle Probleme in Szene.
2014 ging die Frankfurterin Kim Teresa A. nach Syrien, um sich den Kämpfern des „Islamischen Staats“ anzuschließen. Über ihre Zeit bei der Terrormiliz entstand ein Buch. Nun wurde die junge Frau zu vier Jahren Haft verurteilt.
Kinder erleiden sexuelle Gewalt zumeist in ihrer eigenen Familie. Erkenntnisse aus der Arbeit der Unabhängigen Kommission Kindesmissbrauch. Ein Gastbeitrag.
Vieles wird digital, aber nicht alles, sagen Forscher. Beispiele für Zukunftsjobs, die nichts mit Datenanalysen und Künstlicher Intelligenz zu tun haben.
Unumstritten: Kinder werden heutzutage viel zu oft mit dem Auto durch die Gegend kutschiert. Doch es lässt sich nicht immer vermeiden. Ein Mamataxi erklärt, warum es gerne und freiwillig diese Touren übernimmt.
Die angeklagte Zweiundfünfzigjährige, die vier Bewohner eines Potsdamer Behindertenwohnheims getötet haben soll, sprach zum Prozessauftakt von einer schwierigen Jugend – und vom grausamen Tathergang.
Als Kind kam sie aus Aserbaidschan. Sie sprach kein Wort deutsch. Heute ist die Polizeibeamtin. Erfahrungsbericht einer Erfolgreichen.
Für die Behandlung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen benötigen Ärzte und Therapeuten besonderes Fingerspitzengefühl. Vor allem aber braucht es Zeit, um die richtige Diagnose zu stellen und die jungen Patienten optimal zu beraten.
Sie verbrachte ihre ganze Kindheit hinter einem Buch und erzählt davon, dass wir das Habitat unserer Familien nie ganz verlassen können: Zum achtzigsten Geburtstag der amerikanischen Schriftstellerin Anne Tyler.
Mit Thomas Mann sind viele Wohnsitze verbunden. Was sagen sie über ihn aus? Der Schriftsteller prägte die Häuser, und sie prägten sein Werk. Dieser Gastbeitrag wirft einen tiefen Blick in Manns Wohnen und Leben.
Clint Eastwood ist mittlerweile 91 Jahre alt. Ans Aufhören denkt er bislang nicht, gerade ist sein neuer Film gestartet. Doch wie hält er’s mit der Politik?
Zwischen Verehrung, Sehnsucht und dem Mysterium sexuellen Begehrens: Nach fast siebzig Jahren erscheint mit dem Roman „Die Unzertrennlichen“ erstmals Simone de Beauvoirs Geschichte einer frühen Frauenliebe.
Der Koch Yotam Ottolenghi hat dafür gesorgt, dass halb Deutschland Kreuzkümmel im Gewürzregal hat. Im Interview spricht er darüber, warum Kochen keine Kunst, sondern ein Handwerk ist – und wie er zum Mittelpunkt eines Dokumentarfilms wurde.
Gibt es wirklich noch etwas, was eine derart erfolgreiche Schriftstellerin vom Schreiben abhalten kann? Terézia Mora gibt mit ihrem Tagebuch Auskunft über die Herausforderung der Arbeit an einem großen Romanprojekt.
Kunterbunt ist die Sprache, und als Dichter kann man ihr nur in Demut begegnen. Schriftsteller Ralph Dutlis Dankesrede beim Deutschen Sprachpreis ist eine Hommage an die Poesie.
Wann und wo auch immer englisches Fernsehen zurück ins viktorianische Zeitalter schaut - an den Wänden klebt immer die gleiche Tapete. Dahinter steckt ein Missverständnis. Wir klären es auf.
Julia Franck erzählt in „Welten auseinander“ von sich selbst und doch über das, worin wir alle verstrickt sind: Familie.
Wie lebt es sich auf zweitausend Meter Höhe? Der Bestsellerautor Paolo Cognetti ist aus Mailand in die Alpen gezogen. Ein Gespräch über Einsamkeit, Wetter-Apps und Wölfe vor der Haustür.
Gabriele Muccinos Film "Auf alles, was uns glücklich macht" will anhand von vier Freunden die jüngere Geschichte Italiens nachzeichnen. Dass er sich an dieser Aufgabe verhebt, macht ihn nicht weniger interessant.
Männermacht löst weibliche Ohnmacht aus: Antje Rávik Strubels neuer Roman „Blaue Frau“ erzählt von sexualisierter Gewalt und ihren Folgen – nicht nur als individuelle Leidensgeschichte, sondern als strukturelles gesellschaftliches Problem.
Die Kandidaten für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis konkurrieren in der Alten Oper und im Livestream. Die Koreanerin Jung Eun Séverine Kim ist eine von ihnen – und ist für ihren großen Traum nach Deutschland ausgewandert.
Nach fast 50 Jahren muss der Frankfurter Palmengarten nun ohne seinen Zug auskommen. Die Wartung war zu aufwändig und manchem war der Palmen-Express auch zu laut. Für Mobilität sorgen fortan Rikschas.
Wenn deutsches und französisches Kino dasselbe Thema haben: „Es ist nur eine Phase, Hase“ von Florian Gallenberger und „Chambre 212“ von Christophe Honoré erzählen die Geschichte eines Paars in mittleren Jahren.
Georg Kleins wunderbarer Roman „Bruder aller Bilder“ beginnt als Mediensatire und wird dann zu einem rührenden Märchen, in dem die Grenze zwischen Leben und Tod verschwimmt.