Die neue Wut aus dem Osten
Die Bewegung nennt sich „Pegida“ - und wehrt sich gegen die „Islamisierung des Abendlandes“. Jede Woche demonstrieren Tausende. Und es werden jedes Mal mehr.
Die Bewegung nennt sich „Pegida“ - und wehrt sich gegen die „Islamisierung des Abendlandes“. Jede Woche demonstrieren Tausende. Und es werden jedes Mal mehr.
Erstmals haben sich Demonstranten in den Dresden den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ in den Weg gestellt. Die Demonstranten bekommen Zulauf - trotz der kriminellen Vergangenheit ihres Anführers.
Bei einem Anschlag auf die Moschee in der Stadt Kona sollen 120 Menschen getötet worden sein. Ziel war offenbar ein Emir, der zum Widerstand gegen die Terrorgruppe Boko Haram aufgerufen hatte. Die Vereinten Nationen verurteilen die Gewalt.
Sie haben Angst vor Asylbewerbern, Angst vor Überfremdung. In Dresden werden die Pegida-Demonstrationen immer größer. Doch statt die Wogen zu glätten, schütten manche Landespolitiker Öl ins Feuer.
Die deutschstämmige Südafrikanerin Helen Zille ist Premierministerin der Provinz Western Cape - und eine der wichtigsten Widersacherinnen von Präsident Jacob Zuma. Im Interview spricht sie über Rassismus, Quoten und Zumas langen Besuch bei Wladimir Putin.
In Dresden demonstriert eine Bewegung namens „Pegida“ gegen die „Islamisierung des Abendlandes“. Sie findet viel Zulauf, auch von Neonazis.
Wer in Hessen unter Diskriminierung und Rassismus leidet, wird sich bald an eine bestimmte Beratungsstelle wenden können. 2015 soll sie eröffnen, mit drei Mitarbeitern. Dem Landesausländerbeirat ist das zu wenig.
Die Franzosen erfanden für diesen Fußballer die Bezeichnung „Flankengott“. Jetzt macht der ehemalige Nationalspieler Willy Sagnol durch rassistische Äußerungen von sich reden.
Bislang sieht es so aus, als sei Fremdenfeindlichkeit das Motiv der drei Männer, die in Limburg einen Afrikaner totgeprügelt haben. Für handfeste Ermittlungsergebnisse bittet die Staatsanwaltschaft aber um Geduld.
Vergangene Woche wurde ein Mann aus Ruanda in einer Stadtunterkunft in Limburg zu Tode geprügelt. Gleich drei Männer sind tatverdächtig. Nun gibt es Hinweise, dass sie die Tat aus Fremdenfeindlichkeit begangen.
Boateng engagiert sich gegen Rassismus ++ El Maestro klagt gegen HSV ++ Wahler ist betroffen ++ Lemke überrascht ++ Stielike beginnt Reise ++ Fußball kompakt am Mittwoch.
Bundesfinanzminister Schäuble sagt, die AfD erinnere ihn an die rechten Republikaner. AfD-Chef Lucke bezeichnete die Kritik als „niveaulose Angriffe“. Hamburgs Ex-Bürgermeister von Beust sieht den Erfolg der AfD darin, wie und welche Themen sie anspricht.
Die Frauen-Basketball-Nationalmannschaft aus Katar wusste um das Kopftuchverbot bei internationalen Wettbewerben. Trotzdem wollte es bei den Asien-Spielen in Südkorea mit Kopftüchern antreten. Das wurde ihnen verboten. Jetzt kam es zu einem Eklat.
Weil sie nicht mit ihren Hidschabs spielen dürfen, treten Qatars Basketspielerinnen bei den Asienspielen nicht an. In anderen Disziplinen sind Kopftücher dagegen erlaubt.
Viele deutsche Muslime beklagen sich, dass sie unter Generalverdacht stehen. Was haben sie mit den Terroristen in Syrien und im Irak zu tun? Nach den Anschlägen auf Moscheen haben viele öffentlichen Zuspruch vermisst.
Auf einem Aktionstag warnen Muslime und Juden vor Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus. Bei der Kundgebung in einer Frankfurter Moschee betonten Vertreter der beiden Religionen die gemeinsamen Wurzeln.
Für seine rassistischen Aussagen gegenüber ausländischen Spielern in Italien wird Carlo Tavecchio heftig kritisiert. Dennoch ist der 71-Jährige nun zum Präsidenten des Fußball-Verbands gewählt worden.
Carlo Tavecchio beleidigt Ausländer in der italienischen Fußballliga. Nun greift sogar die Fifa ein. Doch der 71-Jährige will sich weiter zum Präsidenten des italienischen Verbandes wählen lassen.
Fifa-Chef Blatter zeigt sich „glücklich“ über die WM 2014, kündigt aber für die Zukunft an, den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball verschärfen zu wollen.
Homophobe Lateinamerikaner, rechtsextreme Europäer: Die Liste der Zwischenfälle bei der WM, die das Anti-Rassismusnetzwerk Fare zusammengestellt hat, zeigt, wie nötig entschiedene Schritte der Fifa wären. Der Ausblick auf Russland 2018 lässt Schlimmes befürchten.
Vor den Viertelfinalspielen lässt die Fifa die Mannschaftskapitäne Botschaften gegen den Rassismus verlesen. In der Praxis tut sie so wenig gegen Rassisten bei der WM, dass selbst den eigenen Funktionären der Kragen platzt.
Das Ende der schwedischen Idealgesellschaft? Wie zwei kleine Parteien das Diskussionsklima Schwedens aufgemischt haben.
Zum Finale der U19-Meisterschaft zwischen Hannover und Hoffenheim ist ein antirassistisches Plakat überklebt worden. Die Fans sind empört, der Deutsche Fußball-Bund verteidigt sich.
Der Fußball feiert sich als Vorkämpfer gegen Rassismus. Der Erfolgshunger ist stärker als jede Fremdenfeindlichkeit. Doch wer genau hinschaut, entdeckt: Vorurteile gibt es besonders an einer Stelle.
Der einstige Eintracht-Profi Anthony Yeboah ist wieder ständig in Frankfurt zu sehen: als Teil eines Wandgemäldes, das sich gegen Fremdenfeindlichkeit richtet.
Nationalspieler Jérôme Boateng über den gemeinsamen Kampf gegen Rassismus, Vorurteile in der Öffentlichkeit und seine Abwehrarbeit im WM-Duell mit Kevin und Ghana (21 Uhr).
Geraten englische Schulen mit überwiegend muslimischen Schülern unter islamistischen Einfluss? Die Schulaufsicht schaut nun genau hin – und sieht sich Rassismusvorwürfen ausgesetzt. Doch ihr Bericht gibt Grund zur Sorge.
Fifa-Chef Sepp Blatter zeigt Nerven. Auf die Korruptionsvorwürfe rund um die Vergabe der Weltmeisterschaft an Qatar reagiert er nun empört. „Diskriminierung und Rassismus“ sind nach Worten des Schweizers im Spiel .
Ist es diskriminierend zu fragen, woher jemand stammt? In einer neuen Wanderausstellung der Bildungsstätte Anne Frank kommen Schüler, viele von ihnen mit Migrationshintergrund, darüber ins Gespräch.
Gottes Marmor aus christlicher Frohnarbeit, der Reichen Benzin aus Nigeria und die Sandalen der Aktivistin aus China: Man kann Europa keinesfalls vorwerfen, dass es rassistische Vorurteile bei seinen Vorteilen hegt.
Unschönes Nachspiel nach dem Frauenfußball-Bundesligaduell zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam: Turbine-Trainer Bernd Schröder erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Wolfsburger Kollegen Ralf Kellermann. Wolfsburg verwahrt sich gegen die Anklage.
Der FC St. Pauli reagiert ebenso wie Fans „mit großem Unverständnis“ auf das Abkleben eines Anti-Faschisten-Banners durch den DFB im Stadion am Millerntor. Der Fußballverband verteidigt seine Aktion.
Nach dem Rassismus-Skandal bricht Donald Sterling sein Schweigen. Doch nach der Reue folgt in einem TV-Interview eine weitere Tirade - ausgerechnet gegen die schwarze Sport-Legende „Magic“ Johnson.
„Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie ist Exilanten-Epos, romantische Liebesgeschichte und der Roman einer afrikanischen Familie in zwei Welten. Vor allem aber ist „Americanah“ ein wichtiges Buch über den Rassismus von heute.
Der Fortschritt bei der Bekämpfung des Rassismus in den Vereinigten Staaten ist nicht zu übersehen. Aber im Sport, das zeigt der Fall Sterling, gedeiht eine verkappte Form.
Die Eigentümer der anderen 29 NBA-Klubs sprechen sich nach dem Rassismus-Skandal um Besitzer Sterling für einen Verkauf der Los Angeles Clippers aus. Doch es droht ein monatelanger Rechtsstreit.