Schweigeminuten im Amateurfußball
Im Amateurfußball wurde am Freitag und wird am Wochenende der Opfer des rechtsextremistischen Anschlags von Halle gedacht. Auf zahlreichen Plätzen soll für eine Minute innegehalten werden.
Im Amateurfußball wurde am Freitag und wird am Wochenende der Opfer des rechtsextremistischen Anschlags von Halle gedacht. Auf zahlreichen Plätzen soll für eine Minute innegehalten werden.
Der italienische Fußball kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder sorgen dort rassistische Vorfälle oder Verstrickungen von Fans und der organisierten Kriminalität für Aufsehen. Doch nun gibt es erste Konsequenzen.
In der Popmusik sind immer schon politische und soziale Konflikte ausgehandelt worden. Derzeit geschieht das aber härter denn je. Zwei neue Bücher ergründen, warum das so ist.
Dieses Drama kann man nicht nur als einen Text über Rassismus lesen: Am Staatstheater Darmstadt geht es in Shakespeares „Othello“ um den Kampf zwischen Gut und Böse.
In der dritten Fernsehdebatte arbeiten sich vor allem die linken Kandidaten um Bernie Sanders abermals am Favoriten Joe Biden ab. Der stolpert beim Thema Rassismus.
Den 30 bis 59 Jahre alten Menschen in Deutschland geht es wirtschaftlich so gut wie nie. Doch laut einer Studie sehen sie mehrere gravierende Probleme, die ihren Blick in die Zukunft trüben.
Die Berichterstattung vieler Medien über Ostdeutschland hat Schlagseite. Das nährt Misstrauen und spielt „Lügenpresse“-Rufern in die Hände. Der MDR stellt sich dem Problem und will auf die gesamte ARD einwirken.
Die Union will jede Wählerin und jeden Wähler erreichen. Politikangebote an alle verlangen auch ein Zugehen auf alle – aber keine Zusammenarbeit mit Parteien, die ausgrenzen, spalten oder Rassismus und Ressentiments schüren. Ein Gastbeitrag der CDU-Vorsitzenden.
Im ersten Halbjahr 2019 hat die Polizei 609 Übergriffe auf Flüchtlinge registriert, berichtet die Bundesregierung. Die meisten Vorfälle gab es demnach in Brandenburg.
Seit der Wiedervereinigung waren Brandenburg und Sachsen die politisch stabilsten Länder im Osten, denn SPD und CDU regierten unangefochten – doch zu „Staatsparteien“ wurden sie nicht. Sonntag endet eine Ära der Illusionen.
Die DFB-Ethikkommission hat entschieden: Clemens Tönnies habe sich rassistisch geäußert, ein Rassist sei er aber nicht. Ist das überhaupt möglich, philosophisch betrachtet?
Ungewöhnlich klare Aussage eines Bundesliga-Managers: Thomas Röttgermann, Vorstandschef von Fortuna Düsseldorf, kritisiert Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies scharf. Bei Rassismus und Diskriminierung gebe es keinen Puffer.
Der Zuspruch der AfD im Osten hat seinen Ursprung nicht zuletzt in der DDR. Weil Ostdeutsche jahrzehntelang einem Klima der Lüge und der Demütigung ausgesetzt waren. Ein Gastbeitrag.
Schwarze werden in den Vereinigten Staaten besonders oft von Polizisten getötet. Zwei Forscherteams haben sich auf die Suche nach den Ursachen gemacht. Ihre Antworten dürften nicht jedem gefallen.
Die Erfahrung mit tiefgreifenden Brüchen und Strukturwandel ist eine Ressource, die immer wichtiger wird. Die Sachsen mit ihren gebrochenen Biographien haben – wie andere Ostdeutsche auch – an dem Punkt mehr einzubringen als nur eine für viele beunruhigende Parteienlandschaft.
Ein „neuer Startpunkt“ für die Erzählung Amerikas: Vierhundert Jahre nach der Ankunft der ersten afrikanischen Sklaven stellen die Amerikaner fest, wie sehr Rassismus und Sklaverei noch immer das Leben aller bestimmen.
In Sandra Maischbergers erster Sendung nach der Sommerpause geht es um drängende Fragen unserer Zeit. Nicht jede Debatte erweist sich als zielführend. Ausnahme: Das Gespräch mit Joachim Gauck.
In der Affäre um Clemens Tönnies zeigt sich Schalke 04 als Miniatur deutscher Befindlichkeit. Es stellen sich viele Fragen. Und die jüngste Entwicklung kann dem mächtigen Aufsichtsratschef gefährlich werden.
Nach dem Amoklauf von El Paso lässt es sich nicht mehr kleinreden: Von rechtsradikalem Terror geht die größte Gefahr in den Vereinigten Staaten aus. Wie hält man ihn auf? Und wie hält der Präsident es mit „White Supremacism“?
Im deutschen Fußball ist es schwierig geworden, etwas unter den rechten Teppich zu kehren. Aber inzwischen lässt sich auch am Fall Tönnies ein Übermaß an moralischer Empörung erkennen. Sie spielt den Radikalen in die Hände.
Der Stadtstaat in Südostasien ist eine Erfolgsgeschichte: reich, modern und ein Beispiel für ein friedliches Nebeneinander verschiedener Ethnien. Doch unter der glitzernden Oberfläche finden sich auch hier Ressentiments.
Dass seine Parolen zu Spaltung und Gewalt beitragen, glaubt Donald Trump nicht. Im Gegenteil: „Ich denke, meine Rhetorik bringt Menschen zusammen“, sagte er, bevor er zu seinen umstrittenen Besuchen der Anschlagsorte El Paso und Dayton aufbrach.
Vier Tage nach dem Schusswaffenangriff besucht der amerikanische Präsident Donald Trump Dayton. Proteste vor Ort richten sich gegen seine aggressive Rhetorik, die Rassismus und Gewalt schüre.
Clemens Tönnies und Schalkes Ehrenrat haben die weitreichende Wirkung des Falles nicht verstanden. Sie verharmlosen und wollen die Affäre mit der Unterscheidung zwischen Rassismus und Diskriminierung beenden. Sie täuschen sich gewaltig.
Der Ehrenrat von Schalke sieht den Vorwurf des Rassismus von Clemens Tönnies als „unbegründet“. Er lässt sein Amt im Aufsichtsrat nun für drei Monate ruhen. Eine Politikerin kritisiert die Entscheidung deutlich.
Der für seine Äußerungen über „Kinder produzierende“ Afrikaner kritisierte Schalke Aufsichtsratschef Clemens Tönnies zieht sich vorübergehend zurück – den Vorwurf des Rassismus wehrte der Schalker Ehrenrat allerdings ab.
Die Psychologie des Rassismus prägte ihre Bücher: Toni Morrison gilt als eine der wichtigsten afroamerikanischen Schriftstellerinnen. Jetzt ist sie nach kurzer Krankheit gestorben.
Nach seinen rassistischen Äußerungen muss sich Clemens Tönnies nun vor dem Ehrenrat des FC Schalke erklären. Zuvor bekommt der Vorsitzende des Aufsichtsrats neue scharfe Kritik – aber auch Beistand.
Bis auf wenige Ausnahmen beziehen Amerikas Republikaner kaum Stellung zu möglichen Konsequenzen aus den Massakern in Texas und Ohio. Von der Rede des Präsidenten ist sowieso kaum jemand im Land beeindruckt.
Donald Trump bezeichnet die Amokläufe von Texas und Ohio als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ – und fordert, dass die Täter „entschlossen und ohne jahrelange unnötige Verzögerung“ hingerichtet werden.
Der Eklat um Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies sorgt weiter für große Aufregung. Der DFB verurteilt die rassistischen Äußerungen scharf. Auch ein enger Schalker Freund kann nicht fassen, was passiert ist.
Clemens Tönnies fällt durch eine rassistische Bemerkung auf. Eilig rudert er zurück. Doch das reicht nicht. Eigentlich ist es undenkbar, dass er bei Schalke im Amt bleibt – zumal es andere Vorgänge gibt, die Fragen aufwerfen.
Ob man sie liebt, hasst oder ignoriert: An Skulpturen im öffentlichen Raum kommt keiner vorbei. Eine Doku-Reihe auf Arte unternimmt Ausflüge zu Kunstwerken unter freiem Himmel.
Die Kommunikationslosigkeit zwischen dem Mainstream und den Rechten und der AfD hat ihren Preis. Sie hat diese nicht schwächer gemacht, sondern stärker. Und sie hat auch dem Mainstream nicht gut getan. Ein Gastbeitrag.
US-Präsident Donald Trump hat die nach seinen jüngsten Verbalattacken erhobenen Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen: "Ich bin die am wenigsten rassistische Person auf der ganzen Welt", sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. "Kein Präsident vor mir hat so viel für die Afroamerikaner getan." Die Arbeitslosigkeit unter schwarzen US-Bürgern sei historisch niedrig.
Angela Merkel hat sich mit vier weiblichen Abgeordneten der Demokraten solidarisch erklärt, die Donald Trump rassistisch angegriffen hatte. Weiß die Kanzlerin, wen sie im Fall von Ilhan Omar verteidigt?