1500 Muslime demonstrieren in Dortmund friedlich
Bei Protesten gegen das in Amerika produzierte Mohammed-Video sind in Dortmund 1500 Menschen friedlich auf die Straße gegangen. Männer und Frauen liefen in jeweils eigenen Demonstrationszügen.
Bei Protesten gegen das in Amerika produzierte Mohammed-Video sind in Dortmund 1500 Menschen friedlich auf die Straße gegangen. Männer und Frauen liefen in jeweils eigenen Demonstrationszügen.
Bei neuerlichen Protesten gegen den islamfeindlichen Film hat es in Pakistan Tote gegeben. Mehrere westliche Staaten haben aus Furcht vor Ausschreitungen ihre Botschaften in islamischen Ländern geschlossen. In Deutschland verlief eine Protestkundgebung friedlich.
Frankreich hat die Alarmbereitschaft vor seinen Botschaften und im Landesinneren erhöht. In Teheran wurden Flaggen verbrannt. Eine Schauspielerin verklagt derweil die Macher des Schmähvideos.
In Kairo hat der Mohammed-Schmähfilm weitere Folgen: Ein Kopte wird verhaftet, aber auch ein muslimischer Prediger soll sich verantworten. Die Muslimbrüder wissen den Fall für sich zu nutzen.
Die islamkritische Organisation „American Freedom Defense“ will in New Yorker U-Bahn-Stationen mit missverständlichen Plakaten werben. Deren Mitglieder hatten zuletzt mit einer Kampagne gegen eine muslmische Begegnungsstätte nahe des zerstörten World Trade Centers für Aufregung gesorgt.
Schauspielerin Cindy Lee Garcia klagt gegen den mutmaßlichen Produzenten des Mohammed-Schmähvideos. Sie habe von einem religiösen Kontext des Films nichts gewusst, der Prophet sei im Drehbuch nicht erwähnt worden. Auch Kläger in Israel fordern Google auf, das Video zu blockieren.
Frankreich schließt wegen der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen durch die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ an diesem Freitag seine Botschaften in 20 Ländern. Es sei nicht „intelligent“, in diesem Moment Öl ins Feuer zu gießen, sagte Außenminister Fabius.
Der französische Innenminister Valls sagte nach einem Treffen mit den Repräsentanten des französischen Islamrates CFCM, es würden keine nicht genehmigten
Frankfurt, 19. September. Während in Deutschland bisher nur über ein öffentliches Aufführungsverbot für das islamfeindliche Amateurvideo „Unschuld der Muslime“ ...
F.A.Z. PARIS/KAIRO/BRÜSSEL/BERLIN, 19. September. Nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen durch das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ befürchtet die ...
KAIRO, 18. September. So entspannt haben ihn seine Anhänger schon lange nicht mehr gesehen. Gelassen, wenn auch umgeben von bewaffneten Sicherheitskräften, ...
ban. BERLIN, 18. September. Die Debatte über das islamfeindliche Video „Die Unschuld der Muslime“ ist am Dienstag fortgesetzt worden.
In Paris eröffnet der Louvre einen von Rudy Ricciotti und Mario Bellini entworfenenen Erweiterungsbau für die Islamische Kunst. Die spektakuläre Konstruktion beherbergt einige Prunkstücke aus der arabischen Welt.
Nicht Gott, sondern unsere Sicherheit und der öffentliche Frieden sind vom Rechtsstaat zu schützen. Deshalb sollte der Mohammed-Schmähfilm nicht öffentlich aufgeführt werden.
Proteste gegen den Mohammed-Film zeigen, wo dem ägyptischen Präsidenten Ungemach droht. Die Armee ist loyal, aber Teile der Sicherheitskräfte wenden sich von Mursi ab.
Die Debatte über ein Vorführverbot des islamfeindlichen Films in Deutschland dauert an. Innenminister Friedrich und weitere Koalitionspolitiker wollen alle „rechtlichen Möglichkeiten“ prüfen. Die Grünen bleiben skeptisch.
Die Nato hat gemeinsame Einsätze mit afghanischen Sicherheitskräften unterhalb der Bataillonsebene vorerst ausgesetzt. Sie reagiert damit auf die sich häufenden Anschläge Uniformierter auf die internationalen Truppen.
Angesichts der Empörung in der islamischen Welt sieht es so aus, als müsse der öffentliche Friede wieder besonders verteidigt werden. Doch reicht dafür die Anwendung geltenden Rechts. Hetze gegen den Islam kann und muss unterbunden werden.
In einer Welt kalter Systeme kann Liebe zu einem Propheten ein Korrektiv sein - zu politischer Auseinandersetzung taugt sie nicht. Für Muslime in Europa ist es an der Zeit, einen Beitrag zu gesamtgesellschaftlichen Problemen zu leisten.
Die libanesische Hizbullah feuert die Aufstände gegen das islamfeindliche Video „Innocence of Muslims“ weiter an. Deutsche Politiker diskutieren unterdessen ein Aufführungsverbot des Films.
Benedikt XVI. bot im Libanon der Region das Gegenmodell zur Gewalt an: Frieden und Demut. Die „Wutmuslime“, die sich über den biligen Schmähfilm über den Propheten Mohammed empörten, hörten seine Botschaft indes nicht.
Morris Sadeq hat nach Erkenntnissen der ägyptischen Staatsanwaltschaft für die Verbreitung des Mohammed-Films gesorgt. Er ist ein koptischer Christ, der in Ägypten einen eigenen Staat errichten will. Der Film soll dazu dienen, das Land zu spalten.
Gottes Ehre und die Lust an der Lästerung im Christentum: Der Ruf nach Blasphemieverboten in historischer Perspektive.
Papst Benedikt XVI. beschwört in Beirut den Frieden zwischen den Religionen - und preist den Libanon als Beispiel für den ganzen Nahen Osten. Dabei teilt der sunnitisch-schiitische Riss selbst die Christen im Land.
Die Gewaltausbrüche in der islamischen Welt nach dem Hassvideo bereiten Washington große Sorgen. Präsident Obama hält die Entwicklung in Nahost laut einem Bericht für unberechenbar.
Die wütenden Muslime sind wieder da. Man muss nur auf einen Knopf drücken, so scheint es, schon kommen sie zu Tausenden aus ihren Häusern, pöbeln vor ...
Der Petriplatz in Berlin-Mitte ist eine Einöde. Das soll mit dem Lehrhaus für Juden, Muslime und Christen anders werden - architektonisch und kulturell.
Zu Beginn seiner Reise in den Libanon hat Papst Bendikt XVI. ein Ende der Waffenlieferungen nach Syrien gefordert. Er rief zu mehr Eintracht zwischen den religiösen Gruppen des Landes auf.
Das internationale Jerusalem Chamber Music Festival soll Juden, Muslime und Christen in der heiligen Stadt zusammenführen. Die künstlerische Leiterin Elena Bashkirova kämpft für kulturelle Aussöhnung.
Die iranische Führung schürt die Proteste gegen das antiislamische Youtube-Video. Der religiöse Führer Ayatollah Chamenei verlangt von den Vereinigten Staaten die Bestrafung der Filmemacher. Nach dem Freitagsgebet kommt es in Teheran zu Demonstrationen.
Der Besuch des Papstes im Libanon in dieser Woche wird ein Zeichen dafür setzen, dass die Christen des Orients noch nicht ganz vergessen sind.
Die Anhänger des Islams nennen sich Muslime und nicht „Mohammedaner“. Denn Mohammed ist für die Muslime nicht Gott, sondern lediglich ein Prophet, wenn auch ...
In Ägypten, Libyen und nun auch Jemen hat ein Mob amerikanische Vertretungen angegriffen. Ein islamfeindliches B-Movie, produziert in den Vereinigten Staaten, soll den Zorn geschürt haben. Bislang sind dessen Urheber unbekannt.
Bei der Erstürmung des amerikanischen Konsulats im libyschen Benghasi sind der Botschafter und drei seiner Mitarbeiter getötet worden. Auch in Kairo wurde die amerikanische Botschaft angegriffen. Das Pentagon entsandte eine Anti-Terror-Einheit nach Libyen.
Die wegen Gotteslästerung angeklagte junge pakistanische Christin Rimsha ist gegen eine Kaution freigelassen worden. Das bestätigte ein Gefängnissprecher. Ein islamischer Geistlicher soll gefälschte Beweise vorgelegt haben.