Die tödliche Folgen des zweiten Gebots
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.
Ein 27 Jahre alter Mann aus Frankfurt wollte laut Staatsanwaltschaft einen Umsturz herbeiführen. Bomben und Waffen hatte er illegal aus stillgelegten Munitionslagern gesammelt, darunter eines der Wehrmacht.
Der Politikwissenschaftler Bassam Tibi gehört bis heute zu den wichtigsten Stimmen der Integrationsdebatte. Die deutsche Politik ist seinem klugen Rat leider nicht gefolgt. Jetzt wird er achtzig Jahre alt.
Arndt Emmerich erforscht jüdisch-muslimische Netzwerke im Frankfurter Bahnhofsviertel. Sein Fazit: Statt von Konflikten ist das Verhältnis zwischen den Religionen von Respekt bestimmt.
Hotel mit Haram-Blick: Auch wer kein Muslim ist, kann Medina in Saudi Arabien besuchen, den zweitheiligsten Ort des Islam.
Wenn die Religion nur an einen Gott glaubt, kann der Gott der anderen Religion kein anderer sein. Es gibt ja nur einen – so könnte man meinen. Aber so einfach ist es nicht. Wieso jeder Gläubige an einen anderen, seinen eigenen Gott glaubt.
Nationalspieler Antonio Rüdiger wird wegen eines Fingerzeigs in die Nähe des IS gerückt. Dabei entspricht die Tauhid-Geste seit 1400 Jahren dem Bekreuzigungsritual der Christen. Doch er hat sich angreifbar gemacht.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für verhärtete Fronten. In Frankfurt wollen eine Jüdin und ein Muslim sich damit nicht abfinden und organisieren gemeinsam Mahnwachen.
Die Judenfeindschaft innerhalb der postkolonialen Theorie speist sich aus einem antiwestlichen Ressentimen. Es sieht nur überall die Gewalt. Ein Gastbeitrag.
Viele Lehrer beobachten, dass muslimische Schüler religiöser werden. Ist das eine Gefahr? Und wie lässt sich der Einfluss von Islamisten auf Plattformen wie Tiktok zurückdrängen?
Schon 2019 hatte Indien ein Gesetz verabschiedet, das Nicht-Muslimen die Einbürgerung erleichtert. Muslime fühlten sich diskriminiert. Nun will die Regierung es kurz vor den Wahlen implementieren.
Erstmals hängen in meiner Heimatstadt Frankfurt leuchtende Dekorationen mit Halbmonden, Sternen und der Schriftzug „Happy Ramadan“ in der Innenstadt. Warum das ein gutes Zeichen ist. Ein Gastbeitrag.
Derzeit wird heiß über ein Schild debattiert, das mitten in der Frankfurter Innenstadt auf den muslimischen Fastenmonat Ramadan aufmerksam machen soll. Was hat es damit auf sich?
Nichts essen und nichts trinken, von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang, und das 30 Tage lang: Für weltweit rund 2 Milliarden Muslime beginnt am 10. März der Ramadan. Doch es geht nicht allein ums Fasten.
In der Frankfurter Innenstadt wird Muslimen nun „Happy Ramadan“ gewünscht. Das ist kein Grund für Aufregung – und kein Ersatz für die vielen ungelösten Aufgaben in der Migrationspolitik.
Das Demokratiefördergesetz wird als Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiert. Ein Gutachten aus dem Bundestag besagt jetzt: Der Bund ist überhaupt nicht zuständig. Was die Demokratie wirklich stärken würde.
Für die Muslime beginnt Ramadan in diesem Jahr am Abend des 10. März. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist nicht nur Essen und Trinken untersagt. Warum der Fastenmonat trotzdem eine feierliche und fröhliche Zeit ist.
Ein breites Demokraten-Bündnis will den Präsidenten zu einem Kurswechsel in der Israelpolitik zwingen. Muslime, Schwarze und Linke nehmen in Kauf, damit Trump zu helfen.
Die neue Vereinigung DAVA richtet sich vor allem an Muslime. Auf den ersten Blick wildert sie in einem alten SPD-Revier. Bei genauerem Hinsehen geht es aber auch um Merkels Erbe in den Unionsparteien.
Der politische Islam erschließt sich immer mehr Territorien, auch in Europa. Wo künftig sein Zentrum liegen könnte, untersuchen die Autoren eines Sammelbandes.
Die Islamisten und die Rechten, auch wenn sie oft wie Antagonisten auftreten, pflegen zuweilen eine symbiotische Beziehung. Neu ist das nicht. Aber aktuell wieder schön zu sehen.
Das neue Wahlbündnis DAVA präsentiert sich als wertkonservativer Anwalt von Minderheiten. Kann es die Muslime einen?
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer steht an der Seite Israels. Nun setzen ihn die Muslime in der Partei unter Druck.
Der Politikwissenschaftler Timur Kuran hat ein Buch über das politische Erbe des islamischen Rechts im Nahen Osten geschrieben.
Indiens Ministerpräsident ist so beliebt wie fast niemand vor ihm. Dabei höhlt er die Demokratie aus und heizt den Unfrieden zwischen den Religionen an.
Die DAVA will zur Europawahl antreten. Ihre führenden Vertreter sind aus den großen Islamverbänden bekannt. Kritiker vermuten den türkischen Präsidenten Erdoğan hinter der Partei.
DAVA setzt allen Anschein nach auch auf muslimischen Antisemitismus, mangelnden Integrationswillen und die Liebe zu einem Despoten. Wer sich für eine solche Partei entscheidet, wendet sich von Deutschland ab.
Demokraten sind in einem Dilemma: Soll man die Partei politisch bekämpfen oder verbieten? Auch für Medien ist die Aufgabe groß. Für die Sendung „heute“ offenbar zu groß. Ein Gastbeitrag.
Migration gilt heute als Problem – und der Migrant damit als Problemfall. Was bedeutet das für die Integration und für die Menschen mit Migrationshintergrund? Eine Analyse.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde das erste jüdische Gotteshaus seit hundert Jahren auf arabischem Boden errichtet – gemeinsam mit einer Moschee und einer Kirche.
Faeser und Migrationspolitik +++ Grundsatzprogramm der CDU +++ Mehr Diversität bei den Bayreuther Festspielen +++ Multikulti in Bayreuth +++ Begriffe politischer Rhetorik +++ Erinnerungen von Wolfgang Thierse
Die antisemitische Unterströmung im postkolonialen Denken hat eine lange Vorgeschichte. Eine ihrer Schlüsselszenen ist der Prozess gegen Klaus Barbie, den Gestapo-Chef von Lyon, im Jahr 1987. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Anschlag von Kerman verlangt der „Islamische Staat“ einen Dschihad gegen Israel – und will die Hamas aus dem Bund mit Iran lösen. Teheran erklärt die IS-Terroristen einfach zu „Söldnern Amerikas und der Zionisten“.
Irgendwann, so hofft Marco Linguri, wird auch seine Lebensgeschichte nur noch ein Achselzucken auslösen. Der junge Imam aus Frankfurt gehört der queeren Szene an – kein Widerspruch, wie er sagt.
Viele Islamisten, Rechts- und Linksradikale sind sich in einem einig: Sie hassen Israel. Das könne sie zu Verbündeten machen, meint die Frankfurter Ethnologin Susanne Schröter.
Wegen des Kriegs im Gazastreifen fallen die Weihnachtsfeierlichkeiten in Aboud aus. Das Dorf im Westjordanland ist für Christen geschichtsträchtig, aber der neu entflammte Hass gefährdet auch ihre Existenz.