Weitere Lehrer bilden sich für Islam-Unterricht fort
Rund 440 Schüler in Hessen besuchen derzeit den neuen Islam-Unterricht. Zu den drei Dutzend Lehrern, die für dieses Fach schon fortgebildet worden sind, gesellen sich nun 17 weitere.
Rund 440 Schüler in Hessen besuchen derzeit den neuen Islam-Unterricht. Zu den drei Dutzend Lehrern, die für dieses Fach schon fortgebildet worden sind, gesellen sich nun 17 weitere.
Hinter den Schutzmauern, die das Bundesverfassungsgericht rund um die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gezogen hat, ließ es sich gut leben. Die Zeiten haben sich geändert - und mit ihnen die Balance von Rechten und Pflichten.
Ein neues Massaker von Séléka-Rebellen an Christen in der zentralafrikanischen Republik zeigt, dass die Gefahr trotz des französischen Einsatzes noch lange nicht gebannt ist.
Schöne Jugend: Ein tschetschenischer Junge kam nach Österreich, weil seine Familie dem Krieg daheim entgehen wollte. Doch er musste unbedingt gottgefällig und ein Held sein.
Die syrischen Christen geraten zwischen die Fronten. Vom Bürgerkrieg ist diese Minderheit besonders bedroht. Ihr religiöses Oberhaupt hofft auf Verständigung - ein Gespräch mit Ignatius Joseph III. Younan.
Seine Wortwahl sei „vielleicht unglücklich“ gewesen, äußert Joachim Kardinal Meisner. Er zieht scharfe Kritik auf sich, weil er vor konservativen Katholiken sagte: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien.“
Die islamischen Verbände sind voll des Lobes. Innenminister de Maizière will den Dialog mit den Muslimen neu beginnen. Die Türkische Gemeinde Deutschlands fordert einen gesetzlichen muslimischen Feiertag und Seelsorger für die Bundeswehr.
Scheinnachrichten verbreiten sich im Internet sekundenschnell. Warum wollen wir sie so gerne glauben?
Wenn die Islamverbände in Deutschland es wünschen, soll der Dialog der Islamkonferenz fortgesetzt werden. Doch Bundesinnenminister de Maizière will keine Vorgaben machen, worüber geredet werden soll.
Nach der erzwungenen Abdankung von Putschpräsident Michel Djotodia sucht die zentralafrikanische Republik händeringend einen Übergangspräsidenten. Derweil gerät die Gewalt zwischen Muslimen und Christen im Land außer Kontrolle.
Die Ägypter stimmen heute und Morgen über ihre neue Verfassung ab. Armeechef Sisi macht aus dem Referendum ein Votum über seine Präsidentschaftskandidatur: „Blamiert mich nicht vor der Welt!“
Die Misere der Roma in Südosteuropa lässt sich nicht allein durch einen regelmäßigen Schulbesuch ihrer Kinder lösen. Bildungsarmut und Ausgrenzung werden vererbt. Deshalb ist der Aufstieg langwierig und schwer.
Schon zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden wird Wolgograd Ziel eines heimtückischen Anschlags. Die Bewohner fürchten weitere Explosionen, die eigentlich den Olympischen Spielen in Sotschi gelten. Wer kann, bleibt zu Hause.
Fethullah Gülen ist der stärkste Opponent des türkischen Regierungschefs aus dem islamischen Lager. Er ist mehr als ein Prediger. Er weiß nicht nur, wie das politische Spiel funktioniert – er kann es auch spielen.
Ein Nachtsichtgerät für Scharfschützen wollten zwei Männer in einem Stuttgarter Jagdgeschäft kaufen. Der Verkäufer rief die Polizei. Tatsächlich: Die beiden wollten zum Dschihad nach Syrien reisen.
Die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen stand lange an der Seite des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Doch das einstige Zweckbündnis ist in offene Feindschaft umgeschlagen – und beiden Seiten ist jedes Mittel recht.
Innenminister Rhein hat ein bundesweites Netzwerk vorgeschlagen, um der Radikalisierung junger Muslime entgegenzuwirken. Jetzt soll ein von Salafisten angeworbener Frankfurter Schüler in Syrien getötet worden sein.
Am Zentrum für Islamische Theologie in Münster streitet sich der liberale Professor Khorchide mit dem Verband der Muslime darüber, wie der Koran auszulegen sei. Bundespräsident Joachim Gauck warnt bei seinem Besuch davor, sich in eine Hysterie hineinzudebattieren.
Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad ist wieder auf freiem Fuß. Zwei Tage nach seiner Entführung befindet sich der Islamkritiker in der Obhut des deutschen Botschafters in Kairo.
Der ägyptisch-deutsche Publizist und Islamkritiker Hamed Abdel-Samed wird vermisst. Sein Bruder berichtet von zahlreichen Morddrohungen radikaler Islamisten. Wurde der Autor entführt?
In Afghanistan hat Iran schon gezeigt, dass es für Amerika ein zuverlässiger Partner sein könnte. Was die Aufwertung Irans für die arabischen Nachbarn nun bedeutet. Eine Analyse.
Der deutsch-ägyptische Publizist Hamad Abdel-Samad ist in Kairo verschollen. Die ägyptische Polizei geht von einer Entführung aus. Abdel-Samad hatte Morddrohungen erhalten.
Normalerweise ist Abdul-Ahmad Rashid derjenige, der Fragen stellt, sich etwas erklären lässt und nachhakt, wenn ihn die Antworten nicht zufriedenstellen.
Die Ahmadiyya-Gemeinde will in Gohlis die erste sichtbare Moschee Leipzigs errichten. Hiergegen regt sich Widerstand. Fünf Schweinsköpfe auf Holzpfählen sollten jetzt Muslime abschrecken.
Zur Rezension „Übelster Antisemit seiner Zeit“ (F.A.Z. vom 8. November) über den NS-Propagandisten Johann von Leers: In der Rezension von Alexandra Senfft über ...
Soll die Lehrerlaubnis islamischer Religionslehrer in den Händen von Funktionären liegen? Worüber die muslimischen Verbände mit dem Münsteraner Professor Khorchide streiten.
In seinem Beitrag „Vom Schulhof in den Dschihad“ (F.A.Z. vom 6. November) regt der hessische Innenminister Boris Rhein an, die hier lebenden („beheimateten“) ...
In Baden-Württemberg feiern die Grünen Halbzeit: Nach einer halben Legislaturperiode an der Macht geht es der Partei recht gut. Nur in Berlin wird man kaum ernstgenommen.
Nach Angaben des hessischen Innenministers werben Salafisten mittlerweile so erfolgreich vor Schulen, dass bereits neun Schüler als Kämpfer nach Syrien geschickt worden seien.
In Syrien wird noch das Aramäische, die Sprache Jesu, gesprochen, doch fürchten jetzt viele syrische Christen, von der politischen Krise zerrieben zu werden. Ein Appell zum Dableiben.
Immer noch lassen sich die meisten Muslime hierzulande nach dem Tod im Ausland beerdigen. Doch nachdem in Hessen die Sargpflicht aufgehoben wurde, entstehen neue Grabfelder für Muslime, etwa in Rüsselsheim.
Auch aus dem Rhein-Main-Gebiet brechen junge Männer nach Syrien zum Dschihad auf. Der Salafismus ist auch für uns eine Bedrohung. Ein Gastbeitrag des hessischen Innenministers.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Der Finanzplatz London soll am schnell wachsenden Geschäft mit islamischen Geldgeschäften mitverdienen. Eine mit dem Koran konforme Anleihe soll das begünstigen.
Denis Cuspert wollte immer dazugehören, früher zu den Jungs am Kottbusser Tor, heute zu Islamisten in Syrien. Eine Spurensuche führt in die Zeit zurück, als Cuspert noch der Rapper Deso Dogg war.
Das Sultanat Brunei führt die Scharia in einer streng ausgelegten Form als Strafrecht ein. Steinigungen, Amputationen und Auspeitschungen sind dort nun möglich.