Auf der Abschussliste der Islamisten
Die orientalischen Kirchen sind der Ursprung des Christentums. Jetzt werden sie von Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“ ausgelöscht. Bald wird es im Mittleren Osten keine Christen mehr geben.
Die orientalischen Kirchen sind der Ursprung des Christentums. Jetzt werden sie von Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“ ausgelöscht. Bald wird es im Mittleren Osten keine Christen mehr geben.
In Sudan war Mariam Ischag zum Tode verurteilt worden - wegen der Abkehr vom Islam. Nach ihrer Ankunft in Rom reiste sie nun zusammen mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten aus.
Die Islam-Verbände müssen sich nicht ständig im Namen ihrer Religion für jene Extremisten entschuldigen, von denen sie selbst verachtet werden. Aber aus den Gemeinden sollte schneller Alarm geschlagen werden.
Wer den Islam mit den Islamisten gleichsetzt, geht den Radikalen auf den Leim. Und verkennt, wie viele liberale Muslime es gibt, die ihren Glauben an die Erfordernisse der modernen Welt anpassen.
In „Bild am Sonntag“ hat der stellvertretende Chefredakteur einen Islam-Kommentar geschrieben, den man auf die Kurzformel „Nein danke“ bringen kann. In der „Bild“-Zeitung hat deren Chefredakteur Kai Diekmann scharf repliziert. Was sagt uns das?
Die Tochter schreibt einen kritischen Roman über den Propheten. Ihr frommer Vater möchte sie verheiraten. Familie und Religion geraten durcheinander in Ayad Akhtars Drama „The Who & the What“.
Nach Tagen antisemitischer Hetze auf Demonstrationen gegen die israelische Militäroffensive setzt Bundespräsident Joachim Gauck ein starkes Zeichen. Zuvor hatte er mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden telefoniert.
Gehört selbst ein judenfeindlicher Islam zu Deutschland? Nein, er gehört definitiv nicht zu Deutschland. Ist das ein Hindernis für Integration? Ja, ein größeres Hindernis für Integration gibt es hierzulande wohl kaum. Ein Kommentar.
Die Terrorgruppe Islamischer Staat hat alle Christen aus Mossul vertrieben. Zehntausende sind auf der Flucht. Viele wollen den Irak verlassen.
Bengalen bestimmen das Leben eines Londoner Stadtteils: Statt Urinalen gibt es im Rathaus Anlagen zum Füßewaschen, von den 45 Stadträten stammen 25 aus Bangladesch. Bei Debatten im Stadtrat vergessen sie zuweilen das Englische.
Salafisten haben sich im Rhein-Gebiet-Gebiet gut organisiert. Konzepte, diese Strukturen zu durchdringen, gibt es zwar. Dennoch wächst die Zahl derer, die nach Syrien reisen und als „Gotteskrieger“ wiederkommen.
Immer wieder sorgen radikale Muslime im Frankfurter Raum für Aufsehen. Rhein-Main sei aber vom „Phänomen des Salafismus“ nicht überdurchschnittlich betroffen, meint nun Innenminister Beuth.
Die Niederlande sind für den Mord an 300 Muslimen im Bosnien-Krieg mitverantwortlich. Das befand ein niederländisches Gericht. Das Urteil ist richtig, auch wenn das eigentliche Desaster woanders liegt.
Vor 19 Jahren ermordeten serbische Soldaten 300 Muslime in Srebrenica. Niederländische Blauhelm-Soldaten sahen untätig zu. Ein Gericht hat nun entschieden, dass die Niederlande eine Mitschuld an dem Verbrechen tragen.
Die amerikanischen Geheimdienste FBI und NSA werden beschuldigt, bislang unverdächtige amerikanische Bürger zu überwachen, nur weil sie Muslime sind. Ungeklärt ist, ob es einen berechtigten Anlass für dieses Vorgehen gibt.
Es ist Ramadan und Muslime auf der ganzen Welt fasten, in Marokko genauso wie in Bangladesch, Afghanistan oder Berlin-Kreuzberg. Bilder vom Fastenbrechen und von Freitagsgebeten auf der ganzen Welt.
Die Terrororganisation Islamischer Staat hat ein Kalifat ausgerufen. Was sich dahinter wirklich verbirgt, zeigt ein Blick in die Geschichte.
Im Ramadan fasten Muslime, bis die Sonne untergegangen ist. Was nur, wenn sie das nie tut? Hoch oben im Norden Europas ist es im Sommer immer hell. Und genau in diese Zeit fällt der Fastenmonat gerade.
Islam Slimani wird mit einem Kopfball zum Nationalheld: Der Algerier bringt seinem Team die Achtelfinal-Teilnahme. Schauen Sie die Tore aus dem Spiel gegen Russland im Video an.
Häftlinge in Frankreichs Gefängnissen sind anscheinend leichte Ziele radikaler Prediger und empfänglich für das „Erlösungsversprechen“ des heiligen Kampfes in Syrien. Ein muslimischer Seelsorger warnt nach den jüngsten Attentaten vor „Nacheiferern“.
Die Geschichte des Schiitentums ist nicht zuletzt ein Aufbegehren gegen den sunnitischen Führungsanspruch. In der Regel hatten die Sunniten die Macht – die Schiiten wirkten im Verborgenen.
Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) sieht es als seine Aufgabe an, einem extremen Islam in Frankfurt Einhalt zu gebieten. Er mahnt auch die Moscheegemeinden, sich deutlicher davon abzugrenzen.
Was steckt in den Gummibärchen? Muslime schauen beim Lebensmittelkauf genau auf die Inhaltsstoffe. Oft gehen sie deshalb in türkische Läden. Das muss nicht so bleiben.
Die Sicherheitsbehörden warnen vor britischen Muslimen, die sich fanatischen Gruppen im Nahen Osten anschließen und irgendwann zurückkehren könnten. Jetzt haben die ersten dieser „Dschihadisten“ ein Gesicht, einen Namen und eine Geschichte.
Der EU-Koordinator für Terrorismusbekämpfung, Gilles des Kerchove, warnt im F.A.Z.-Interview vor der Gefahr durch Dschihadisten, die aus Syrien oder dem Irak mit konkreten Anschlagsplänen nach Europa zurückkehren.
Dschihadisten, die in Kampfgebiete reisen wollen, müssten daran mit Mitteln des Strafrechts gehindert werden. Dies hat die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann gefordert.
Die Türkei muss nun schon mit den Folgen von zwei Kriegen in ihren südlichen Nachbarstaaten zurechtkommen. Nicht nur die Geiselnahme in Mossul wird zu einer Herausforderung für Ministerpräsident Erdogan. Jetzt reist Außenminister Steinmeier zu Beratungen nach Ankara. Eine Analyse.
In Frankfurt treten die Islamisten so selbstbewusst auf wie nie, immer wieder kommt es zu Drohungen und Provokationen. Ein Jugendhaus und ein Museum mussten bereits schließen. Die Regierung der Stadt verharrt in einer Schreckstarre.
Ein Jahr lang haben sie sich in die Welt des Islam eingearbeitet. Nun halten 16 Lehrer die Urkunden für die Fortbildung in den Händen. Damit soll Hessen das erste Land sein, das den bekenntnisorientierten Islamunterricht regelt.
Der frühere Bundespräsident schreibt über seinen Aufstieg und seinen Sturz. Schuld an letzterem waren andere. Wie viel sein Fall mit ihm selbst zu tun hat, kann er noch immer nicht erkennen.
Geraten englische Schulen mit überwiegend muslimischen Schülern unter islamistischen Einfluss? Die Schulaufsicht schaut nun genau hin – und sieht sich Rassismusvorwürfen ausgesetzt. Doch ihr Bericht gibt Grund zur Sorge.
Der radikale Salafismus scheint unter Muslimen kein wichtiges Thema zu sein. Er ist weit weg von der gängigen religiösen Praxis. Aber es gibt auch warnende Stimmen.
Etwa 1200 Salafisten sind in Hessen aktiv, die meisten in und um Frankfurt. Die Landesregierung schätzt sie als Gefahr ein. Nur das Eingreifen im konkreten Fall scheint schwierig.
Radikale Islamisten ziehen auch Jugendliche in ihren Bann. Ihre Eltern berichten in einer Videoreportage, wie sie ihre Kinder an den syrischen Krieg verloren haben.
Nach dem Angriff von drei Männern in Frankfurt auf das Kunstwerk „God is great“ gilt ein islamistisches Motiv als wahrscheinlich. Hessens Kunstminister Rhein ist erschüttert.
Der Einsturz einer Textilfabrik vor einem Jahr hat Bangladesch schwer traumatisiert. Wir haben den Ort des Schreckens besucht. Von Opfern und Profiteuren, ökonomischen Zwängen und Eigeninitiative.