Das bringt der Montag
Ein mutmaßlicher Anschlag auf Muslime in Britannien, die Brexit-Verhandlungen in Brüssel beginnen und die Entscheider der Luftfahrt-Industrie treffen sich zur Messe Le Bourget.
Ein mutmaßlicher Anschlag auf Muslime in Britannien, die Brexit-Verhandlungen in Brüssel beginnen und die Entscheider der Luftfahrt-Industrie treffen sich zur Messe Le Bourget.
Nur wenige Muslime setzen bei der Friedensdemo in Köln ein Zeichen gegen Terrorismus. Diejenigen aber, die kommen, lassen sich nicht entmutigen.
Die Erwartungen der Veranstalter des Anti-Islamismus-Protests erfüllen sich nicht. Von den Zehntausend erwarteten Teilnehmern kommt nur ein Bruchteil.
In Köln gehen Muslime gegen Gewalt und Terror auf die Straße. Zwei wichtige Verbände machen nicht mit. Murat Gümüş sagt im Interview, warum der Islamrat fernbleibt.
Muslime und Unterstützer demonstrieren in Köln gegen Terrorismus. Nun mischt sich der Bundesinnenminister in die Debatte um die Absage wichtiger islamischer Dachverbände ein.
Der größte Islamverband will sich nicht an der Kölner Demonstration gegen den Terror beteiligen. Die Integrationsbeauftragte Özogus warnt: Ditib stelle sich „vollends ins Abseits“.
Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen.
Die Muslime müssten sich viel klarer vom muslimisierten Terror distanzieren, fordern viele in Deutschland. Doch sie übersehen, dass wir das längst in aller Deutlichkeit tun. Nötig ist aber noch etwas anderes. Ein Gastbeitrag.
Milizen haben den zum Tode verurteilten Sohn Muammar Gaddafis aus der Haft entlassen. Der Internationale Strafgerichtshof forderte vergeblich Saif al Islams Auslieferung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die Premierministerin fordert mehr Robustheit im Umgang mit dem radikalen Islam, die „Prevent“-Strategie steht auf dem Prüfstand. Nach dem Attentat in London streitet England über die richtige Antiterror-Strategie.
Mehr als 130 Imame haben dazu aufgerufen, den mutmaßlichen Londoner Attentätern die traditionelle Beerdigungszeremonie zu verweigern. Die Taten solcher Menschen seien nicht „mit den edlen Lehren des Islams zu vereinen“.
„Rock am Ring“-Chef Marek Lieberberg hat nach der Unterbrechung seines Festivals gefordert, dass Muslime „zu Zehntausenden auf die Straße“ gehen sollten, um gegen Terror zu demonstrieren. Applaus und Empörung waren groß.
Der Schutz von Rindern ist in Indien zu einem Politikum geworden. Das hat in den vergangenen Jahren schon Menschenleben gekostet. Hindus machen Stimmung gegen Muslime. Nur den Tieren hilft es nicht.
Einzeln ins Gebet vertieft oder versammelt zum Fest: Auf der ganzen Welt begehen Muslime den Fastenmonat Ramadan. Bilder von Nepal bis New York.
Sie wollten zwei jungen Musliminnen in einem Zug helfen und bezahlten das mit dem Leben. Drei Tage später reagiert auch der amerikanische Präsident – für viele zu spät. Immer öfter werden Muslime und Juden in Amerika angegriffen.
Heute beginnt der Fastenmonat Ramadan. Nach Ansicht des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime ist er in Deutschland mittlerweile ähnlich wichtig wie die christlichen Festtage.
Wenn es um Recht und Politik geht, leiden Christen und Muslime gleichermaßen unter Realpolitik. Allerdings, wie der Kirchentag in Berlin zeigt, aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Ein zum Islam konvertierter ehemaliger Neonazi hat in Florida zwei seiner Mitbewohner getötet. Der 18-Jährige sagte danach, ihnen habe der Respekt vor seiner Religion gefehlt. Ein weiterer Mitbewohner wurde festgenommen.
„Der Islam hasst uns“ – das hatte Donald Trump noch im Wahlkampf gesagt. In Saudi-Arabien schlägt der amerikanische Präsident differenziertere Töne an. Sein Auftritt wird gerade in Amerika aufmerksam verfolgt.
Bei ihrem Treffen in Riad umgarnen Trump und seine verbündeten Staatschefs der islamischen Welt einander. Mit einem Versprecher fällt der amerikanische Präsident dann jedoch wieder in alte Gewohnheiten.
Amerika will mit den islamischen Staaten eine Allianz schmieden, um den Extremismus zu bekämpfen. In seiner mit Spannung erwarteten Rede in Riad forderte Präsident Trump die arabischen Länder zum entschlossenen Kampf gegen den Terror auf.
Fünf Länder in acht Tagen: Angeschlagen von schweren innenpolitischen Turbulenzen begibt sich Amerikas Präsident auf seine erste Auslandsreise. Sie führt ihn in die Herzkammern der Weltreligionen.
Fettnäpfchen voraus! Für seine erste Auslandsreise als Staatsoberhaupt hat sich Donald Trump viel vorgenommen. Die heimischen Probleme dürfte er aber kaum abschütteln können. Auch, dass er so lange unterwegs ist, könnte für Trump noch heikel werden.
Seit acht Monaten wird im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts gegen den Islamisten Sven Lau verhandelt. Nun nähert sich das Verfahren dem Ende. Die Anklage fordert eine jahrelange Haftstrafe.
Der Islam gehört zu Deutschland - zu dieser Aussage steht der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff heute wie vor sieben Jahren. Manches in seinem Vortrag in Frankfurt dürfte nicht nur bei AFD-Anhängern Unbehagen hervorrufen.
Multikulti hatte vor tausend Jahren keinen guten Ruf: Sarazenen, Wikinger und Ungarn mussten erst gewaltsam abgedrängt werden, bis es in Europa wieder kulturelle Sicherheit gab - und die Renaissance ein neues, freundlicheres Menschenbild erlaubte.
Der Zoll soll Hunderte Bücher aus dem Bestand des Instituts für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften an der Uni Frankfurt beschlagnahmt haben. Der Verdacht richtet sich offenbar gegen Forscher.
Das Einreisedekret gegen Muslime sei nicht diskriminierend, beteuerte das Weiße Haus stets. Eine Journalistin erwähnt daraufhin Zitate Trumps aus dem Wahlkampf, die Zweifel daran säen. Kurze Zeit später sind diese von seiner Internetseite verschwunden.
In Jakarta hat ein Gericht einen christlichen Gouverneur wegen „Blasphemie“ zu zwei Jahren Haft verurteilt. Zu Unrecht – und zur Freude zahlreicher Islamisten.
Das Urteil des Berufungsgerichts in Virginia soll frühestens in einem Monat gefällt werden. Jetzt hat der Generalbundesanwalt vor Gericht betont, es sei nie um eine Diskriminierung von Muslimen gegangen.
Bundesinnenminister de Maiziére hat mit zehn Thesen zur Leitkultur für Aufsehen gesorgt. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, fordert in der F.A.Z. den Abschied von romantisierenden Vorbildern der Vergangenheit.
Der Psychoanalytiker Fethi Benslama ist einer der wichtigsten Islamismusforscher Frankreichs. Ein Gespräch über die psychischen Ursachen für Radikalisierung, Houellebecq und die Wahl.
Bei seiner Ägypten-Reise verzichtet Franziskus auf offene Kritik – er will den Dialog und die bedrängten Christen nicht gefährden. Die Lage seiner Glaubensbrüder bleibt prekär.
Ein Brandsatz fliegt auf eine Synagoge – und Richter erkennen keinen Antisemitismus. Es mangelt an einer einheitlichen Definition. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden appelliert an die Bundesregierung. Ein Gastbeitrag.
Schaut man in manche Zeitungen, könnte man glauben, in Indonesiens Hauptstadt Jakarta habe ein „gemäßigter Muslim“ die Gouverneurswahl gewonnen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Islamisten jubeln.
Die Zuwanderung von Muslimen verunsichert die jüdische Bevölkerung in Deutschland. Judenfeindliche Botschaften im Netz lösen Angst vor Übergriffen aus. Die bedeutendste Trägergruppe kommt indes weiter aus dem Inland.