Frauen, an die Waffen
In Pakistan veröffentlichen die Taliban eine Zeitschrift für Frauen. Mit einem 10-Punkte-Plan und weiblichen Vorbildern wollen sie ihre Leserinnen für den Dschihad gewinnen. Praktische Alltagstipps sollen dabei helfen.
In Pakistan veröffentlichen die Taliban eine Zeitschrift für Frauen. Mit einem 10-Punkte-Plan und weiblichen Vorbildern wollen sie ihre Leserinnen für den Dschihad gewinnen. Praktische Alltagstipps sollen dabei helfen.
Die Dokumentarfilmerin Beatrix Schwehm hat eine Familie bei der Übersiedlung von Deutschland nach Algerien begleitet. In „Luise und Mohamed“ geht es auch um die Konversion zum Islam.
Die größte Angst der Islamisten: dass auch Muslime Freiheit und Autonomie wollen. Es scheint, als vertraue Allah den Menschen nicht. Oder sind es nur die Prediger? Ein Erfahrungsbericht aus Pakistan.
Ein Imam aus Marokko soll die Attentäter von Katalonien zu ihrem Todeswerk angestiftet haben. Womöglich wollten sie gar die Sagrada Família in die Luft sprengen.
Der Dschihadismus ist die Hydra des Terrors. Ist eine Terrorgruppe besiegt, folgt die nächste. Das macht den Kampf gegen den Terror immer schwerer.
Der Islamgelehrte Kyai Haji Yahya Cholil Staquf ist Generalsekretär der größten Muslim-Vereinigung Indonesiens. Zum islamistischen Terror spricht er Klartext. Der Westen müsse aufhören, Kritik am religiösen Fundament des Extremismus für „islamophob“ zu erklären, sagt er.
Die Hintergründe zur Silvesternacht 2015 in Köln haben zu zahlreichen Debatten geführt. Wie ist das muslimische Frauenbild mit der deutschen Kultur vereinbar? Der Orientalist Alfred Schlicht überlegt, welcher Islam zu uns gehört.
In Dänemark stehen die öffentliche Beleidigung von Religionen und die Schändung religiöser Symbole jetzt unter Strafe. Sollte uns das ein Beispiel sein? Oder haben wir nicht längst ein ungeschriebenes Blasphemie-Gesetz, das von islamistischen Terroristen diktiert wird?
Gibt es so etwas wie einen Mustereuropäer? Der Schriftsteller Dževad Karahasan kommt diesem Ideal als bosnischer Muslim ziemlich nah. Neue Folge unserer Europa-Serie.
Wer in den Dschihad zieht, kennt mitunter nicht mal den Koran. Es gibt andere Zeichen, die darauf hindeuten, dass jemand einen Anschlag im Namen Allahs begehen könnte.
Die AfD-Bundestagskandidatin Laleh Hadjimohamadvali soll auf einem Landesparteitag im Juni gesagt haben, der Islam sei „schlimmer als die Pest“. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Das Staunen über die Beharrlichkeit des Aufbegehrens: Endlich, zwanzig Jahre nach dem „Gott der kleinen Dinge“, erscheint ein neuer Roman von Arundhati Roy: „Das Ministerium des äußersten Glücks“.
Islamistische Gefährder zu entradikalisieren ist eine schwierige Aufgabe. Die französische Regierung hat es mit einem Pilotprojekt versucht – und ist nun krachend gescheitert.
In der Altstadt von Jerusalem befindet sich einer der zentralen Streitpunkte im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Aber was bedeutet der Tempelberg Muslimen und Juden?
Nach gewaltsamen Protesten mit Hunderten Verletzten und mehreren Toten hat Israel die Sicherheitsmaßnahmen am Tempelberg zurückgefahren. Palästinenserpräsident Abbas rief die Muslime zur Rückkehr an die heilige Stätte auf.
Vor einem Jahr ermordeten zwei junge Islamisten in der französischen Normandie einen Pfarrer. In einer Gedenkmesse dankt Präsident Emmanuel Macron der Gemeinde – die ist ein Vorbild gegen den Hass.
Politiker aller Fraktionen haben sich in Niedersachsen auf ein Verbot der Vollverschleierung in Schulen geeinigt. Auch die Türkische Gemeinde in Deutschland befürwortet das Vorhaben.
Nach Tagen voller Gewalt rund um den Tempelberg stehen Palästinenser und Israelis unter Druck, weitere Unruhen in Jerusalem zu verhindern. Eine Beruhigung der Lage ist wohl nur unter einer Bedingung denkbar.
Sie wurde konfirmiert, war eine gute Schülerin, mit 15 veränderte sich das Mädchen aus Sachsen dann plötzlich – wenig später reiste sie nach Syrien und heiratete einen IS-Kämpfer. Radikalisiert hat sie sich wohl über das Internet.
Sie wollen den Islam vor seinen Extremisten retten. Eine junge Gruppe von Muslimen warnt mit radikalen Methoden vor den Greueltaten von Isis und anderen radikalen Islamisten. Eine ARD-Dokumentation porträtiert sie.
Ein neuer Forschungsschwerpunkt an der Frankfurter Goethe-Uni untersucht das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu religiöser Vielfalt. In Zeiten ständiger Meldungen über Terror und Anschläge ist das so aktuell wie selten.
Ein türkischer Arzt engagiert sich für Menschenrechte und den Islam. Er steht der AKP nahe. Dann wagt er es, Erdogan zu kritisieren. Protokoll einer Existenzvernichtung.
Wir erinnern uns 2017 an Luther und Humboldt, aber wenig an das Jahr der russischen Revolution, des Panzers und des U-Boot-Kriegs. Warum ist das so? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über 1917.
Erst der Streit um Kruzifixe in Klassenräumen, jetzt der Zwist um islamische Gebete in der Schule – wie im Falle eines Wuppertaler Gymnasiums. Überfordern solche Konflikte Lehrer, Eltern und Schüler? Wie religiös darf Schule sein?
Mossul ist befreit, bald wird das „Kalifat“ nicht mehr existieren. Aber der IS wird weitermorden.
Ist türkischen Schülern die zentrale Theorie der Lebenswissenschaften nicht zumutbar? Die Regierung Erdogans glaubt das und macht ernst. Dahinter allerdings formieren sich Muslime, die Darwin verteidigen und sich auf einen großen Türken berufen.
Schriftsteller Michael Kleeberg erregte während seiner Frankfurter Poetikdozentur das Publikum und auch die Universität. Wie konnte es dazu kommen? Ein Gespräch.
Donald Trump bricht mit einer jahrzehntealten Tradition: Zum muslimischen Fest des Fastenbrechens richtet er zum ersten Mal seit 20 Jahren kein Abendessen im Weißen Haus aus.
In der Islamwissenschaft gilt Konferenzdolmetschen als besonders herausfordernd. Arabisch treibt manchen zur Verzweiflung, aber potentielle Arbeitgeber stehen Schlange – darunter die Nachrichtendienste.
Die Polizei in Saudi-Arabien hat einen Anschlag auf eine der heiligsten Stätten des Islam verhindert. Offenbar war ein Attentat in der Großen Moschee geplant. Ein Mann sprengte sich in die Luft.
Arte zeigt eine kenntnisreiche Dokumentation über die Gesellschaft von Myanmar und die Macht der buddhistischen Mönche, die dort ein Abbild der politischen Strömungen darstellen.
Bloß keine Sonderregeln für den Islam: Der Pariser Rechtshistoriker Jacques de Saint Victor warnt vor einer Restauration des Delikts Blasphemie.
Der nach dem Anschlag auf Muslime festgenommene Mann hat sich offenbar in seiner Nachbarschaft auffällig verhalten. Ein Twitter-Konto auf seinen Namen deutet daraufhin, dass er sich für rechtsextreme Inhalte interessierte.
Öffentliche Gewalt wie der Anschlag auf Muslime in London soll die Menschen gegeneinander aufhetzen. Eine offene Gesellschaft ist nur wehrhaft, wenn die Mehrheit dem widersteht.
Mit dem Anschlag auf die Londoner Moschee wurden die Briten Zeugen einer weiteren Schreckensmeldung innerhalb weniger Wochen. Wie wird Großbritannien damit fertig? Was ist über den Täter bekannt?
Ein Fahrer ist in London in eine Gruppe von Passanten gerast und hat so mindestens eine Person getötet. Zehn Menschen wurden verletzt. Die Menschengruppe war dabei, eine Moschee zu verlassen. Der Fahrer wurde festgenommen.