Allein unter Männern
Bruna Geske will Internationale Meisterin im Schach werden. Dafür muss die Frankfurterin Vorurteile überwinden und sich in einer Männerwelt behaupten.
Bruna Geske will Internationale Meisterin im Schach werden. Dafür muss die Frankfurterin Vorurteile überwinden und sich in einer Männerwelt behaupten.
Bei ihrem ersten Länderspiel für die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft besticht Bibiane Schulze Solano mit Ruhe und Übersicht. Hinterher gibt es viel Lob.
Sind alle so dünnhäutig heute: Das schrieb Silvia Bovenschen schon im Jahr 2000. Über eine Achtundsechzigerin, der es gelang, die Kritische Theorie feministisch zu wenden.
Russlands Bevölkerung schrumpft seit Langem, der Krieg gegen die Ukraine verschärft das Problem. Nun soll die Geburtenrate steigen – auch durch weniger Abtreibungen.
Feministinnen, aufgepasst: Einer der anspruchsvollsten ästhetischen Eingriffe ist wieder populär: das Facelift. Was bedeutet diese riskante Liebe zum gestrafften Gesicht?
Eine Halbzeit lang erinnert der Auftritt der deutschen Frauen in Österreich an das WM-Desaster vom vergangenen Jahr. Am Ende gewinnt das Hrubesch-Team durch einen mehr als zweifelhaften Elfmeter.
Eine ganze Generation erkannte sich 1978 in Jill Clayburghs emotionaler Reise einer getrennten New Yorkerin.
Die Frauen und die Nibelungen: Das Königinnendrama „hildensaga“ von Ferdinand Schmalz am Deutschen Theater Berlin überzeugt in einer farbenfrohen Inszenierung von Markus Bothe.
In seinem fünfzigsten Film tut Woody Allen in Paris, was er immer tut, bei Alice Rohrwacher verwandelt sich Italien in eine Schimäre, Soleen Yusef lässt ihre wilde Mädchenfußballkindheit im Wedding wieder aufleben, und bei Michael Klier überqueren zwei junge Frauen die Elbe bei Dresden.
Vor dem Duell mit Österreich spricht Nationalspielerin Giulia Gwinn im Interview über die Folgen ihrer Knieverletzungen, den großen Effekt des Mentaltrainings und die Kunst des perfekten Strafstoßes.
Bibiane Schulze Solano hat deutsche und spanische Wurzeln. Mit der Nominierung für das Fußball-Nationalteam geht ein Traum in Erfüllung. „Sie bringt alles mit, um der Mannschaft zu helfen“, sagt Bundestrainer Hrubesch.
Mit der Familiengründung geht in Deutschland die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen auf. Sie ist deutlich größer als in anderen westlichen Ländern, zeigt eine Studie des Münchner Forschungsinstituts.
Die Sowjetunion in Stalins Schatten: Vladimir Vertlibs familienbiographischer Roman „Die Heimreise“ erzählt von den Erfahrungen einer als Jüdin und Frau doppelt „Anderen“.
Die Weltschachföderation will die Sichtbarkeit von Schachspielerinnen erhöhen und schafft neue Anreize in Frauenwettbewerben. Die Elozahlen der besten Spielerinnen aber sind seit zwanzig Jahren rückläufig.
Verspätungen, Streiks, mieser Ruf: Kerstin Wagner ist Recruiting-Chefin bei der Deutschen Bahn. Wie schafft sie es, Tausende Stellen zu besetzen?
Mehr als 400.000 Menschen in Deutschland haben eine Jagdausbildung absolviert. Der Wunsch nach Naturerlebnissen und einer gesunden Ernährung sind Gründe dafür. Aber auch der Zugang zu Waffen.
Schönheitsratgeber sind ein sehr altes Genre: Jill Burke widmet sich auf aufschlussreiche Weise der Arbeit am weiblichen Körper in der Renaissance.
Das Vokabular des Alltags hat sich verändert: Eine Künstlerin aus Tel Aviv berichtet, wie der Krieg mit der Hamas ihr Leben erschüttert hat. Und wie sie sich von einer liberalen in eine überfürsorgliche Mutter verwandelte.
Die Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland lebt von ihrer eigenen Arbeit, wie neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Zwischen Männern und Frauen gibt es große Unterschiede.
Eine Popkonferenz in Riad klingt wie eine bizarre Idee in dem autoritär beherrschten Land, das durch Ölexporte und hohe Hinrichtungszahlen bekannt ist. Aber die Marketingmaschine des Königreichs läuft auf Hochtouren.
Hotel mit Haram-Blick: Auch wer kein Muslim ist, kann Medina in Saudi Arabien besuchen, den zweitheiligsten Ort des Islam.
Mit der Suche nach Verwandten eines Täters in DNA-Dateien wurden schon viele spektakuläre Mordfälle aufgeklärt. Doch in Deutschland interessiert man sich offenbar wenig für die Methode.
Im Bremer „Tatort“ gehen drei Frauen in den Wald, nur zwei kehren lebend zurück. Was mit der Dritten geschah, scheint keinen zu berühren. So geht das dem Zuschauer mit diesem zerfahrenen Filmplot auch.
23 Mitglieder umfasst die neue palästinensische Regierung unter Ministerpräsident Muhammad Mustafa. Das wichtigste Ziel sei ein Ende des Krieges im Gazastreifen, sagt er.
In Italien hat Paola Cortellesis Debüt „Morgen ist auch noch ein Tag“ alle Zuschauerrekorde gebrochen – ein Historienfilm über geschlechtsspezifische Gewalt. Woran liegt das? Und was erzählt uns das über das Italien von heute?
Ein besonderer Gang durch die engen Gassen der Limburger Altstadt entführt die Teilnehmer in die Welt des Mittelalters. Tausende Besucher haben bisher den Geschichten ihrer Führer gelauscht.
Der FDP-Vorsitzende warnt vor hohen volkswirtschaftlichen Kosten einer allgemeinen Dienstpflicht. Um die Bundeswehr zu stärken, bevorzugt der Bundesfinanzminister ein anderes Modell.
Die Goethe-Stadt an der Lahn hat eine lange Tradition in der optischen und der metallverarbeitenden Industrie. Nun drohen mehrere Nackenschläge. Auch zu Lasten der Hochschule und der städtischen Finanzen.
Vor 175 Jahren beschließt die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche ein Gesetz für künftige Abstimmungen. Einig ist man sich im März 1849: Frauen werden nicht wählen.
Die Bundesfamilienministerin will stärker auf die Täter einwirken, sagt sie. Vorbild könnten Regelungen in Österreich sein.
Negah Amiri gehört zu den neuen Comedy-Stars. Vom Lastenrad bis zum Deuter-Rucksack – die aus Iran geflohene Comedienne hat einen schärferen Blick auf die blinden Flecken der Gesellschaft als viele ihrer deutschen Kollegen.
Die Kosten für Verhütungsmittel sollen vom Staat getragen werden, kündigt die kanadische Gesundheitsministerin an. Zwei Provinzen haben schon Widerstand angekündigt.
Die Ampelregierung will vom 1. April an die Väter zu mehr Elternzeit bewegen – und schadet mit den neuen Regeln für Elterngeld den Müttern. Was es wirklich braucht, sind neue Anreize dafür, dass Väter länger zu Hause bleiben.
Die Klitoris spielt in der Debatte um Geschlechterordnungen eine zentrale Rolle. Dass kaum ein anderes Organ so folgenreich missverstanden wurde, zeigt die Medizin- und Anatomiegeschichte.
Das Ansehen der Reichen hat zuletzt stark gelitten. Das liegt daran, dass sich ihre Rolle verändert hat. Ein Blick in die Historie.
Eine kriminelle Bande hat Frauen und Transsexuelle aus Thailand in Bordellen ausgebeutet. Das Landgericht Hanau hat nun eine Thailänderin schuldig gesprochen, die als Fahrerin dabei geholfen hat.