Japans Olympia-Chef Mori vor dem Rücktritt
Weniger als sechs Monate sind es noch bis zum geplanten Olympia-Start in Tokio. Nun wird offenbar der Präsident des Vorbereitungskomitees zurücktreten. Yoshiro Mori hatte sich abfällig über Frauen geäußert.
Weniger als sechs Monate sind es noch bis zum geplanten Olympia-Start in Tokio. Nun wird offenbar der Präsident des Vorbereitungskomitees zurücktreten. Yoshiro Mori hatte sich abfällig über Frauen geäußert.
In Zukunft soll im deutschen Sport mit mehr Macht gegen Missbrauch und Gewalt vorgegangen werden: Die Vertretung „Athleten Deutschland“ fordert ein unabhängiges Zentrum für Safe Sport. Andere Länder gehen längst voran.
Der Protest gegen den japanischen Olympia-Macher Yoshiro Mori wird immer größer. Die Gouverneurin von Tokio sagt ein Treffen ab. Von der Regierung kommen neue Töne. Und auch ein großer Sponsor reagiert.
Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek warnt vor „Fehlinformationskampagnen“ wie dem „Mythos“, dass die Impfung unfruchtbar mache. Auch Schwangeren rät die Virologin zur Impfung. Die Erkrankung sei prinzipiell gefährlicher.
Unsere Autorin wehrt sich gegen Oberflächlichkeit. Und doch denkt sie viel zu oft über ihr eigenes Aussehen nach. Wie schafft man es, dem Druck der Schönheitsnormen zu entkommen?
Der Eklat um die abfällige Bemerkung über Frauen ist für Japans Olympia-Macher Yoshiro Mori noch nicht beendet. Denn trotz der Entschuldigung werden die Rufe nach dem Rücktritt des Sportfunktionärs lauter.
Vier Männer, Bier, ein Kartenspiel: In Bayern ist das gerade nicht erlaubt. Für die „saubere Runde“ aber sind es die schönsten Stunden der Woche.
Im Fernsehen, im Duden, sogar in der CDU kommt geschlechtergerechte Sprache in Mode. Doch kaum ist etwas eingeführt, gilt es schon wieder als diskriminierend.
Die beiden größten Parteien bekommen in den Wahlen jeweils 35,9 Prozent der Stimmen. Ob es erstmals eine Frau an die Spitze des Zwergstaats schafft, ist damit offen.
Fünf Frauen haben schwerste Vorwürfe gegen den Musiker Marilyn Manson erhoben. Hätte man mögliche Vergehen früher ahnden können?
Die letzten Relikte der Männerherrschaft fielen in einzelnen Kantonen erst 1990. Aber auf Bundesebene dürfen Frauen seit 50 Jahren wählen. Grund zum Feiern – auch wenn die Schweiz damit herzlich spät dran war.
Wegen Corona sind die Bordelle geschlossen. Sollte das so bleiben? Ja, findet eine SPD-Politikerin und fordert ein Sexkaufverbot. Nein, sagt eine Bordellbetreiberin – Prostituierte müssten ohne Bordelle in prekären Verhältnissen arbeiten.
Japans Olympia-Macher haben schon genug Probleme. Nun löst auch noch der Präsident des Vorbereitungskomitees, Yoshiro Mori, einen Sturm der Entrüstung aus – mit einer abfälligen Bemerkung über Frauen.
Man braucht viel Phantasie, wenn man sich heute ausmalen will, mit welchen Argumenten der Mehrheit der Bevölkerung ein demokratisches Grundrecht so lange vorenthalten wurde: Wie die Eidgenossenschaft vor fünfzig Jahren das Wahlrecht für Frauen einführte.
Durch die Corona-Pandemie steigt die Nachfrage nach Schönheitsoperationen. Vor allem Botox- und Hyaluronanwendungen sind populärer denn je, aber auch Fettabsaugungen und Lidstraffungen erleben einen Boom.
Gibt es Gewalt in der Geburtshilfe? Immer mehr Mütter und auch Hebammen berichten davon. Der Chefarzt einer Frankfurter Klinik will nun alles anders machen.
Wenn Gastro-Paare sich trennen, geht oft sie – und er bleibt. Die Exfrau von Tim Raue aber ist die Chefin des gemeinsamen Restaurants. Jetzt kämpft Marie-Anne Wild unter ihrem Geburtsnamen für ihre Sichtbarkeit.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Position von Frauen bei geringerer Bezahlung gestärkt. Verdienen sie weniger als Männer, wird eine Diskriminierung vermutet. Was bedeutet das für Arbeitnehmerinnen?
Corona ist für alte Menschen besonders gefährlich. Weil sie oft Vorerkrankungen haben - aber auch, weil sie in Altenheimen alleine sind. Manche kommen damit klar, andere nicht.
Im vergangenen Sommer erhielt Darmstadts Oberbürgermeister Partsch ein Paket mit vermeintlich corona-kontaminierten Masken. Zwei Frauen und ein Mann werden nun verdächtigt. Die Motive der Absender sind weiter unklar.
Paritätspflichten und Quotenwahn degradieren freie Menschen zu Trägern von Merkmalen. Das sollte doch längst überwunden sein.
Mehrere Frauen haben versucht, die letzte Bundestagswahl anzufechten. Schließlich habe es an Paritätsregeln gefehlt. In der Sache haben die Verfassungsrichter nicht entschieden. Sie nutzten die Gelegenheit aber für ein paar grundsätzliche Erwägungen.
Sie schweigen nicht mehr. Eine Geschichte mutiger Frauen aus Italien.
Mehrere Frauen erheben schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den Schock-Rocker Marilyn Manson. Jetzt hat sich dessen Plattenfirma von dem Musiker getrennt.
Mehrere Frauen berichten in den sozialen Medien von jahrelangem „grauenhaften“ Missbrauch durch den amerikanischen Sänger. Seine Plattenfirma zieht nun Konsequenzen. Manson weist alle Vorwürfe zurück.
Das Museo del Prado in der spanischen Hauptstadt will inklusiver werden und sortiert sich neu. Die Pläne für dieses Jahr sind ambitioniert.
Großbritannien ist nicht nur weiß und hetero: Bernardine Evaristos Roman „Mädchen, Frau etc.“ erzählt Geschichten, die der Literatur noch fehlen.
In Polen haben die Frauenproteste das Haus des PiS-Vorsitzenden Kaczyński erreicht. Der kündigt derweil eine „weitgehende“ Offensive an.
Seit beinahe einem Jahr stehen die Laufhäuser der Stadt Frankfurt leer. Im „Sex Inn“ wohnt seitdem die Prostituierte Ana. Sie und ihre ehemalige Vermieterin finden: Die Bordelle sollten aufmachen. Dauerhaft.
Ohne Cicely Tyson gäbe es immer noch keine guten Rollen für schwarze Frauen in Film, Fernsehen und auf der Bühne: Zum Tod der großen Künstlerin und Vorreiterin.
Das Finale der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft wie auch das Endspiel der Weltmeisterschaft 2022 werden im Radio jeweils von einer Frau kommentiert. Die ARD will damit „Frauen im Sportjournalismus weiterhin fördern“.
Die Transgender-Bewegung will das körperliche Geschlecht juristisch abschaffen. Über Risiken und Nebenwirkungen wird geschwiegen.
Drei Monate nach dem Verfassungsgerichtsurteil ist das verschärfte Abtreibungsrecht in Polen nun rechtskräftig. Doch die PiS muss den Zorn der Frauen fürchten. Für Freitag sind wieder Proteste angekündigt.
Ein Mann hat in Südostfrankreich eine Mitarbeiterin der Arbeitsvermittlung in Valence erschossen. Auf seiner Flucht feuerte der Mann in einem nahe gelegenen Unternehmen auf eine weitere Frau.
In einem Stadtteil von Madrid hat die rechtspopulistische Vox-Partei versucht, ein Wandgemälde entfernen zu lassen, das große Frauen der Weltgeschichte zeigt. Gekämpft wird um Bilder und Symbolik der politischen Gegenwart.
In der aktuellen Folge sprechen wir unter anderem über ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts, das es Arbeitnehmerinnen erleichtern soll, dasselbe Gehalt wie ihre männlichen Kollegen einzufordern.