Schweizer Vorbild in der Drogenpolitik
Der Frankfurter Weg scheint nicht zu funktionieren, der Konsum auf den Straßen ist weiterhin ein großes Problem. Ein Blick in die Schweiz zeigt mögliche Lösungen.
Der Frankfurter Weg scheint nicht zu funktionieren, der Konsum auf den Straßen ist weiterhin ein großes Problem. Ein Blick in die Schweiz zeigt mögliche Lösungen.
Die städtische Drogenpolitik muss reformiert werden – das sehen Politiker unterschiedlichster Coleur so. Doch wie? Vielleicht helfen Ideen aus der Schweiz weiter.
Zürich und Berlin haben eine zart blühende Gemeinsamkeit, die beinahe vergessen lässt, dass die beiden Städte auch eine dunkle Vergangenheit teilen: Stockrosen – von Anwohnern und den urbanen Gärtnern geliebt, von den Behörden inzwischen immer öfter geduldet.
Sie prügelte Menschen krankenhausreif: Jahrelang war Claudia Berger gewalttätig und drogenabhängig. Seit acht Jahren erzählt sie Jugendlichen ihre Lebensgeschichte – und will sie damit abschrecken und aufrütteln.
Sieben Männern wird vor dem Landgericht Gießen vorgeworfen, über das Darknet mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft lastet ihnen zwischen September 2017 und Februar 2019 mehr als 300 Fälle an.
Sie nahmen Dealer fest, folterten und erpressten sie beim Verhör und ließen sie dann für sich arbeiten: Eine Carabinieri-Einheit kontrollierte über Jahre den Drogenhandel im italienischen Piacenza. Jetzt sitzen sieben von ihnen in Untersuchungshaft.
Auf den Philippinen soll jetzt die Polizei nach „versteckten“ Corona-Infizierten suchen. Die Strategie erinnert an Präsident Dutertes brutale Mittel im „Krieg gegen Drogen“.
Die Masse im Stadion, sie ist wie Jekyll und Hyde. Jetzt hat die Pandemie sie aus dem Spiel genommen – was für ein Verlust. Nun stellt sich die Frage, ob das Stadionerlebnis von einst Corona überlebt.
2019 wurde in den Niederlanden ein Rechtsanwalt erschossen – vermutlich von einer Drogengang. Wie konnte es so weit kommen? Und was muss sich ändern? Ein Interview mit Peter Plasman, dem bekanntesten Strafverteidiger des Landes.
Die Drogenkrise zerstört Millionen Leben in den Vereinigten Staaten. Schuld tragen nicht die Mexikaner, wie Donald Trump sagt, sondern die amerikanische Pharmaindustrie. Ärzte verschreiben zuhauf Schmerzmittel, die süchtig machen.
Immer mehr Kokain wird in „Narco Submarines“ geschmuggelt. Ein Gespräch mit dem Sicherheitsexperten H. I. Sutton über geheime Bootswerften, Ingenieurskunst und die Transatlantikroute.
Mutmaßlich hatte das Flugzeug hunderte Kilogramm Kokain geladen. Vor der Notlandung verfolgte die mexikanische Luftwaffe die Maschine.
In der Drogenpolitik will der Gesundheitsstadtrat weiter den Frankfurter Weg beschreiten. Die Verdrängung Süchtiger in Hinterhöfe sei für ihn keinesfalls eine Option.
Die Lage im Bahnhofsviertel hat sich zwischen Partyvolk, Anwohnern, Drogenabhängigen und Obdachlosen verschärft. Die Menschen sind aggressiver als zuvor. Was ist da passiert?
Nach einem Erdrutsch in einer Jade-Mine in Burma sind 126 Leichen geborgen worden. Der Unglücksort ist eines der wichtigsten Jade-Abbaugebiete. Die Profiteure von dem gefährlichen Geschäft sind das Militär, Drogenkartelle und Rebellenarmeen.
Die italienische Polizei hat Drogen im Wert von 1 Milliarde Euro aus dem Nahen Osten beschlagnahmt. Bei den Drogen handelt es sich um das Amphetamin Captagon, auch „Dschihad-Droge“ genannt.
Müll, Exkremente, öffentlicher Konsum und nun auch noch illegale Prostitution: Anlieger des Frankfurter Bahnhofsviertels schlagen Alarm. Die Frankfurter Polizei setzt fortan mehr Beamte ein.
Die unhaltbaren Zustände im Frankfurter Bahnhofsviertel haben nun auch die Stadtpolitik erreicht. CDU und SPD fordern eine Neuausrichtung des Frankfurter Wegs. Doch der zuständige Dezernent sieht das Grundproblem an anderer Stelle.
In Myanmar und Thailand werden beschlagnahmte Drogen in Milliardenhöhe verbrannt. Im Goldenen Dreieck mitten im südostasiatischen Grenzgebiet kontrollieren Drogenbarone illegale Labore.
Nach Schüssen auf ein besetztes Auto im hessischen Bad Soden-Salmünster, hat die Polizei zwei mutmaßliche Täter verhaftet. Hintergrund der Tat vom 6. Juni soll Streit um Drogen-Geld gewesen sein.
Ermittler sind mit Großrazzien gegen Cyberkriminalität vorgegangen. Mehr als 1400 Polizisten waren bundesweit im Einsatz und beschlagnahmten Waffen, Drogen und Computer.
Im Darknet war der Marktplatz eine große Nummer. Nach ihren spektakulären Festnahmen sollen sich nun drei Beschuldigte wegen Drogenhandels und Veruntreuung von mehr als acht Millionen Euro vor Gericht verantworten.
Die Stuttgarter Polizei schätzt den durch Randalierer verursachten Schaden auf einen sechs- bis siebenstelligen Betrag. Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen – und eine Diskussion über eine Sperrstunde.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist mehr denn je zum Umschlagplatz von Crack geworden. Mit allen Begleiterscheinungen. Es stellt sich die Frage, ob der Frankfurter Weg überhaupt noch zeitgemäß ist.
Der amerikanische Wissenschaftsjournalist Thomas Hager sagt der Zukunft technologisierter Arzneimittel nur Gutes voraus. Den Stellenwert gerechter Gesundheitssysteme und verantwortungsvoller Lebensführung verkennt er.
Carlos Lehder war einer der Bosse des kolumbianischen Medellín-Kartells und verdiente gemeinsam mit Pablo Escobar Milliarden. Jetzt wurde er aus amerikanischer Haft nach Deutschland abgeschoben.
Das ist er wieder, der polyglotte, schwermütige Offenbacher Rapper Haftbefehl. Und mit ihm eine Reminiszenz an die Beatles, Jay-Z und seinen liebsten Stoff.
Ein 33 Jahre alter Mann wird verdächtigt, an zwei später verstorbene Jugendliche Rauschgift verkauft zu haben. Er wurde in seinem Zuhause im nördlichen Landkreis Augsburg festgenommen.
Nur halb so viel XTC und ein Viertel weniger Kokain: In der niederländischen Hauptstadt ist der Konsum illegaler Drogen seit der Einführung der Corona-Maßnahmen stark eingebrochen. Unklar ist, wie lange der Rückgang anhalten wird.
Nach dem rätselhaften Tod von zwei Jugendlichen aus dem bayerischen Nordendorf haben die Ermittler Hinweise auf Rauschgiftkonsum gefunden. Ein Gewaltverbrechen schließen die Beamten aus.
Sie hat Rodrigo Dutertes blutigen Krieg gegen die Drogen kritisiert. Seitdem wird die philippinische Journalistin Maria Ressa immer wieder festgenommen und bedroht. Jetzt hat ein Gericht sie wegen Verleumdung verurteilt.
Lange bestimmte das Bild düsterer Opiumhöhlen die Vorstellung des Goldenen Dreiecks. Heute werden in Südostasien immer mehr künstliche Drogen produziert. Das ist auch eine Gefahr für Europa.
Bill Clinton lässt grüßen: Der Amerikanist Michael Hochgeschwender über Polizeigewalt, den Krieg gegen Drogen und die Defizite der Demokraten in der Rassismusbekämpfung.
Es ist der wohl längste „Krieg“ der amerikanischen Geschichte. Der Kampf Washingtons gegen den Drogenhandel.
Ein UN-Bericht macht dem philippinischen Präsidenten schwere Vorwürfe wegen seines blutigen Drogenkriegs. Duterte ficht das nicht an – er legt noch einmal nach.
Das Problem der Vereinigten Staaten besteht darin, dass Polizeibeamte nicht dazu ausgebildet sind, schwierige Situationen zu deeskalieren. Sie sind geübt, Gewalt einzusetzen und Schwarze zu drangsalieren. Ein Gastbeitrag.