Wasser lesen lernen
John von Düffel ist Schriftsteller, Dramaturg – und passionierter Schwimmer. Sein neuestes Buch ist ein Plädoyer für das Schwimmen als Zweitsprache des Körpers.
John von Düffel ist Schriftsteller, Dramaturg – und passionierter Schwimmer. Sein neuestes Buch ist ein Plädoyer für das Schwimmen als Zweitsprache des Körpers.
In Deutschland sind 2016 so viele Menschen ertrunken wie seit zehn Jahren nicht mehr – gleichzeitig hat die DLRG mehr als tausend Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Fast 60 Prozent aller Kinder können nicht richtig schwimmen.
Die Londoner gedenken der Opfer des jüngsten Terroranschlags, hierzulande kommt der neu gewählte Landtag von Schleswig-Holstein zur konstituierenden Sitzung zusammen. Der DLRG stellt eine Studie zu den Schwimmfähigkeiten der Deutschen vor.
Mehr als 500 Menschen sind 2016 ertrunken. Das sind so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Unter den Toten sind auch viele Flüchtlinge.
Seit Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens 425 Menschen ertrunken, 46 mehr als in den ersten acht Monaten 2015. Besonders gefährdet sind Flüchtlinge: 56 Asylsuchende sind in deutschen Gewässern gestorben.
In ihrem „Freefall-Tower“ ist das Zugseil gerissen: Ein neun Jahre altes Mädchen wurde am Wochenende bei einem Unfall auf dem Mainfest schwer verletzt. Die Ermittlungen laufen.
Wer am Rhein lebt, der badet auch darin. Ein im Mittelrheintal aufgewachsener Landschaftsarchitekt lässt die lange, fast vergessene Tradition des Stromschwimmens wieder aufleben.
Mit den Temperaturen steigt die Zahl der Badeunfälle an Seen. Die DLRG fordert mehr Sicherheit, die Kommunen haben eine andere Idee für die Schwimmer parat.
Während eines Ausflugs spielen Kinder nahe Hamburg an einem See Fußball. Ein Junge wird vermisst gemeldet. Später finden ihn Rettungskräfte im Wasser.
Der Bad Homburger Schwimmclub von 1927 bietet Schwimmkurse für junge unbegleitete Flüchtlinge an. Denn für viele werden die hiesigen Gewässer zur Gefahr
Nach dem Tod von drei Geschwistern in einem Löschwasserteich in Neukirchen wird nun Kritik an der Stadt laut: War das Gewässer nicht ausreichend gesichert? Der Bürgermeister wehrt sich.
Straßen werden zu Seen, Autos bleiben liegen, Keller sind überflutet: In Frankfurt herrscht nach einem ungewöhnlich starken Regenschauer in einigen Vierteln zeitweise „Land unter“.
Fast 500 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland ertrunken. Das sind deutlich mehr als noch 2014. Auch Flüchtlinge waren unter den Toten.
In den vergangenen acht Jahren wurden in Hessen 46 Schwimmbäder geschlossen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft kritisiert, dass der Schwimmunterricht für viele Grundschüler ausfällt, immer weniger könnten richtig schwimmen.
Seit Beginn des Jahres sind in Hessen bereits deutlich mehr Menschen ertrunken als 2014. Die Statistik führt jedoch ein anderes Bundesland an.
Während andere im Wasser toben, sorgt Anne Cutowski mit ihren Kollegen für Sicherheit. Sie arbeitet als Bademeisterin im Frankfurter Riedbad.
Flüsse, insbesondere Rhein und Main, sind an vielen Stellen zu gefährlich zum Baden. Schuld an den meisten Unglücken ist die Selbstüberschätzung vieler Schwimmer.
Rettungsschwimmer überwachen im Hochsommer alle Küstenstrände – doch die meisten Menschen ertrinken in Binnengewässern. Jetzt fordert die DLRG, dass die Kommunen dort für mehr Sicherheit sorgen. Die belassen es aber meist beim Aufstellen von Verbotsschildern.
Großübung rund um die Schiersteiner Brücke: In sieben Einsatzszenarien erprobten rund 350 Rettungskräfte in Wiesbaden den Ernstfall. Auch die Autobahn wurde für kurze Zeit voll gesperrt.
Wenn am Wochenende alle an die Seen und Flüsse stürmen, ist eine Bevölkerungsgruppe besonders gefährdet: Männer ab 50 Jahren. Das liegt allerdings nicht etwa an ihren körperlichen Fähigkeiten.
In deutschen Gewässern sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 392 Menschen ertrunken. Am gefährlichsten war der Juli – aber nicht etwa wegen der Hitze.
Nicht nur Kinder, auch immer mehr Erwachsene können nicht schwimmen. In Kursen versuchen sie, ihre Angst vor dem Ertrinken zu verlieren. Wir haben einige bei ihrem Kampf begleitet, drei Monate lang.
Kommunen schließen Schwimmbäder, an den Schulen fehlt es an Schwimmunterricht. Die Folge: Immer weniger Kinder können sich richtig über Wasser halten. Längst schlägt die DLRG Alarm.
Nach dem dramatischen Zwischenfall vom Vortag weist der DLRG Kritik an seinen Rettungsschwimmern zurück. Regeländerungen sollen für mehr Sicherheit sorgen. Zwei deutsche Medaillen sorgen für Freude.
Beim Freiwasser-Rennen der Frauen muss eine Athletin völlig entkräftet aus dem Wasser gezogen werden. Bundestrainer Lurz kritisiert den DLRG. Die deutschen Männer gewinnen zwei EM-Medaillen.
Die Wellen sind kurz, aber sie haben viel Kraft: An der Ostsee schätzen viele Badende die Strömung falsch ein. Das hat mitunter tödliche Folgen.
Mehrere Badeunfälle in Hessen endeten in den vergangenen Tagen tödlich. Ein Junge in Frankfurt war erst 16 Jahre alt. Die DLRG warnt davor, Strömungen zu unterschätzen.
Herrliche Sommertage haben häufig eine Schattenseite: die steigende Zahl an Badetoten. Allein am vergangenen Wochenende sind 18 Menschen ertrunken. Retter warnen: Besonders gefährdet sind Männer über 60 – weil sie sich häufig überschätzen.
Maschinenbaustudent Karsten Graef engagiert sich als Rettungsschwimmer im Asperger Freibad. Vor allem auf Kinder achtet er.
Vor allem wegen des schönen Sommerwetters stieg 2013 die Zahl der Badetoten. Laut der Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft stieg besonders die Zahl ertrunkener Kinder und Jugendliche deutlich an.
Wegen verschärfter Sicherheitsregeln fällt an vielen Schulen der Schwimmunterricht aus. Die DLRG verteidigt aber die neue Aufsichtsverordnung des Kultusministeriums.
Nur noch jeder zweite Grundschüler kann sich über Wasser halten. Um die Quote zu erhöhen, beginnt in Aschaffenburg ein Modellversuch - SPD und Grüne übten daran harsche Kritik.
Nach einem schweren Unglück auf Rügen wurde vor 100 Jahren die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft gegründet. Heute ist sie die weltweit größte Organisation ihrer Art.
250 Badetote hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in diesem Sommer gezählt – 114 Menschen mehr als im Vorjahr. Das liegt nicht zuletzt am warmen Sommer.
obo. RHEINGAU. Nachdem der Fortbestand des einzigen Hallenbades im Rheingau durch ein Bekenntnis der Stadt Geisenheim zur alleinigen Trägerschaft zumindest für ...
PREROW, 27. Juni (dpa). Zwei Surfer sind am Mittwoch vor der Küste von Prerow bei starkem Wellengang in Lebensgefahr geraten.