Ein Lal für zwei
Am schnellsten wachsender Motorradhersteller der Welt? Royal Enfield. Mit zwei neuen Modellen zeigen die Inder, wohin der Weg führen soll.
Am schnellsten wachsender Motorradhersteller der Welt? Royal Enfield. Mit zwei neuen Modellen zeigen die Inder, wohin der Weg führen soll.
Patienten liegen neben Leichen. Das Gesundheitssystem in der indischen Metropole Bombay ist am Limit. Trotzdem hat die Regierung erste Lockerungen verkündet. Das Land verkrafte einen längeren Lockdown nicht, heißt es.
Fachleute gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Epidemie in Indien voraussichtlich im Juli erreicht wird. Das unterentwickelte indische Gesundheitssystem könnte bis dahin seine Belastungsgrenze erreicht haben.
Der Grenzkonflikt zwischen China und Indien im Himalaja verschärft sich wieder. Die Eskalation hat auch mit den Spannungen zwischen Washington und Peking zu tun. Delhi solle sich nicht von Amerika treiben lassen, warnt China.
Einige Länder in Asien streichen im Zuge der Pandemie ihre Wehretats zusammen. Das spielt vor allem China in die Karten. Wird die Nato dem Sparkurs folgen?
Zu Tausenden fliehen indische Wanderarbeiter weiterhin aus den Städten – und tragen das Coronavirus in ihre Dörfer. Die Regierung hat das Problem lange Zeit unterschätzt. Manche ihrer Maßnahmen machen es nur noch schlimmer.
Asiens drittgrößte Volkswirtschaft leidet besonders unter der Corona-Krise und ein Konjunkturprogramm der Regierung entpuppte sich als Luftnummer. Jetzt senkt die Notenbank den Leitzins.
Einer der stärksten Stürme der Region in der jüngeren Geschichte hat Indien und Bangladesch getroffen. „Amphan“ hinterlässt inmitten der Corona-Krise eine Schneise der Zerstörung.
Ökonomen sind enttäuscht von längst bekannten Ankündigungen und zweifeln am Konjunkturimpuls für Asiens drittgrößte Volkswirtschaft. Das Elend der Arbeiter findet kein Ende.
Ministerpräsident Narendra Modi will nun ein Zehntel der Wirtschaftsleistung für Corona-Hilfsprogramme aufbringen. Zugleich will er Asiens drittgrößte Volkswirtschaft unabhängiger von der Weltwirtschaft machen.
Ein Deutscher wollte vor zwei Monaten von Neu Delhi nach Istanbul fliegen. Doch sein Weiterflug wurde wegen der Corona-Maßnahmen gestrichen. Einen Rückholflug nach Deutschland lehnte der Mann ab.
Die Wiedereröffnung der Alkoholläden führt in Indien zu Tumulten – vielerorts greifen Polizisten zu Schlagstöcken. Die Regierung verfolgt damit ein Kalkül. Betten für Corona-Kranke werden indes knapp.
Schonunglos hat das Coronavirus die Schwächen der chinesischen Führung offengelegt. Das hinterlässt Spuren in lange etablierten Handelsbeziehungen und führt zur Neuorientierung.
Hunderte Millionen Inder müssen eine Kontakt-App herunterladen. Firmenchefs werden für den Erfolg verantwortlich gemacht.
Während die Staaten unter der Krise ächzen, setzt ein zähes Ringen um Lieferketten, geostrategische Gewinne und Einflusszonen ein. Besonders ein Staat tut sich hier hervor.
Einst sorgte ein Vulkanausbruch für einen wochenlangen Aufenthalt von Viswanathan Anand im hessischen Bad Soden. Nun sitzt der viermalige Schach-Weltmeister in der Corona-Krise wieder im Taunus fest. Das Virus sieht er auch als Chance.
Durch die Coronakrise sinkt der weltweite Energiebedarf massiv. Das hat auch gute Seiten: Die Emissionen schwinden, und die erneuerbaren Energieträger schreiten voran. Doch es ist fraglich, wie dauerhaft das ist.
In Singapur und der Region am Golf leben Millionen Gastarbeiter. Sie sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen – weil sie oft besonders schlecht behandelt werden. In Singapur machen sie einen Großteil der Infizierten aus.
500 Millionen Corona-Testkits hat Indien in Peking bestellt, doch nun erklären die Behörden, die Bluttests seien unzuverlässig. Auch andere Länder mahnen Mängel an. Damit erleidet Pekings „Masken-Diplomatie“ einen erheblichen Schaden.
Dutzende Millionen Arme können sich aufgrund der Ausgangssperren nicht mehr ernähren. Die Vereinten Nationen fürchten eine Hungerwelle „biblischen Ausmaßes“.
Schon vor Corona gab es ständig Lieferengpässe bei Arzneimitteln. Die Gründe liegen im Ausland. Doch der Aufbau einer heimischen Produktion dürfte schwierig werden.
Die Corona-Krise hat der Weltwirtschaft einen Schlag versetzt. Weil stabil geglaubte Lieferketten zusammengebrochen sind, mussten deutsche Unternehmen umdisponieren und haben für die Zukunft Konsequenzen gezogen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s warnt vor extremer Arbeitslosigkeit und fordert Subventionen. China schrumpft im ersten Quartal noch stärker, als befürchtet. Und Indiens Banken dürfen keine Dividenden mehr ausschütten.
Der Absatz von Personenwagen in Europa, China und Indien hat sich im März jeweils halbiert. In den Vereinigten Staaten und Brasilien ging es ebenfalls deutlich zweistellig abwärts. Lediglich in Japan blieb das Minus einstellig.
An einem Bahnhof in Mumbai in Indien haben Polizisten hunderte Wanderarbeiter mit Holzstöcken auseinandergetrieben. Sie wollten nach einem erwarteten Ende der Corona-Beschränkungen Zug fahren - die Regierung kündigte indes kurzfristig eine Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis 3. Mai an.
Eine Sonderabgabe auf Immobilienbesitz soll die Wachstumsdelle ausgleichen. Volkswirte sehen verheerende Folgen der Pandemie für die Wirtschaft. Auch ein alter Rivale von Ministerpräsident Modi bringt sich in Stellung.
Wie schlimm sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie? Die Fachleute des Währungsfonds schlagen Alarm – und rechnen vor, dass gerade zwei große Länder deutlich besser durchkommen als etwa Amerika.
Indiens Ministerpräsident verlängert die Ausgangssperre und verschlimmert damit die Not der Armen. Modi bittet die Arbeitgeber um Hilfe. Die Schriftstellerin Arundhati Roy beschreibt die aktuellen Wanderungsbewegungen in drastischen Worten.
Private Laborbetreiber sollen Coronatests künftig kostenlos durchführen. Deshalb droht ihnen der Zusammenbruch und die Testrate könnte sogar sinken. Die Armen des Landes aber brauchen die Tests.
Warum es nötig ist, auch altbekannte Malaria-Medikamente genau zu prüfen, statt sie bei Covid-19 einfach auf Verdacht einzusetzen und zu hoffen, dass sie wirken.
Ob im indischen Slum, in chinesischen Metropolen oder in der bayerischen Hauptstadt: Überall auf der Welt trifft der Corona-Shutdown vor allem diejenigen, die ohnehin nicht viel zum Leben haben. Aufgeben ist für sie keine Option – neue Pläne schmieden dagegen schon.
Die Schwellenländer werden von der Corona-Krise und der Rezession schwer getroffen. Ausländische Anleger haben im März so viel Kapital wie noch nie abgezogen.
In diesen Tagen mangelt es hierzulande nicht nur an einem Allerwelts-Schmerzmittel. Nun will der Pharmakonzern Sanofi etwas gegen die Abhängigkeit Europas von Asien tun. Sein Werk Höchst spielt dabei eine wichtige Rolle.
In Indien herrscht aktuell wegen der Corona-Krise eine strikte Ausgangssperre. 1,3 Milliarden Einwohner sind aufgerufen, daheim zu bleiben - ganz zur Freude der Affen, die die Hauptstadt Neu Delhi erobern.
In Indien kann man sich in einem Drive-In-Labor auf das Coronavirus testen lassen. Allerdings benötigt man dafür eine Überweisung vom Arzt.
Nach den Drohungen des amerikanischen Präsidenten exportiert Indien nun doch wichtige Corona-Medikamente an bedürftige Länder. Die Tür zur Apotheke der Welt ist aber nur einen Spalt breit geöffnet.