Das Virus ist Wiederholungstäter
Zweimal anstecken mit dem Pandemie-Virus, das geht, wie jetzt erstmals gezeigt wurde. Warum das die Impfstoffentwickler aufhorchen lässt – und dennoch keine Schreckensnachricht sein muss.
Zweimal anstecken mit dem Pandemie-Virus, das geht, wie jetzt erstmals gezeigt wurde. Warum das die Impfstoffentwickler aufhorchen lässt – und dennoch keine Schreckensnachricht sein muss.
Präsident Trump will schnell einen Impfstoff gegen das Coronavirus bekommen. Doch Schnelligkeit allein reicht nicht. Die Menschen müssen auch mitmachen.
Die Tests für den Impfstoff von Astra-Zeneca laufen, noch in diesem Jahr sollen Resultate vorliegen. Deshalb prüft die amerikanische Regierung nun offenbar eine Notfall-Genehmigung. Fachleute halten den Zeitplan für unrealistisch.
Über den Sommer ist die Infektionskurve abgeflacht, aber jetzt steigt sie wieder rapide an. Von der Corona-Hotline über das Ordnungsamt, vom Gesundheitsamt bis zum Krankenhaus: Wie haben sich die Behörden auf den Herbst vorbereitet?
Medikamente oder teure Gemälde: In den Thermoboxen des Würzburger Unternehmens Va-Q-Tec reist empfindliche und wertvolle Fracht bei stabilen Temperaturen um den Globus. Demnächst dürfte besonders wertvolle Ware hinzukommen.
Weltweit haben es acht Impfstoffe gegen das Corona-Virus in die dritte und entscheidende Runde geschafft. Die Hälfte stammt aus China. Dort lassen sich bereits Angestellte von Staatsfirmen testen. Freiwillig?
Viele Erkrankte sind asymptomatisch. Im Interview erklärt die Frankfurter Infektiologin Maria Vehreschild, wie sie Corona-Patienten behandelt und warum ihr die Krankheit jetzt weniger Sorgen bereitet als im März.
Russland hat als erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Die internationalen Reaktionen waren allerdings kritisch, da der Impfstoff nicht ausreichend getestet wurde. Ist das trotzdem ein Durchbruch im Kampf gegen das Coronavirus? Wir sprechen mit Klaus Cichutek, dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts.
Das Serum Institut of India könnte in der Pandemie zum wichtigsten Labor der Welt werden. Es gilt als weltweit führend bei der Impfstoff-Produktion. Sogar Bill Gates zollt dem Unternehmen seinen Respekt.
Es ist in Pandemiezeiten nicht verboten, sich zu erholen. Aber wer sehenden Auges in ein Risikogebiet fährt, sollte auch den Preis zahlen – welch Glück, wenn es nur einige Euros für einen Test sind und keine Infektion.
„Erster Grundpfeiler“ einer europäischen Impfstoffstrategie – so bezeichnet von der Leyen den Kauf von 300 Millionen Dosen eines möglichen Corona-Impfstoffs. Die Dosen sollen nicht nur den EU-Staaten zugutekommen.
Corona hat Busse und Bahnen geleert. Und es ist nicht wahrscheinlich, dass alle Fahrgäste zurückkommen. Bevor sie auf Dauer aufs Auto ausweichen, sollten sie das Fahrrad nehmen. Ein Gastbeitrag.
Impfung im Herbst – das Schicksal meint es wirklich gut mit den Deutschen, so musste man das neue Positionspapier des Robert-Koch-Instituts zur Corona-Strategie deuten. Bis der Traum ganz schnell zerplatzte.
Das Robert-Koch-Institut hat versehentlich eine ältere Version eines Strategiepapiers online gestellt, in dem der Einsatz eines Impfstoffs gegen das Coronavirus im Herbst für möglich erachtet wurde. Die Prognose zieht das RKI nun zurück.
Der Gesundheitsminister kritisiert Moskaus fehlende Transparenz bei der Corona-Impfung. Wegen der steigenden deutschen Infektionszahlen mahnt er zur Wachsamkeit. Auch die Bundesregierung zeigt sich besorgt.
Putin hat mit der Zulassung des weltweit ersten Corona-Impfstoffs vielleicht seinen Sputnik-Moment, doch Sektkorken knallen keine. Das rücksichtslose politische Manöver kann der Impfstoffentwicklung weltweit schaden.
Russland hat laut Präsident Wladimir Putin den weltweit ersten Corona-Impfstoff zugelassen. Seine Tochter sei bereits geimpft worden. Der Impfstoff wurde bisher nur an wenigen Menschen getestet.
Russland will schon bald einen Impfstoff gegen das Coronavirus präsentieren. Kirill Dmitrijew, Chef des Russian Direct Investment Fund, hat ihn an sich selbst erprobt – und glaubt, im September könnten die Massenimpfungen losgehen.
Die Corona-Rezession schlägt im Königreich tief ein. Der britische Aktienmarktindex liegt mehr als ein Fünftel unter seinem Jahresanfangsstand – Hoffnungswerte gibt es dennoch.
Moskaus Gesundheitsminister Michail Muraschko verkündet den Abschluss klinischer Versuche für einen Corona-Impfstoff. Nun soll alles ganz schnell gehen. Das Tempo wirft Fragen auf.
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen verkündet am Freitag, Vereinbarungen mit Sanofi und GSK getroffen zu haben. Und auch Japan und Großbritannien legen nach.
Etwa so, wie es uns geht: Die Anthologie „Tage wie diese: In Zeiten des Abstands“ ist ein tröstliches Buch – und wird es bleiben, wenn die Pandemie vorbei ist.
Was ist von der hektischen Impfstoffsuche zu halten? Was sind die ersten Lehren aus der Pandemie? Warum fehlt es der Virologie an Nachwuchs? Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager hat Antworten und spricht zudem über Forscher-Duelle und tückische Erreger.
Das Biotechunternehmen Biontech hat gemeinsam mit Partner Pfizer eine weitere Liefervereinbarung für den Corona-Impfstoffkandidaten abgeschlossen. Es geht um einen Milliardenbetrag.
In Tübingen wird ein möglicher Corona-Impfstoff an Menschen getestet. Matthias Oppermann ist einer der Probanden. Die erste Spritze hat er schon bekommen. Wie geht es ihm damit – und warum macht er das?
Ein in Großbritannien entwickelter Corona-Impfstoff ist einer neuen Studie zufolge vielversprechend.
Biontech paktiert mit Pfizer, um einen Corona-Impfstoff auszuliefern. Doch wie global ist dieser Ansatz wirklich?
Biontech will mit einem Partner möglicherweise schon von diesem Jahr an 30 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffkandidaten BNT162 an Großbritannien liefern. Derweil steigt Pharmakonzern GSK bei Curevac ein.
Eine Gesundheitspolitik zum Fremdschämen: Wie die Führungsmacht des freien Westens in der Pandemie das eigene Land und den ganzen Rest der ohnehin verunsicherten Welt zum Verzweifeln bringt.
Ziel der Spionage waren nach Erkenntnissen westlicher Geheimdienste Wissenschaftler und Unternehmen, die Corona-Impfstoffe entwickeln. Der britische Außenminister warf „russischen Akteuren“ zudem Einmischung in die vergangene Parlamentswahl vor.
Wie sinnvoll sind Massentests vor Großveranstaltungen, bis es einen Impfstoff gibt – und was ist, wenn der gar nicht kommt? Im Interview erklärt Virologe Hendrik Streeck, warum wir jetzt pragmatisch sein müssen und warum er nichts von dem Begriff „zweite Welle“ hält.
Damit schneller ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden werden kann, erleichtert die EU die klinische Prüfung. Die Lockerung betrifft den Einsatz genetisch veränderter Organismen.
Schwindende Antikörper bei genesenen Covid-19-Patienten rufen Besorgnis hervor. Grund für übertriebenen Pessimismus gibt es allerdings keineswegs.
Virus hin oder her: Gerresheimer macht die Aktionäre glücklich, Chef Dietmar Siemssen verspricht noch bessere Zeiten. Ist erst mal ein Corona-Impfstoff gefunden, wird der Hersteller von Glasfläschchen noch wertvoller.
Der amerikanische Milliardär Bill Gates äußert sich „optimistisch“ über den Kampf gegen COVID-19 und der Entwicklung eines Impfstoffes. Allerdings appelliert an die Führungspersönlichkeiten, um die Medikamente und Impfstoffe dort zu verteilen, wo sie am meisten gebraucht werden, statt auf Grundlage von marktgesteuerten Faktoren zu handeln.
Normalerweise muss die Tübinger Universitätsklinik um Probanden ringen, bei der Corona-Impfstoffstudie können sie sich vor Freiwilligen kaum retten. Die bisherigen Studienresultate seien weder „sensationell noch erschreckend“.