Wenn auf einmal alles schwerfällt
Anfang des Jahres bekam unser Autor Angststörungen. Seitdem war nichts mehr leicht. Aber er lernte Menschen ganz neu kennen. Einige halfen ihm.
Anfang des Jahres bekam unser Autor Angststörungen. Seitdem war nichts mehr leicht. Aber er lernte Menschen ganz neu kennen. Einige halfen ihm.
Nach dem tödlichen Angriff auf Fritz von Weizsäcker zeigen sich Politiker und Kollegen bestürzt. Bundeskanzlerin Merkel hat ihr Beileid bekundet.
Mediziner schließen sich Klimaforschern an und fordern Sofortmaßnahmen: Die schnelle Erderwärmung produziert mehr Patienten, das Gesundheitssystem muss leiden. Und Kinder sind besonders bedroht.
Ostdeutsche drängt es nach Westen. Das ist zumindest ein gängiger Stereotyp. Doch es kann auch umgekehrt laufen. Von vier Westdeutschen, die nach dem Mauerfall in den Osten gingen.
1984 versuchte unser Autor im Alter von 19 Jahren aus der DDR zu fliehen. Er wurde gefasst, saß im Knast, wurde freigekauft. Erst jetzt hat er seine Stasi-Akte eingesehen.
Der Arbeiter braucht keine Arbeiterpartei – aber was dann? Literarische Beobachtungen zu einem Vater-Sohn-Konflikt in einer ostdeutschen Familie.
Charité-Chef Karl Max Einhäupl hat Deutschlands größtes Krankenhaus profitabel gemacht. Ein Gespräch über volle Notaufnahmen und eitle Ärzte, schlechtes Essen und Stasi-Spitzel in der Klinik.
Er baute den Verfassungsschutz auf und verhedderte sich in den Untiefen des Geheimdienstwesens. Der Fall Otto John.
Zitternde Hände, steife Muskeln: Die Zahl der Menschen, die an Parkinson erkranken, steigt. Heilen kann die Medizin das Leid noch nicht – aber Betroffenen mit neuen Therapien den Alltag erleichtern.
Schon heute werden viele Menschen von Fahrern zu Mitfahrern – schon bald könnten es noch mehr werden. Vielen bekommt das nicht. Forscher, Zulieferer und Autohersteller wollen das verhindern. Nur wie?
Bis Mittwoch wird erwartet, dass einige Thermometer in Deutschland auf etwa 40 Grad Celsius klettern könnten. Ein Tiefdruckgebiet transportiert heiße afrikanische Luft nach West- und Mitteleuropa. Für unseren Körper ist die Hitze allerdings eine enorme Anstrengung und kann sogar gefährlich werden.
Bei einer Zeremonie auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof wurden Hunderte Gewebeproben getöteter Nazi-Gegner zu Grabe getragen. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Gedenkort Charité - Wissenschaft in Verantwortung“, das versucht die Beziehung zwischen Wissenschaft und NS-Verbrechen aufzuklären.
Wer Entspannung sucht, kommt um die Klangschale kaum noch herum. Sie ertönt beim Yoga, in der Sauna und sogar schon im Krankenhaus. Ein Erfahrungsbericht.
Seelische Leiden tragen noch immer ein Stigma, und auch psychiatrische Kliniken haben ein schlechtes Image: laut, bizarr, angsteinflößend. Alles Vorurteile? Zu Besuch auf zwei großen Stationen.
Britische Universitäten suchen vor dem Brexit die Nähe zu deutschen Hochschulen. Dahinter stehen zunächst einmal finanzielle Motive: Man möchte EU-Gelder nicht verlieren.
Der Arzt Ihres Vertrauens hat längst einen zweiten Schatten: Lernende Maschinen erobern Klinik, Pflege und Praxen. Wie weit geht das? „Die Debatte“ heute Abend im Livestream aus Berlin.
Ein zweiter HIV-Patient ist nach einer Stammzelltherapie virenfrei. Der Fall macht Hoffnung: eine Heilung scheint möglich. Doch der Weg zur Gentherapie mit Spenderzellen bleibt noch lang.
In der Serie „Charité“ geht es um den Chirurgen Ferdinand Sauerbruch. Er ist so berühmt wie umstritten wegen seiner Verstrickung in das NS-Regime und seiner Haltung zu Menschenversuchen. Was macht das Drehbuch daraus?
Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch gilt bis heute als einer der bedeutendsten deutschen Mediziner. Die Serie „Charité“ thematisiert nun sein Verhältnis zum NS-Regime. Weniger bekannt ist die Tragik seiner letzten Jahre.
Eine junge Frau soll in Berlin ums Leben gekommen sein, weil ein Polizist mit Alkohol im Blut in ihr Auto raste. Selbst Mediziner sind verblüfft, dass sich mehr als ein Jahr kein Ermittler für die Blutwerte des Fahrers interessierte.
Zwei von drei Patienten sind unzufrieden mit ihrem Arzt: Denn ein Doktortitel und ein weißer Kittel sind noch keine Kriterien für einen fähigen Mediziner. Der muss vor allem Mensch sein und auch seine Patienten so sehen – nicht bloß ihre Krankheit.
Dieter Köhler will Fahrverbote kippen und den Diesel retten. Dafür führt der frühere Lungenarzt einen Feldzug gegen die gesamte etablierte Wissenschaft. Was treibt ihn zu seiner Mission?
Google hat ein neues Büro in Berlin. Den Bürgermeister freut’s. Die Berliner – geht so. Die Kritik an dem Technikkonzern bleibt. Und mit ihr die Frage: Wie viel Wirtschaft will die Hauptstadt?
Eine natürliche Geburt ist alles andere als risikofrei. Frauen und Ärzte fordern deshalb immer öfter, dass mehr und früher aufgeklärt wird. Wie berechtigt ist der Vergleich mit dem Kaiserschnitt?
Alle ausländischen Pflegekräfte erhalten das gleiche Gehalt wie die deutschen Kollegen, da sie auch über einen in Deutschland anerkannten Abschluss verfügen.
Ein Viertel aller als plagiatsbehaftet eingestuften Arbeiten auf der Wissenschaftsplattform „VroniPlag Wiki“ stammen von Hochschulen aus einer bestimmten deutschen Stadt. Politiker verlangen nun Aufklärung.
In Frankreich wurden mehrere Kinder geboren, denen Finger fehlen oder eine Hand. Das kann Zufall sein. Doch wenn solche Fehlbildungen gehäuft auftreten, stellen sich viele Fragen.
In die Klinik geht man, um geheilt zu werden. Doch häufig fängt man sich dort nur ein neues Leiden ein. Schon ist man wieder drin. Muss das so sein?
Das geht nicht gut, sagten die Ärzte, als Roksana Temiz mit Sechslingen schwanger war. Jetzt werden sie zehn Jahre alt. Ein Besuch.
Der russische Regierungskritiker war Mitte September zur Behandlung in die Berliner Charité ausgeflogen worden. Die Ärzte in Deutschland sowie ihre russischen Kollegen vermuten, dass der 30-Jährige vergiftet wurde. Mit welcher Substanz, ist bislang unbekannt.
Die LMU München prüft seit vierzig Monaten einen Plagiatsverdacht. Nachfragende Journalisten werden vertröstet, ein Ende ist nicht in Sicht.
Wurde dem Pussy-Riot-Aktivist Toxin zugeführt? Diesem Verdacht sind die Ärzte in der Charité nachgegangen und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis. Seit dem Wochenende wird der Russe in Berlin behandelt.
Mit welcher Substanz der russische Aktivist Pjotr Wersilow Kontakt hatte, können die Mediziner noch nicht sagen. Die Symptome seien zum ersten Mal aufgetreten, nachdem er im Gericht in Moskau etwas gegessen hatte.
Bei einer siebentägigen Kanu-Tour auf der Loire vermisst man die prunkvollen Schlösser nicht, weil der unbändige Fluss selbst zur Metapher des Lebens wird.
Wer schlummert, verliert: Während amerikanische Unternehmen den Mittagsschlaf fördern, hat er in Deutschland einen schlechten Ruf. Ist das noch zeitgemäß?
Urlaub und hohe Temperaturen lassen viele Spender-Liegen leer bleiben. Damit es keine Engpässe gibt, bieten einige Anbieter nun neue Lockmittel an.