Die große Frage nach dem Einzeltäter
Hat Alexander M. im Alleingang 116 Drohschreiben als „NSU 2.0" verschickt? Seit diesem Mittwoch muss er sich deshalb vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Dort legt er gleich den ersten Auftritt hin.
Hat Alexander M. im Alleingang 116 Drohschreiben als „NSU 2.0" verschickt? Seit diesem Mittwoch muss er sich deshalb vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Dort legt er gleich den ersten Auftritt hin.
Er schrieb Lyrik und Prosa, drehte Filme und erneuerte das Musiktheater: Nun ist der Regisseur Hans Neuenfels mit achtzig Jahren gestorben.
Per E-Mail ist in mehreren Städten mit dem Zünden einer Bombe in Gerichtsgebäuden gedroht worden. In Aachen wurde das städtische Justizzentrum mit Sprengstoffhunden durchsucht – gefunden wurde nichts.
Fachleute in der Ukraine halten einen großen russischen Angriff für unwahrscheinlich. Aber hunderte Bombendrohungen seit Jahresbeginn bereiten ihnen Sorgen.
Vor dem möglichen Angriff von Russland weiß die Ukraine, auf wen sie sich verlassen kann. Dem drohenden Krieg blickt man mit Ernst, doch ohne Panik entgegen. Ein Gastbeitrag.
Im Mai vergangenen Jahres hatte Belarus ein Passagierflugzeug zur Landung in Minsk gezwungen. Grund soll eine Bombendrohung gewesen sein. Es ging jedoch nur um die Verhaftung eines Regimekritikers, sagt die Staatsanwaltschaft in New York.
In Polen untersucht ein Senatsausschuss die Nutzung der Spionage-Software Pegasus – Donald Tusk spricht von der „tiefsten Krise der Demokratie seit 1989“.
Nach dem Einsatz von Sprengstoffspürhunden teilt die Magdeburger Polizei mit, es gebe keinen Hinweis auf eine tatsächlich geplante Sprengung. Ermittlungen gegen „eine bislang unbekannte Person“ wurden eingeleitet.
Mitte November löste eine Bombendrohung einen Polizeieinsatz an einem Berufskolleg in Hamm aus. Nun ist klar: Ein 16-Jähriger hatte den Drohanruf getätigt, weil eine Bekannte sich um eine Klausur drücken wollte.
Drei Gebäude wurden geräumt, doch kein Sprengstoff gefunden. Die Polzei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Vor dem US-Kapitol wurde ein Verdächtiger festgenommen, der behauptet hatte, eine Bombe in seinem Fahrzeug zu haben. Er forderte, mit Präsident Joe Biden zu sprechen.
Die hochsicheren E-Mails von ProtonMail werden geschätzt – und von autokratischen Regimen gefürchtet. Der belarussische Machthaber Lukaschenko versuchte den Dienst beim Ryanair-Zwischenfall zu diskreditieren.
Die belarussische Literaturnobelpreisträgerin konnte am Mittwoch nicht ihr Flugzeug nach Breslau besteigen. Deutsche Sicherheitsbeamte suchten in ihrem Gepäck nach einer Bombe. Im Interview schildert sie eine surreale Szene.
Der belarussische Staatschef bringt die Strafmaßnahmen des Westens in Verbindung mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren. In Richtung von Außenminister Maas fragt er, ob dieser ein „Erbe der Nazis“ sei.
Der Bundesaußenminister verlangt ein härteres Vorgehen gegen den belarussischen Staatschef Alexandr Lukaschenko. Die EU muss aus seiner Sicht ihre Sanktionen auf die Wirtschaft des Landes ausweiten.
Das Lukaschenko-Regime in Belarus benutzt den inhaftierten Journalisten Roman Protassewitsch weiter für seine Propaganda-Inszenierungen. Doch in den öffentlichen Vorführungen regt sich nun auch Widerspruch.
Die EU will nach der erzwungenen Umleitung der Passagiermaschine mit dem Regimekritiker Protassewitsch den Druck auf den belarussischen Machthaber Alexandr Lukaschenko erhöhen. Weitere Strafmaßnahmen werden derzeit vorbereitet.
Das Regime in Belarus führt den gefangenen Regimegegner Roman Protassewitsch in einem Fernsehinterview vor. Details lassen erahnen, wie er zu Aussagen im Sinne von Machthaber Alexandr Lukaschenko bewegt wurde.
Jeder, der sich an Protesten gegen die gefälschte Präsidentenwahl beteiligt hat, muss fürchten, jederzeit festgenommen zu werden. Lukaschenko lässt selbst Kinder einsperren.
Das belarussische Staatsfernsehen strahlte Ausschnitte aus einer Vernehmung des aus einem Ryanair-Flugzeug entführten Regimekritikers aus. Seine Aussagen dürften unter Zwang entstanden sein.
Die polizeiliche Durchsuchung einer Ryanair-Maschine ist beendet. Das Flugzeug, unterwegs von Dublin nach Krakau, musste am Sonntagabend außerplanmäßig in Berlin landen. Zuvor soll es einen telefonischen Hinweis gegeben haben.
Nach der erzwungenen Landung einer Passagiermaschine in Minsk und der Entführung eines an Bord befindlichen Dissidenten belegt nun auch Washington staatliche belarussische Unternehmen mit Strafmaßnahmen. Sanktionen gegen Politiker sollen folgen.
Steht hinter der erzwungenen Landung von Flug FR4978 in Minsk auch ein Plan des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Bislang spricht vieles dagegen.
Die UN-Zivilluftfahrtorganisation ICAO will wegen möglicher Verstöße gegen das internationale Luftverkehrsrecht ermitteln. Vizekanzler Scholz fordert, dass Putin die Freilassung des aus der Maschine entführten Dissidenten durchsetzen soll.
In Lissabon treffen heute die EU-Außenminister zusammen, auch um über Belarus zu beraten. Außenminister Heiko Maas droht Belarus mit weiteren harten Sanktionen.
Machthaber Lukaschenko droht dem Westen mit Gegensanktionen und nennt den Vorwurf einer erzwungenen Landung der Ryanair-Maschine eine Lüge.
Deutsche Politiker sind empört über die erzwungene Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk. Außenexperte Norbert Röttgen und der Europapolitiker Manfred Weber glauben, dass Moskau beteiligt war.
Die Führung in Belarus hat am Sonntag eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Athen nach Vilnius unter dem Vorwand einer Bombendrohung und mit einem Kampfjet zur Zwischenlandung in Minsk gezwungen. Dort wurden der in Polen und Litauen im Exil lebende Regierungskritiker Roman Protassewitsch und seine Freundin festgenommen.
Der in Belarus festgenommene Journalist Protassewitsch hat für das Online-Medium Nextra gearbeitet. Das muss seine kritische Berichterstattung seit Monaten aus dem Warschauer Exil fortsetzen. Auch hier gibt es Drohungen.
Der deutsche Außenminister wendet sich mit scharfen Worten gegen den Präsidenten von Belarus. Zuvor hatte die EU das Land mit weitreichenden Sanktionen belegt.
„Hier erwartet mich die Todesstrafe“, sagte Roman Protassewitsch, kurz nachdem der Ryanair-Flug in Minsk zur Landung gebracht wurde. Lukaschenko geht es nicht nur um Rache an dem Oppositionellen, sondern auch um Abschreckung.
Nach dem Vorfall von Minsk zeigen sich die Vereinten Nationen „ernsthaft besorgt“. Völkerrechtler sprechen von einem „einzigartigen Fall“.
Wegen einer falschen Bombendrohung landet ein Flugzeug mit einem Exil-Oppositionellen an Bord in Belarus. Machthaber Lukaschenko prahlt mit der Abfangaktion – das Flugzeug ist mittlerweile in Vilnius gelandet.
Nur einen Tag nach dem Mordurteil im Lübcke-Prozess erhält die gleichnamige Schule einen Drohbrief – unterzeichnet mit dem bereits bekannten Kürzel „NSU 2.0“. Die Polizei hält sich vorerst bedeckt.
Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilt Stephan E. wegen Mordes an Walter Lübcke zu lebenslang und spricht Markus H. frei. Die Begründung der Richter überzeugt nicht alle. Auch die Familie des Getöteten übt Kritik.
Nach dem Terroralarm am Frankfurter Flughafen wurde der Hauptverdächtige, ein 38 Jahre alter Slowene, in die Psychiatrie eingewiesen. Er gilt als „nicht vernehmungsfähig“. Unklar ist die Rolle eines unbekannten Dritten.